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> !!!Achtung, kann triggern!!! Ein paar..., ...Kilo abnehmen, wer möchte das auch?
glückskind
Beitrag 07.Mar.2005 - 19:38
Beitrag #21


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Verflixter Fehlerteufel.Sorry!!! :o
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Rehauge
Beitrag 20.Mar.2005 - 21:20
Beitrag #22


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ich lebe wieder normal und genussvoll :)
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distel
Beitrag 29.May.2005 - 15:02
Beitrag #23


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QUOTE (Rafaella @ 25.Feb.2005 - 00:07)

Ich könnte jetzt auch ein therapeutisches Fass aufmachen: - woher, warum wieso und weshalb.....
Aber ich würde einfach statt dessen gerne so an die 10 Kilo loswerden...geht es einer hier ähnlich, vielleicht können wir uns ja hier mal austauschen..


Aus eigener Erfahrung,

ende 2002 habe ich mit der Gruppe Treffpunkt Wunschgewicht 12 Kilo nachhaltig abgenommen. Also ohne JoJo-Effekt. Es gibt Bundesweit hierzu Gruppen.

Details gerne über PM. Möchte das nicht so oeffentlich ausbreiten.

Ich bitte Dich um Verständnis.

Melde Dich kurz, wenn Du mehr dazu wissen möchtest.

lg distel
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hutmaster
Beitrag 30.May.2005 - 13:09
Beitrag #24


Fürstin Pückler
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ach ja meine freundin die waage....ist die letzten monate echt gemein zu mir geworden.... :( :wacko: :blink:
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Schneewittchen
Beitrag 31.May.2005 - 22:15
Beitrag #25


Vorspeisenexpertin
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Meine Waage hat mich heute nach dem Aufstehen richtig geschockt! O.o
Schande aber auch, jetzt darf ich schon wieder die Notbremse ziehen. Ich hab mal ne Woche nur Knäckebrot gegessen, um 4 Kilo los zu werden. Na ja, hat nicht geklappt und Knäckebrot kann ich jetzt auch nicht mehr sehen. :( (Voll die intelligente Aktion, ich weiß! :patsch: )
Aber der Sommer is ja glücklicherweise schon im Anmarsch. Das hebt meine Laune doch enorm und dann nimmt es sich ja eh viel leichter ab!^^

Der Beitrag wurde von Schneewittchen bearbeitet: 31.May.2005 - 22:16
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Babymaus
Beitrag 31.May.2005 - 22:51
Beitrag #26


Kleines Mäuschen
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Also ich habe gerade dieses Thema gefunden.
Ich habe mal sehr viel gewogen und durch Krankheit dann nur noch 41 Kilo.
Damit ich wieder gesund werde musste ich zunehmen und das hat auch geklappt aber nun fühle ich mich nicht sonderlich wohler.
Meine Frau sagt zwar ständig das ich wunderschön wäre, aber ich fühle mich nicht so.
War gestern auf der Waage und da stand es dann "58 Kilo" für mich zuviel, will wenigstens auf "50" runter. :roetel:
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rowan
Beitrag 31.May.2005 - 23:08
Beitrag #27


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ach ja, die neigungen. ich habe auch so blöde neigungen, zb. zu schokolade, kakao und andere kalorienbomben. und zu sport habe ich gar kaum eine neigung, blöde mischung :wacko:
allerdings halte ich mein gewicht recht konstant, ich esse ansonsten nicht viel, aber ein paar kilo weniger würden mir schon gefallen (bin nie superschlank gewesen und strebe auch nicht danach) und eine gesündere ernährung würde meiner gesundheit auf dauer auch zuträglich sein (wenn ich auch derzeit noch gar keine körperlichen beschwerden habe, meine hausärztin sieht mich bestenfalls mal zu routinechecks wo sich immer herausstellt, dass ich kerngesund bin).
aber was ist schon ein salat mit fettarmen dressing gegen schokolade *sfz* aber ich habe mir auch vorgenommen, weniger süsses und dafür mehr obst und gemüse zu essen.
sport weiss ich nicht so recht. ich habe früher sehr viel sport getrieben (korbball, tischtennis, badminton, leistungsschwimmen und turnen), natürlich nicht alles auf einmal, aber zu bestzeiten kam ich auf jeden tag sport. der leistungsdruck hat es mir echt vereitelt, kam damit nicht zurecht, war vor jedem wettkampf hypernervös und das wurde immer schlimmer. habe noch keinen verein gefunden, wo man tischtennis oder badminton spielen kann just for fun (meine bevorzugten sportarten). überall ist ziel mannschaft und wettkämpfe :(
joggen oder walking hasse ich wie die pest. und wasser in schwimmbädern ist mir immer zu kalt (ich weiss, ich bin ein weichei).
naja, gesündere ernährung ist ja schon mal ein anfang, oder?
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Rafaella
Beitrag 09.Jun.2015 - 19:58
Beitrag #28


Freies Vögelchen
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Der Thread, den ich damals aufmachte, ist nun schon 10 Jahre her. Aus dem Grund - Jubiläum - hol ich ihn mal nach oben. In der Rückschau habe ich ein Jahr später, also 2006 richtig viel abgenommen, Hauptsache durch Bewegung. Dann ein paar Jahre gehalten und seit ca. einem Jahr wieder was draufgepackt, durch Stress, Frust und falsches Essen.
Sei 2 Monaten gut 6 Kilo wieder runter. Aber ein paar Tage geschludert: schon wieder 1-2 mehr. Ich habe nach wie vor das Problem, das ich 2005 geschildert habe - dass ich mich mit den ausufernden weiblichen Formen unwohl fühle. Mein Ich ist immer noch eher, nicht kindlich, aber lieber ein bisschen neutraler, dann fühle ich mich beweglicher, freier, unangreifbarer. Ich weiß, dass das politisch nicht korrekt sein mag, ist aber so.

Der Beitrag wurde von Rafaella bearbeitet: 09.Jun.2015 - 19:59
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Lucia Brown
Beitrag 09.Jun.2015 - 22:01
Beitrag #29


- keep it up you go girl -
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ZITAT(Rafaella @ 09.Jun.2015 - 19:58) *
Ich weiß, dass das politisch nicht korrekt sein mag, ist aber so.

Wer genau sagt was politisch korrekt ist und warum und wann?
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Rafaella
Beitrag 10.Jun.2015 - 10:46
Beitrag #30


Freies Vögelchen
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Ich meine damit die Gegenbewegung zum Schlankheitspostulat: dick ist beautiful. Das finde ich ja an anderen Frauen durchaus (in Grenzen), kann es aber bei mir selber eben gar nicht gut haben.

Ich sehe gerade, dass mein Fred eine Triggerwarnung trägt - ist die neu?

Der Beitrag wurde von Rafaella bearbeitet: 10.Jun.2015 - 10:46
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Lucia Brown
Beitrag 10.Jun.2015 - 12:19
Beitrag #31


- keep it up you go girl -
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Userin seit: 21.02.2007
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Mir sind solche Bewegungen von außen immer etwas fremd. Wobei mir schon auch auffällt, dass die Werbung einen Schlankheitsstandard vorgibt. Den versuche ich nicht an mich heran zulassen. Gelingt mal weniger, mal mehr.
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kawa
Beitrag 10.Jun.2015 - 13:23
Beitrag #32


Blau, weil Ströse.
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ZITAT(Rafaella @ 10.Jun.2015 - 11:46) *
Ich sehe gerade, dass mein Fred eine Triggerwarnung trägt - ist die neu?

Nein.
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Tristeza
Beitrag 10.Jun.2015 - 21:06
Beitrag #33


Naschkatze
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Hui ich sehs schon,das wird mein Thread! (IMG:style_emoticons/default/cheerlead.gif)
Ich hätt so gern Tipps,im Moment läufts gar nicht. (IMG:style_emoticons/default/sad.gif)

Ich war als Kind lange untergewichtig.
Als Teenie wurds immer mehr und 2005 (damals hatte ich mein Höchstgewicht,aber noch immer weniger als jetzt)hats mir gereicht.Ich war nie der Sport-Typ und hab es in erster Linie übers Essen gesteuert.
Dann kam meine Affäre und ich hatte binnen 2 Jahren mein Wohlühl-/Wunschgewicht und mein geringstes Gewicht (ich dürfte wohl wirkl.noch von Luft und Liebe gelebt haben *schmunzel*)
Naja und ab 2008 war das ganze beendet,zuerst konnte ich nix essen und dann: Das Gewicht stieg und stieg und es war mir lange egal und irgendwann "ists dann ohnehin schon egal",dann kam wieder der Punkt wos nimma ging,da fing ich mit Zumba an (vor 4 Jahren?) das ganze wurde straffer,aber nicht wirklich weniger.
Dann letztes Jahr ganz diszipliniert abgenommen(Essen,Zumba,Walken usw.),dann warf mich ne Magen-Darm-Grippe zurück.Dann im Urlaub "nichts" sportliches gemacht und dss Essen genossen usw.und das ganze wieder schleifen gelassen und ganz gelassen.
Heuer mit voller Motivation wieder angefangen,4kg runter mit Essen (abends keine KH,Zumba,Gymnastik zum straffen)runter.Dann hatten wir daheim die Krankheitswelle und ich musste "pflegen",somit war ein Monat nix,dann meinen Bewegungsapparat so überanstrengt,dass ich 2 Wochen pausieren musste und inzwischen hab ich wieder aufgegeben.Ich befürcht ich bin wieder am Ausgangsgewicht (k.A.wiege mich nimma)und bin dermaßen frustriert,das es schlimmer nicht mehr geht.
Mir ist klar,dass ich nie ein Model werde (dafür bin ich zu klein (IMG:style_emoticons/default/tongue.gif) ) aber von meinem Wohlfühlgewicht von 2006/2007 trennen mich zuviele kg und ich schaff es nicht.Ich versuche,es funktioniert zuerst,dann gehts mir zu langsam oder "äußere Umstände"werfen mich zurück und irgendwie kann ich nichts dagegen tun und so will ich nimma weitermachen.

So eine Sch****,muss man sich wirklich das ganze Leben kasteien?
Ich weiß ja bis zu nem gewissen Grad warums nicht funktioniert.Ich bin eigentl.ein gefühlsbedingter Esser.Ich belohne mich,ich tröste mich und vieles mehr mit Essen.Nur was soll ich tun?
Ich bin so extrem undiszipliniert,was sonst gar nicht meine Art ist.
Ich bin sehr ordentlich und diszipliniert im Berufs- und Privatleben und habe vor 6 Monaten das Rauchen aufgegeben und bin so diszipliniert,dass ich mir sicher bin,dass ich nicht rückfällig werde. Aber beim Essen/Gewicht funktioniert dad nicht. Weder FDH,noch abends ohne KH oder sonst was.Von Diäten halte ich nichts.Sport geht nur bedingt,weil ich zu undiszipliniert bin bzw.ich einfach nicht die Sportskanone bin und werde.Ich werde auch nie Schoko ekelig finden.Also was soll ich tun? (IMG:style_emoticons/default/sad.gif)

Also an alle die bis hier gekommen sind:Danke fürs Lesen und her mit den Tipps! (IMG:style_emoticons/default/smile.gif)
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meandmrsjohns
Beitrag 10.Jun.2015 - 21:27
Beitrag #34


Gut durch
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Tja, auch mein Thema, leider 😞

vergangenes Jahr habe ich 8 Kg abgenommen. Das war nötig, damit ich in mein neues Kleid passte zur Hochzeit meines Sohnes. Das war für mich natürlich Ansporn und Motivation. Das Ergebnis hat sich sehen lassen.
( Tipp: Kleidung zu knapp kaufen und solange Workouts bis es perfekt passt)

Blöd wie ich bin, habe ich mein Gewicht nicht gehalten sondern wieder lecker reingefuttert.

Habe jetzt ein neues Ziel: zu Weihnachten kommt mein erstes Enkelkind. Bis dahin sollen die Kilos wieder runter!

Morgen melde ich mich wieder im Sportverein an!

Ich halte ja nichts von den Sportarmbändern und den Apps die alles dokumentieren. Schritte, Gewicht usw. Gerade in meinem Fall wäre der Trend aber sichtbar gewesen und ich hätte frühzeitig das Ruder rumreißen können. Jetzt wird es dafür umso anstrengender 😩

LG
meandmrsjohns
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McLeod
Beitrag 10.Jun.2015 - 21:57
Beitrag #35


mensch.
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Ich hab fast 25-30 Jahre meines Lebens immer mein Gewicht thematisiert (bekommen). Als ich vor einigen Monaten meiner Mutter mal sagte, wie unglaublich krude es war, dass mein Umfeld mich früh damit behelligte, weil man mich als "zu dick" einstufte und ich in den letzten 10-15 Jahren erst aber mal so richtig und phasenweise 50% über dem früheren Gewicht lag... da sagte sie etwas pikiert: Naja, es geht natürlich immer noch schlimmer, aber das sei alles schon in Relation richtig gewesen.

Ich denke, sie erinnert sich nicht mehr daran, dass bei einer gemeinsamen Autofahrt ihr Lebensgefährte ernsthaft und wohlmeinend sagte, ich hätte die tolle Frau, die mich ein gutes Jahr zuvor wegen einer anderen verlassen habe, vielleicht "halten" können, wenn ich da schon "so toll abgenommen" hätte.

Ich hab dann vor gut zwei Jahren mal deutlich gesagt, dass ich keine Lust mehr habe, bei wirklich jedem ersten gemeinsamen Abendessen bei Besuchen auf das Thema Gewicht angesprochen zu werden. Nicht im Guten, nicht im Mahnenden und eigentlich will ich auch nicht jedes Mal die Selbsteinschätzung meiner Anverwandten hören, dass es bei ihnen ja "jetzt auch wieder zu viel" sei.

Meiner Stiefschwester hat sie zu deren 40sten ernsthaft ein Buch geschenkt, dass sich mit irgeneiner Fettfalle ab 40 beschäftigt. "Was man jetzt nicht runterkriegt, das bleibt für immer".



Wenn ich drüber nachdenke, kann ich gar nicht so viel essen, wie ich brechen möchte. Und der musste jetzt einfach mal sein.




Meine Kurve wäre atemberaubend. Selbst mit Leistungssport gab es Jahre mit echtem Speck und Zunehmen. Und ich war zwischendurch auch schon superzufrieden-schlank. Das Yoyo war gnadenlos. Jedes Mal wurde das Maximalgewicht gut 10kg höher als beim Mal davor. Ich will das jetzt gar nicht lange auswalzen. Es wird bei den Mitlesenden genug ähnliche oder eigene Erfahrungen geben. Der Schmerz der Abwertung wird sich nicht allein in Zahlen messen lassen.

Und das perverse an dem System unserer Gesellschaft ist, dass es letztlich für Frauen kein vernünftiges Gewicht zu geben scheint, das nicht thematisiert und bewertet wird. Für Männer gibt es nach meinem Empfinden und Wahrnehmen immerhin noch eine "Comfort-Zone" und gerade bei den sportlich-definierten nicht diese Bewertungsthematik (dafür evtl. ne andere, keine Ahnung - nicht Thema jetzt.



Vor 2 Jahren habe ich mich wieder auf den Weg gemacht. Und bin dann irgendwann abgebogen, endlich, von dieser Gewichtsthematik. Meinen Körper nicht mehr über die Skalen wahrzunehmen. Sport nicht mehr zu machen, um abzunehmen, sondern als Ausgleich. Oder weil es so eine nette Trainerin im Studio gibt. Das war ein langer Weg, auch in den beiden Jahren - er dürfte auch noch nicht fertig sein. Achtsamkeitsübungen. Hineinspüren und nicht nur messen und abstrahieren. Anfassen und nicht nur gucken. Aber auch wieder: hinschauen.

Vor allem, wenn ich wieder zwei, drei Tafeln Schokolade in wenigen Tagen jweils inhaliere. Dann weiß ich, da ist wieder was los in meinem Leben, das nicht ganz rund läuft. Und da such ich jetzt und schaue hin. Nicht mehr auf der Einkaufsliste mit Selbstvorwürfen.

Ich finde keine Ideologie richtiger, als die andere. Nicht die der Schlankheit, nicht die des Dickseins. Ich will nur noch darauf setzen, dass mein Körper ein Seismograph ist, der aufzeichnet, was unter der Oberfläche los ist. Und wenn es Drama, Schmerz oder Frust gibt, dann wird das bei mir körperlich sichtbar.

Ich werde die Schwierigkeiten im Leben nicht alle weghalten können. Und er wird auch weiter Seismograph sein, dieser schon etwas mitgenommene, in die Jahre gekommene, lang überlastete Körper. Ich bin sehr zufrieden, dass ich jetzt schon sehr viel kleinere Ausschläge lesen kann. Also die Schokolade wahrnehme, ehe es sich bei den sporadischen Waage-Besuchen zeigen kann. Die Zahlen zählen kaum noch was, bei mir. Selbst bei den Klamotten, die jetzt 2 Nummern kleiner sind, als vor einem Jahr, da freue ich mich vor allem über die größere Auswahl, die ich jetzt habe. (Gesellschaftlich finde ich es fatal, dass mensch ab einer bestimmten Größe in Stil und Vielfalt erheblich eingeschränkt wird.) Ich finde jetzt wieder Sachen, die ich gerne trage, die mich mehr ausdrücken. Als das, was zwischenzeitlich noch übrig geblieben war.



Ich weiß nicht, ob das jetzt ein hilfreicher Beitrag war. Ich glaube auch nicht an Ratgeber-Rezepte, die von sich behaupten, dass sie für alle passen. Allein schon der Gaußschen Normalverteilung wegen. Meine Werkzeuge und Beschreibung dessen, was ich als hilfreich identifiziert hab (was vielleicht gar nicht die eigentlichen Punkte waren, ich bin mir da nicht so sicher, wie es vielleicht wirkt), sind in der Summe und im Zuzsammenspiel individuell.

In diesem Sinne, einfach eine gute Nacht Euch!

McLeod
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Rafaella
Beitrag 11.Jun.2015 - 11:04
Beitrag #36


Freies Vögelchen
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Es gibt bei mir immer wieder einen Punkt, an dem es mir egal ist - und ein gefühlter Mangel an Energie und Lebendigkeit mich dazu bringt, mir Kalorien einzuverleiben: Leben.
Das Ganze sieht bei mir nach außen nicht so dramatisch aus, mehr als leicht oder mittel übergewichtig war ich nie. Aber gefühlt...Maryse Holder "Ich atme mit dem Herzen" hat diesen Prozess einmal sehr brillant geschildert: Heferolle (Kalorien, amorph, weich, Masse) versus "interessantes", gesundes Essen - beides konnotiert mit Lebensfreude, mangelnd oder vorhanden, Körpergefühl, Präsenz.
Zitat: ""Besser nichts zu wollen, wenn man schwach ist und die Undefinierbarkeit der Heferollen vorzieht. Heferollen machen mich unsichtbar."

In dem Zusammenhang ein interessanter Artikel (Essay) über Essen und Nicht-Essen in der Belletristik, spez. Frauenliteratur:

Magersucht & Androgynie

Der Beitrag wurde von Rafaella bearbeitet: 11.Jun.2015 - 11:11
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Riva
Beitrag 23.Jun.2015 - 20:34
Beitrag #37


Fürstin Pückler
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ZITAT(McLeod @ 10.Jun.2015 - 22:57) *
Ich hab fast 25-30 Jahre meines Lebens immer mein Gewicht thematisiert (bekommen). Als ich vor einigen Monaten meiner Mutter mal sagte, wie unglaublich krude es war, dass mein Umfeld mich früh damit behelligte, weil man mich als "zu dick" einstufte und ich in den letzten 10-15 Jahren erst aber mal so richtig und phasenweise 50% über dem früheren Gewicht lag... da sagte sie etwas pikiert: Naja, es geht natürlich immer noch schlimmer, aber das sei alles schon in Relation richtig gewesen.

Ich denke, sie erinnert sich nicht mehr daran, dass bei einer gemeinsamen Autofahrt ihr Lebensgefährte ernsthaft und wohlmeinend sagte, ich hätte die tolle Frau, die mich ein gutes Jahr zuvor wegen einer anderen verlassen habe, vielleicht "halten" können, wenn ich da schon "so toll abgenommen" hätte.

Ich hab dann vor gut zwei Jahren mal deutlich gesagt, dass ich keine Lust mehr habe, bei wirklich jedem ersten gemeinsamen Abendessen bei Besuchen auf das Thema Gewicht angesprochen zu werden. Nicht im Guten, nicht im Mahnenden und eigentlich will ich auch nicht jedes Mal die Selbsteinschätzung meiner Anverwandten hören, dass es bei ihnen ja "jetzt auch wieder zu viel" sei.

Meiner Stiefschwester hat sie zu deren 40sten ernsthaft ein Buch geschenkt, dass sich mit irgeneiner Fettfalle ab 40 beschäftigt. "Was man jetzt nicht runterkriegt, das bleibt für immer".



Wenn ich drüber nachdenke, kann ich gar nicht so viel essen, wie ich brechen möchte. Und der musste jetzt einfach mal sein.



Ich finde es schlimm, wenn Mütter (Eltern) so mit ihren Töchtern reden.
Bemerkungen über Figur und Gewicht, sowie Beschäftigung mit Essen und Gewicht und Figur durch nahe verwandte (leider oft durch die Mütter als ungutes Modell) sind bekanntermaßen Risikofaktoren für die Entwicklung einer Essstörung.
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-Agnetha-
Beitrag 28.Jun.2015 - 09:47
Beitrag #38


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Ein Thema, das mich auch beschäftigt.
Mir würde so viel dazu einfallen, aber es ist nicht leicht die Gedanken zu sortieren.

Das Thema ist auch sehr emotional bei mir.

Ich habe auf jeden Fall als "dicke Frau" in meinem Leben schon viel mehr Diskriminierung erfahren als als "lesbische Frau".

Mich machen die vielen Vorurteile über dicke Menschen traurig.
Und mich nerven auch die vielen Halbweisheiten und Verallgemeinerungen über das Abnehmen. Die ja aber schon auch mal von Ärzten kommen, die es besser wissen könnten. (IMG:style_emoticons/default/wink.gif)

Menschen sind da meiner Meinung nach sehr verschieden.
Die Gründe warum man dick geworden ist, sind so unterschiedlich, daher kann es, finde ich, auch nicht die EINE Lösung geben.
Und auch rein körperlich sind wir unterschiedlich.



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