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> desert rose, poem - momentaufnahme
thorn
Beitrag 19.Feb.2008 - 06:13
Beitrag #1


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desert rose


halb tot
häng' ich Dir nun
seit stunden schon im arm

fast 5+20° ist's um uns her
+ Du läufst trotzdem weiter

- weiter -
um mich los zu werden

egal ist Dir
wie sehr mein kopf schon hängt
- aus durst nach Deiner liebe

der hauch von 'liebevollem blick'
den Du mir schenkst
- + sei's auch nur
mich ander'n anzupreisen -
er hält mich weiterhin am leben
+ hält den kopf mir hoch

denn wenn nicht Du mich halten willst
so möcht' ich - dir zuliebe - schön sein
so schön
dass Du Dich niemals schämen musst für mich
wenn Du Dich von mir trennst

für immer

r.b.thorn 05/2000
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thorn
Beitrag 19.Feb.2008 - 06:21
Beitrag #2


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zu diesem gedicht gibt es eine, wie ich finde, amüsante entstehungsgeschichte.
diese schreibe ich euch später - versprochen!

doch zuvor freue ich mich auf eure kommentare, kritiken, fragen, ...

r.b.thorn
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pandora
Beitrag 19.Feb.2008 - 11:46
Beitrag #3


auf dem Hochseil des Lebens balancierende Wölfin
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kompletter beitrag editiert, weil alle meine fragen bzgl. klein/großschreibung oder + und - zeichen ect. in einem anderen thread/beitrag schon beantwortet

sorry, erst alle threads durchlesen kann manchmal hilfreich sein :blumen2:

Der Beitrag wurde von pandora bearbeitet: 19.Feb.2008 - 11:52
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thorn
Beitrag 22.Feb.2008 - 07:44
Beitrag #4


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hallo pandora,
mag sein, ich stehe - mir dessen nicht bewusst - auf dem seil, auf dem du, wölfin, tanzt?
habe dich leider nicht verstanden.
zuweilen fehlt mir die zeit, alle theads zu studieren. da du dies jedoch erkannt, hätte mich ein kleiner fingerzeig oder link, mir hilfreich mein unwissen zu beheben, erfreut!

beste grüsse
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dandelion
Beitrag 22.Feb.2008 - 08:44
Beitrag #5


don't care
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*pitsch* getroffen. :blumen:

erstmal den Kopf wachgekriegt mit dieser doch recht ungewöhnlichen Schreibform für "fünfundzwanzig Grad", und dann einen lustigen Trigger formschön mitten in den Bauch - das ist Kunst :)
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thorn
Beitrag 22.Feb.2008 - 09:25
Beitrag #6


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danke
dandelion
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thorn
Beitrag 24.Feb.2008 - 06:47
Beitrag #7


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...okay, die entstehungsgeschichte interessiert keine! würde nicht sonst die eine oder andere von euch - aus reiner neugier - irgendeinen kommentar posten?? (das dritte musste ich mir gerade verkneifen!)!

r.b.thorn,
die traurige
an eure traute
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dandelion
Beitrag 24.Feb.2008 - 10:28
Beitrag #8


don't care
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QUOTE (thorn @ 19.Feb.2008 - 06:21)
zu diesem gedicht gibt es eine, wie ich finde, amüsante entstehungsgeschichte.
diese schreibe ich euch später - versprochen!

das hast du doch schon vorweggenommen. wenn du nicht möchtest, dann nicht - deine Privatsphäre, deine Entscheidung. :blumen:

wahrscheinlich wird das Gedicht dadurch schöner, weil verständlicher - aber hier geht es ja eigentlich sowieso mehr darum, wie das Gedicht für sich genommen wirkt, und nicht um Tagebuch-Analyse ;)


Der Beitrag wurde von dandelion bearbeitet: 24.Feb.2008 - 10:30
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thorn
Beitrag 24.Feb.2008 - 11:16
Beitrag #9


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QUOTE
aber hier geht es ja eigentlich sowieso mehr darum, wie das Gedicht für sich genommen wirkt, und nicht um Tagebuch-Analyse

ganz richtig, wie ich selbst gerade noch schrieb!
danke der erinnerung! :unsure:
beginne, dank diener worte, den 'guten rat', den ich anderen durchaus zu geben fähig bin, auch mir zukommen zu lassen. dennoch extrem schwierig!

+ natürlich bin ich ,allein, begierig darauf, die versprochene geschichte preiszugeben.

werde dem auch nachkommen!

dank dir für's rütteln!
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thorn
Beitrag 29.Feb.2008 - 12:02
Beitrag #10


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die genesis:

nahe meiner wohnung, in kleiner spießiger hautstadts mitte gelegen, versuchte vor ~8 jahren ein lokal, homosexuellen menschen mehr denn einen ort des frustbesäufnisses zu bieten.
an zwei tagen der woche war die bühne offen.
an einem solchen abend sass ich dereinst entspannt am tresen.
da die kredenzte freiheit der offenen bühne kaum genutzt wurde, half der/die inhaber ein wenig nach.
von mir war bekannt, ich schreibe. so legte man mir ein blatt vor die nase + sagte: schreib , + lies es später auf der bühne.
schock + fluchtwunsch war in mir erweckt.
ein, das lokal zu diesem zeitpunkt betretender rosenverkäufer nahm mir dir schreibhemmung. es war sommer, + selbst in klimatisiertem raume waren nicht weniger denn 5+20° zu erhoffen.
des rosenverkäufers unglücklicher blick, gepaart mit der ansicht der, seinen arm füllenden, dunkelroten langstieligen rosen (+ meiner liebe zu diesen), bewegte mich - bewegte dem stift in meiner hand.

so ist, was ich im nachhinein mit " desert rose" erst überschrieb,
ganz einfach die geschichte - vielleicht auch die gedanken - des viel zu kurzen lebens einer rose.... aus ihrer sicht.



nachtrag:
trug es an diesem abend - zitternd in knie, kiefer + stimme auch vor, wundervoll musikalisch unarmt von einer pianistin.
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dandelion
Beitrag 29.Feb.2008 - 12:21
Beitrag #11


don't care
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:D herrlich

:blumen2:
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sonnenstrahl
Beitrag 02.Mar.2008 - 20:00
Beitrag #12


verboden vrucht
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Dein Gedicht gefällt mir wirklich gut - und die Entstehungsgeschichte darf meiner Meinung nach nicht fehlen. Ohne sie finde ich es ein wenig kryptisch in seiner spröden Gestalt.
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Bilana
Beitrag 17.Apr.2008 - 17:57
Beitrag #13


Capparis spinosa
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Das ist ja mal Interessant die Entstehungsgeschichte zu lesen. Meine Phantasie zum Gedicht war nämlich eine unglückliche, tieftraurige, demütigende Beziehung der Erzählerin. Und dann erfahre ich, das es von ordinäre Schnittblumen angeregt wurde. Wirklich nett. Eröffnet ja neue Perspektiven.
Wie dem auch sei, vom Prinzip her mag ich es, nur...
.. der Stil. Autsch. Die sehr exentrische Schreibweise ist nur eins: Exentrisch und soll wohl auch die Exentrik der Schreiberin herausstreichen? ;) Dem Gedicht tut es in meinen Augen jedenfalls ganz und gar nicht gut. Schade.


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thorn
Beitrag 19.Apr.2008 - 08:15
Beitrag #14


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@Bilana:
QUOTE (Bilana @ 17.Apr.2008 - 18:57)
Meine Phantasie zum Gedicht war ...


spannend!
der phantasie mit worten einen boden zu bereiten ist, meines erachtens, die intension einer verfasserin der selben, die wagt, ihre worte - ihre lyrik - zu veröffentlichen.

mich packt beim lesen zumeist, mich gespiegelt oder widerlegt zu erkennen, + somit, mich zu suchen.
die schöpfer der von mir, lesend, gefühlten - mich, ob meines lebens, berührenden zeilen, sind mir oftmals nicht mehr denn schnell vergessene namen.
doch jeder mensch ist besonders.

QUOTE
nur...
.. der Stil.


is' halt mein stil. B)

liebe
alt, liebe
neu - bin gestern
bin heute - spiele gestaltend
brückenschlag.

QUOTE

die Exentrik der Schreiberin herausstreichen? ;)


ex: aus, heraus
en: in, an, auf
trik: list, mit akutem c-mangel
(IMG:http://www.cosgan.de/images/smilie/frech/e010.gif)

...zumindest, das schulmeisterinische anliegen. :roetel:

QUOTE
Dem Gedicht tut es in meinen Augen jedenfalls ganz und gar nicht gut.


warum? gewähre mir - wenn es dir möglich - einen blick durch deine stilkritischen augen.

danke dir für deine offenheit.

the thorn
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Rafaella
Beitrag 19.Apr.2008 - 08:43
Beitrag #15


Freies Vögelchen
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Liebe Thorn - mir fällt dazu spontan der Ausdruck "manieriert" ein.
IMO dient Sprache der Verständigung, in zweiter Linie der Selbstsdarstellung.
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thorn
Beitrag 19.Apr.2008 - 13:24
Beitrag #16


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Liebe Rafaella,

spontan, da meine finger die richtigen buchstaben auf der tastatur finden - zumeist, so hoffe ich - versucht mein kopf das 'JEIN' meiner erwiderung auf deine worte so zu differenzieren, dass es sinn ergibt!

QUOTE (Rafaella@19.Apr.2008 - 09:43)
...der Ausdruck "manieriert" ein.


fühle mich zweifelhaft geehrt. dies war mir jedoch erst möglich nach finden der wortbedeutung bei wahrig.
dies, dein empfinden, sagt mir, dass, selbst im 'nicht persönlichen' kontakt, einige meiner längst nicht mehr notwendigen schutzmechanismen aktiver sind, als ich dachte.
danke, allein für diese eigeneinsicht.

ups... gedanken entstehen wohl wirklich auch beim schreiben, denn: wenn deiner meinung nach (musste ich auch erst nachschlagen, und hoffe, die richtige der varianten, kontextlich, gewählt zu haben) die sprache (frecher weise schließe ich die schriftsprache hier mit ein) der VERSTÄNDIGUNG dient, wünschst du keine mit mir, oder überschätzt mich, oder interpretierst mich in solcher weise, die meinerseits wiedererkennunsfrei von mir ist?

irritierter gruss
the thorn


endlich ist, glaube ich, deine berechtigte kritik angekommen.
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Rafaella
Beitrag 19.Apr.2008 - 14:32
Beitrag #17


Freies Vögelchen
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http://synonyme.woxikon.de/synonyme/manieriert.php

Liebe Thorn- ich meinte auf keinen Fall wahnig oder wahnhaft. Steht mir erstens nicht zu und kann ich auch aus deinen Postings nicht herauslesen. Es tut mir Leid.

edit: jetzt sehe ich, du hast "wahrig" nicht "wahnig" geschrieben - gestatten Miss Understood. :D (Freud would have his Freud)
Aber ich lasse trotzdem jetzt mal alles so stehen, bevor es eine komplette Konfusion gibt.
"Manieriert", Synonyma s.o., bezieht sich übrigens auch nicht auf das Gedicht.

Der Beitrag wurde von Rafaella bearbeitet: 19.Apr.2008 - 14:45
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Bilana
Beitrag 19.Apr.2008 - 22:50
Beitrag #18


Capparis spinosa
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QUOTE
warum? gewähre mir - wenn es dir möglich - einen blick durch deine stilkritischen augen.


QUOTE
der phantasie mit worten einen boden zu bereiten ist, meines erachtens, die intension einer verfasserin der selben, die wagt, ihre worte - ihre lyrik - zu veröffentlichen.


Genau so sehe ich das auch. Nur könnte es ja sein, das dein Stil es bedingt, das deine Intention oft Intention bleibt und die Stufe der Realität, den Boden, zu oft nicht erreicht.
Ist natürlich ganz deine Entscheidung, das in Kauf zu nehmen.

Und um nochmal auf die Phantasie zurückzukommen, der du mit Worten einen Boden bereiten möchtest:
Auf dem Boden, den ich sehe, steht dick und fett Selbstdarstellung drauf. Und da es ja dann doch immer der selbe Stil ist wird das schnell uninteressant. Nur der Inhalt erschließt sich leider nicht schneller....

Ich bin also weniger stilkritisch, als inhaltskritisch. Aber dazu muss ich den Inhalt erstmal finden, bzw. suchen wollen.

Der Beitrag wurde von Bilana bearbeitet: 19.Apr.2008 - 22:52
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janis
Beitrag 03.Oct.2008 - 19:31
Beitrag #19


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QUOTE (thorn @ 19.Feb.2008 - 06:13)
desert rose


halb tot
häng' ich Dir nun
seit stunden schon im arm

fast 5+20° ist's um uns her
+ Du läufst trotzdem weiter

- weiter -
um mich los zu werden

egal ist Dir
wie sehr mein kopf schon hängt
- aus durst nach Deiner liebe

der hauch von 'liebevollem blick'
den Du mir schenkst
- + sei's auch nur
mich ander'n anzupreisen -
er hält mich weiterhin am leben
+ hält den kopf mir hoch

denn wenn nicht Du mich halten willst
so möcht' ich - dir zuliebe - schön sein
so schön
dass Du Dich niemals schämen musst für mich
wenn Du Dich von mir trennst

für immer

r.b.thorn 05/2000



Hallo,

fühle mich angesprochen:

ohne die rückbezüglichkeit, dass hier eine der rosen zu wort kommt, deren schicksal sich mit der tragik seines, meist devot blickenden armen indischen verkäufers, auf ungewöhnlich subtile weise in zusammenhang bringen läßt: erschien mir das gedicht zunächst so unerträglich andienend, in der direkten Übertragung auf den Menschen. so aber werden die gedanken und gefühle der rose, und stillschweigend auch die veräußerungssituation, zu einer metapher. irgendwie kam mir der gedanke an wilhelm busch, der sich ähnlicher "rollenspiele" dichterisch bediente.
der widerspruch ist interessant: dass gleich zu beginn klar ist: sie hängt halb tot schon rum, trotzdem aber ermöglicht der hauch von liebe, der dem ganzen anhaftet, inclusive des verkäufers liebevoller blick (seid so lieb, kauft mir doch am besten den ganzen strauß ab!!!), dass sie nicht gänzlich den kopf hängen läßt, (denn wer kauft schon eine solche rose, die den ganzen abend am verdursten ist? will jemand einfach die arme rose retten aus liebe zu dieser blume? oder will jemand dem armen indischen verkäufer helfen aus nächstenliebe? oder soll damit das gegenüber einen liebesbeweis erhalten, weil eine rose liebe symbolisieren soll?).
die beschriebene lebens- und liebessituation der rose läßt die übertragung auf menschliches liebesleben- und erleben zu, in seiner tragischen, aber auch klassichen form. (wer kennt das nicht: wie eine manchmal dürstet und wie sie wartet und wie sie manchmal aufgeben will, wie sie fast daran zerbricht... wie sie aber auch von einer inneren kraft geleitet wird, die schier unmögliches vollbringt, nämlich halb tot mit erhobenem haupt weiter zu leben.... wie sie andererseits ihr gesicht verliert, weil sie sich aufgibt, in abhängigkeit begibt, in dienender weise liebt.....)

ich finde das gedicht, so betrachtet, enorm interessant.
wichtig aber dabei finde ich, wie gesagt, den aspekt der "auflösung" (die hintergrundgeschichte, die allerdings auch in form eines untertitels oder als begleitinformation in einem satz gesagt werden könnte).

das schöne daran ist das gleichnis oder die metapher, welche über die personifizierung der rose einen bezug herstellt zum menschlichen sein.


janis

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 26.04.2019 - 16:57