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> Ich kann Sie nicht vergessen, Seit 10 Jahren
ImJuli1982
Beitrag 01.Dec.2019 - 10:34
Beitrag #1


Vorkosterin
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Guten Morgen und einen schönen 1.Adevent ihr Lieben.

Dieser Text könnte etwas länger werden, auch wenn ich versuche mich kurz zu fassen. Da mich diese Geschichte nun seit 10 Jahren begleitet und ich, warum auch immer, nicht damit abschließen kann, möchte ich sie einfach mal aufschreiben und eure Gedanken dazu wissen.
Gut, wir gehen 10 Jahre zurück in das Jahr 2009.
Ich begann eine neue Arbeitsstelle in einer soz. Einrichtung. Alles lief gut. Nette Einrichtung, liebe Kolleginnen und eine sehr nette Chefin. Womit wir schon beim Thema sind... Die nette Chefin.
Von Anfang an war sie mir sympathisch. Eine sehr aufgeschlossene, freundliche und attracktive Frau. Soweit alles gut.

Doch irgendwann passierte es... Ich stand im Flur der Einrichtung, meine Chefin erzählte mir irgendwas und in dem Moment schlug der Blitz sehr heftig ein... Ich hab mich verliebt. Was sie in dem Moment eigentlich von mir wollte, weiss ich bis heute nicht.
Anfangs dachte ich, ok du bist in deine Chefin verliebt... Genieße das Gefühl so lang es da ist... Irgendwann ist es auch wieder weg.
Ich versuchte mich nur noch ganz Pflicht bewusst auf meinen Job zu konzentrieren und genoss stillschweigend jede noch so kleine Begegnung mit ihr. Anfangs war das auch ok. Aber irgendwann intensiviert sich unser Kontakt, erstmal nur im Job... Es gab dann diese kleinen "Zufallsberührungen" die von ihr aus gingen. Sie wuschelte mir durch das Haar, hielt einfach so meine Hand, gab mir mal beim Verabschieden einen Klaps auf den Pi mit den Worten "Tschüss Schatz" oder streichelte mir einfach mal so über die Wange... Ok, ich genoß es, war allerdings auch irritiert. Warum tut sie das? Überschreitet sie da nicht eine Grenze? Welche Chefin streichelt der Angestellten einfach über die Wange? Ich hinterfragt es nicht, ich genoß einfach ihre Nähe. Irgendwann in den nächsten 2 Jahren gab es allerdings eine, für mich, sehr eigenartige Situation die mich bis heute beschäftigt. Sie kam auf mich zu, stand vor mir, schaute mich an und sagte "Ich muss dich fühlen" umarmte mich, sehr fest und lange, lies mich wieder los und ging wortlos weiter. Tausende Gedanken in meinem Kopf, gepaart mit Tausenden Schmetterlingen im Bauch stand ich da nun... Ab da war ich mir sicher, dass auch die mehr empfindet als Symphatie. So ging es weiter, Blicke und Berührungen, immer ausgehend von ihr. Lange, intensive Gespräche... Nur nicht über uns. Irgendwann lief mein Arbeitsvertrag aus, wurde auch nicht verlängert. Trotzdem konnte ich den Kontakt zu ihr aufrecht erhalten... Treffen, reden, kleine Berührungen aber nie direkt darüber gesprochen was es ist, dass uns verbindet. Ich hätte nie den Mut ihr einfach zu sagen, dass ich in sie verliebt bin... Vorgenommen habe ich es mir etliche Male... Nur nie getan. Irgendwann löste auch sie ihren Arbeitsvertrag in der Firma auf und begann etwas Neues. Ab da schlief der Kontakt ein, irgendwann war er garnicht mehr vorhanden. Ich hatte ihr irgendwann um die Weihnachtszei nochmal geschrieben, aber diese Mail blieb unbeantwortet. Wenn ich sie jetzt, 10 Jahre später, mal durch Zufall sehe, ist es immer noch so, dass mein Herz rast, dieses Kribbeln im Bauch wieder da ist und ich diese wenigen Sekunden ihres Blickes mich unwahrscheinlich glücklich macht.

Das ich mich verliebt habe ist nun, etwas mehr, als 10 Jahre her und diese Frau geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Warum? Ist es für mich tatsächlich diese eine große Liebe oder liegt es eher daran das ich nie mit ihr darüber geredet habe, Situationen nicht angesprochen habe und ich also bis heute nicht weiss warum sie tat was sie tat? Reine Sympathie oder doch mehr....

OK, ihr Lieben... Vielleicht möchte mir die ein oder andere unter euch ja ihre Meinung zu meiner Geschichte sagen.
Würde mich freuen.
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Pirola
Beitrag 01.Dec.2019 - 11:42
Beitrag #2


Bekennende Urlesbe
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Hallo ,
das ist ja eine Geschichte !
So lange trägst Du das weiterhin mit Dir herum ? Ist Dir keine andere seitdem begegnet ?
Das fällt mir als erstes dazu ein .
Ich sehe es so , dass es davon abhängt , ob Du mittlerweile gebunden bist oder nicht ,
ob Du Kontakt zu dieser Frau aufnehmen solltest . Denn da könnte ja gewaltig wieder was
aufgewühlt werden , und das würde eine Partnerinnenschaft belasten .
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plop
Beitrag 01.Dec.2019 - 13:22
Beitrag #3


feministische winterfeste klimperlesbe
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oh-das kommt mir ziemlich bekannt vor-aber bei mir waren es "nur "8 jahre.......
und die rahmenbedingungen waren etwas anders

wir waren beide gleichaltrig jung aber ich war in der "übergeordneten "position
sie hat mir ihre liebe gestanden,ich aber nicht zugegeben,dass ich die gefühle erwidere,
sondern habe alles berufsbedingt auf einer guten freundschaftlichen ebene halten können,womit sie auch gut umgehen konnte.
mit der zeit wurde der kontakt immer sporadischer,hörte aber nie ganz auf.

die lange zeit mit den gedanken,was wäre gewesen,wenn ich damals meine gefühle offengelegt hätte-haben wir beide absolut gemeinsam!ich habe sie letztendlich doch offengelegt-was aber mitnichten als patentrezept dienen muss .

ich habe all die jahre zwischen den gefühlen für sie und der ziemlichen gewissheit,dass unsere leben nicht kompatibel sind ,geschwankt.
in den ganzen jahren habe ích allerdings auch nicht bewusst nach einer neuen partnerinnenschaft ausschau gehalten.
hatte wenig zeit und mir fehlte emotional eigentlich nichts.heute denke ich-dieses nachhängen in einer unmöglichen liebe -hat mich vor anderem liebes - kummer oder anderem möglichen "liebes-blödsinn" bewahrt.

auf jeden fall-und auch da sehe ich gemeinsamkeiten-bekam ich das gefühl-ich muss diesen alten liebesknoten auflösen,sonst werde ich nie bereit sein für eine andere liebe.

wir haben uns getroffen,haben rumgeflapst,uns auf den neuesten stand in vielen lebensbereichen gebracht,es war zudem klar ,sie hatte beziehungsmässig nichts richtig festes und ich war ganz frei(ohne dass wir das so explizit abgefragt hätten ) und irgendwann machte sie eine bemerkung über alte zeiten -und ich bin mit meinem geständnis rausgerückt.sie hatte null ahnung,dass ich damals genaus so verliebt war -
und es begann eine unvorhergesehene kurze gemeinsame ,stürmische zeit,die aber nicht lange dauerte.
ich habe es beendet in sehr hilfloser weise . es tat sehr sehr weh.überraschend weh. umgekehrt heftig weh im vergleich zu dem vertrauten gefühl für sie, welches mich mich all die jahre unspektakulär,fast nebenbei,aber doch da, begleitet hatte

dieser löse-prozess hat fast 1 jahr gedauert.aber er war notwendig für mich .

ich denke -wie pirola- dass es auch eine rolle spielen kann,ob du momentan ungebunden bist-und eigentlich auch,ob sie ungebunden ist.weil die konsequenzen nochmal eine ganz andere dimension haben ,wenn partner_innen beteiligt sind.

aber eigentlich ändert das ja auch nichts an den gefühlen ,die geklärt werden müssen ,
damit frau nicht darin verstrickt bleibt (IMG:style_emoticons/default/gruebel.gif)

Der Beitrag wurde von plop bearbeitet: 01.Dec.2019 - 13:24
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ImJuli1982
Beitrag 01.Dec.2019 - 13:28
Beitrag #4


Vorkosterin
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Hallo...

Doch, natürlich gab es in den vergangenen Jahren auch andere Frauen in meinem Leben.
Darunter auch 2 längere Beziehungen. Aber irgendwann scheitert es einfach. Es scheitert weil es sich für mich nicht echt anfühlt, als wäre es nicht das was ich wirklich will. Es gab in beiden Beziehungen intensive und echte Gefühle aber lange nicht in der Intensität, die ich damals wie auch Jahre später noch, für meine damalige Chefin empfunden habe. Man könnte meinen, ich sei blockiert oder einfach nicht bereit und offen für Neues....bis das Alte geklärt ist.
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ImJuli1982
Beitrag 01.Dec.2019 - 13:37
Beitrag #5


Vorkosterin
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Userinnen-Nr.: 9.483



ZITAT(plop @ 01.Dec.2019 - 13:22) *
oh-das kommt mir ziemlich bekannt vor-aber bei mir waren es "nur "8 jahre.......
und die rahmenbedingungen waren etwas anders

wir waren beide gleichaltrig jung aber ich war in der "übergeordneten "position
sie hat mir ihre liebe gestanden,ich aber nicht zugegeben,dass ich die gefühle erwidere,
sondern habe alles berufsbedingt auf einer guten freundschaftlichen ebene halten können,womit sie auch gut umgehen konnte.
mit der zeit wurde der kontakt immer sporadischer,hörte aber nie ganz auf.

die lange zeit mit den gedanken,was wäre gewesen,wenn ich damals meine gefühle offengelegt hätte-haben wir beide absolut gemeinsam!ich habe sie letztendlich doch offengelegt-was aber mitnichten als patentrezept dienen muss .

ich habe all die jahre zwischen den gefühlen für sie und der ziemlichen gewissheit,dass unsere leben nicht kompatibel sind ,geschwankt.
in den ganzen jahren habe ích allerdings auch nicht bewusst nach einer neuen partnerinnenschaft ausschau gehalten.
hatte wenig zeit und mir fehlte emotional eigentlich nichts.heute denke ich-dieses nachhängen in einer unmöglichen liebe -hat mich vor anderem liebes - kummer oder anderem möglichen "liebes-blödsinn" bewahrt.

auf jeden fall-und auch da sehe ich gemeinsamkeiten-bekam ich das gefühl-ich muss diesen alten liebesknoten auflösen,sonst werde ich nie bereit sein für eine andere liebe.

wir haben uns getroffen,haben rumgeflapst,uns auf den neuesten stand in vielen lebensbereichen gebracht,es war zudem klar ,sie hatte beziehungsmässig nichts richtig festes und ich war ganz frei(ohne dass wir das so explizit abgefragt hätten ) und irgendwann machte sie eine bemerkung über alte zeiten -und ich bin mit meinem geständnis rausgerückt.sie hatte null ahnung,dass ich damals genaus so verliebt war -
und es begann eine unvorhergesehene kurze gemeinsame ,stürmische zeit,die aber nicht lange dauerte.
ich habe es beendet in sehr hilfloser weise . es tat sehr sehr weh.überraschend weh. umgekehrt heftig weh im vergleich zu dem vertrauten gefühl für sie, welches mich mich all die jahre unspektakulär,fast nebenbei,aber doch da, begleitet hatte

dieser löse-prozess hat fast 1 jahr gedauert.aber er war notwendig für mich .

ich denke -wie pirola- dass es auch eine rolle spielen kann,ob du momentan ungebunden bist-und eigentlich auch,ob sie ungebunden ist.weil die konsequenzen nochmal eine ganz andere dimension haben ,wenn partner_innen beteiligt sind.

aber eigentlich ändert das ja auch nichts an den gefühlen ,die geklärt werden müssen ,
damit frau nicht darin verstrickt bleibt (IMG:style_emoticons/default/gruebel.gif)


Hallo,

tief in mir weiss ich, dass ich es klären müsste um es abschließen zu können. Ich weiss aber nicht wie. Es gibt seit einigen Jahren gar keinen Kontakt mehr. Ihn wiederherstellen ist auch nicht sooo einfach, ich wüsste nicht wie ich anfangen sollte. Sie lebte damals in einer langjährigen Heteropartnerschaft mit Kind und ich denke, dass sich daran bisher auch nix geändert hat.
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Kara
Beitrag 03.Dec.2019 - 21:25
Beitrag #6


Naschkatze
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Hallo,

ein Patentrezept habe ich für dich nicht-auch ich hänge seit Jahren einer Frau nach, die ich lieber "vergessen" würde.
Vielleicht würde dir eine Aussprache mit ihr dir tatsächlich helfen-mir hat sie nichts gebracht.
Vielleicht hilft es, zu versuchen, anzunehmen, wie es eben ist, dass es so ist-auch wenn diese Liebe nun schon so lange währt.Irgendwann wird sie sicher von ganz alleine aufhören.Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es kein Mittel gibt, sich "mit dem Verstand" zu entlieben.Vielleicht kannst du dann und wann trauern, dass diese Liebe nicht lebbar ist- aber wer weiss, vielleicht ist sie es ja eines Tages doch, ganz unverhofft?
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McLeod
Beitrag 28.Dec.2019 - 11:40
Beitrag #7


mensch.
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Warum das so ist oder war, weiß ich auch nicht. Weil es so unerklärlich war, haben wir es auch ungeklärt gelassen. Ich habe mich irgendwann in meinem Umfeld damit sichtbar gemacht, hatte Beziehungen, großes Lieben inklusive. Weiß auch nicht, was dann irgendwann den Dampf aus dem Kessel genommen hat, so dass es abkühlen und entspannen konnte. Es war halt so und blieb in seiner Unausgesprochenheit im Raum. Vermutlich werden wir es nicht ansprechen und darum nie erfahren, wie es für die andere war und was.

Es ist halt, wie es ist. Eine Folge von Entscheidungen, inklusive derer, nichts auszusprechen. Bei mir, weil ich das Gefühl hatte, es würde in ein Chaos und in nichts Gutes führen. Sie hatte ihre Beziehung, ich meine. Wir kannten uns nie ausführlich und es war darum umso unerklärlicher, wie Zuhause ich mich in unseren kurzen Begegnungen fühlte. Ich habe mich also immer entschieden. Auch wenn es sich oft als Unentschlossenheit angefühlt hat. (IMG:style_emoticons/default/wink.gif)

McLeod
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Kara
Beitrag 31.Dec.2019 - 16:05
Beitrag #8


Naschkatze
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McLeod, wie meinst du das?

Der Beitrag wurde von Kara bearbeitet: 31.Dec.2019 - 16:05
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McLeod
Beitrag 31.Dec.2019 - 16:32
Beitrag #9


mensch.
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Ich würde Deine Frage ja gern beantworten, aber ich hab hier nur Fragezeichen in den Augen wie wiederum Du sie meinst?

(IMG:style_emoticons/default/biggrin.gif) das ist ja was... McL
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once8
Beitrag 01.Jan.2020 - 11:51
Beitrag #10


Satansbraten
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ZITAT(ImJuli1982 @ 01.Dec.2019 - 11:34) *
wenigen Sekunden ihres Blickes mich unwahrscheinlich glücklich macht.



Hallo und ein gutes Neues Jahr allen!
Mich würde ja interessieren, was genau, dich an diesem Blick glücklich macht.
Was er dir gibt, was es genau in dir berührt..woher du dieses Gefühl vielleicht kennst und womit du es verbindest.

Für mich hat Akzeptanz der Anderen, sowie die Akzeptanz meiner Selbst, meiner Gefühle, sehr geholfen
und gerade beginnen wir wieder einen normalen Kontakt, ich jedoch mit dem Bewusstsein, dass da ihrerseits kein Interesse ist und ich habe das akzeptiert, was mich sehr befriedet.

once8
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Kirre
Beitrag 10.Jan.2020 - 14:32
Beitrag #11


Vorkosterin
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Hi im Juli! Ich kriege Gänsehaut bei deinem Thema und musste mich extra dafür hier anmelden. Mir geht es genauso und ich sehe, wo ich einmal landen könnte... ich bin seit 1 Jahr verknallt in meine Chefin, das macht mich völlig irre. Einerseits ist es toll, sie ist die beste Motivation überhaupt, andererseits fällt es mir sehr schwer, mich zusammenzureißen. Habe Angst, dass sie mir kündigt, wenn sie es herausfindet. Sie weiß aber, dass ich auf Frauen stehe und hat keine Berührungsängste, im Gegensatz zu mir.... Bei anderen Kolleginnen ist sie nicht so berührungsfreudig.
Ich frage mich ständig, ob ich es ihr irgendwann sagen sollte, um zu wissen, dass mir nichts passieren wird, dass es sie nicht stört. Ich möchte nur ich sein dürfen. Mich nicht ständig verstellen müssen. Doch wann wäre der richtige Zeitpunkt? Nach der Ausbildung? Dann verbaue ich mir womöglich die Chance auf eine Festanstellung. Also vielleicht dann, wenn sie in Rente ist und ich nichts mehr zu befürchten habe. Dann verpasse ich aber womöglich eine tolle Freundschaft, die endlich losgelöst von Arbeit ist. Alles doof also.
Ich finde, Du hast nichts zu verlieren. Kannst Du ihr nicht einen Brief schreiben, wie du dich gefühlt hast? Genau das, was du uns geschildert hast? Zu verlieren hast du ja gar nichts mehr.
Hattest du bei ihr manchmal das Gefühl, dass sie deine Gefühle erwidert?
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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 17.02.2020 - 20:00