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> Über Mut und keine Antwort - alles ein Mißverständnis?
MsJones
Beitrag 04.Jan.2017 - 22:42
Beitrag #41


Fürstin Pückler
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Noch einmal @anni,

nach dem Lesen deines letzten Post bin ich verwundert noch einmal das durchgegangen was ich gestern und heute schrieb und kann beim besten Willen nicht entdecken, wo ich ihr Verhalten "werte" oder wo du hier ein "hohe Erwartungshaltung" ortest oder gar "Druck".

Ich schrieb höchstens davon, was ich im Bauch zu der "Geschichte" spüre aufgrund meiner bisherigen (wenn auch lange zurückliegenden) Dating-Anbahnungs-Erfahrung. Ich stelle fest, ich bin 'aus der Übung' oder zu ... ach, was weiß ich (IMG:style_emoticons/default/sad.gif)

Es war ebenfalls nicht mein Anliegen oder Frage euch hier anzuzufragen, ob da von ihrer Seite "mehr" ist.

Etwas in mir hatte schlicht die Erwartung , daß sie bitte ihr Wort hält und ich mich darauf verlassen kann - alles andere würde mich menschlich enttäuschen.
Und seid wann ist es eine zu "hohe" (Bewertung?) Erwartung , wenn frau sich zB. auf einen Anruf freut, den sie in Aussicht stellte? - nennen 'wir' das menschlich und geduldig warten und hoffen - bis zur schmerzhaften Gewißheit.

Ich fühle mich da von dir leider nicht verstanden, wenn du schreibst:
ZITAT
In dem Forum schreiben Frauen, die nach Jahren verlassen wurden - ohne ein Wort der Klärung durch die Liebste und wo noch nicht mal irgendwas ist, da ist schon Erwartung bei Dir?!


Was soll so ein Vergleich? - der hinkt doch.

Ich bin nicht verlassen worden, sondern habe ein "ja" auf ein privates Kontaktangebot von der Dame bekommen und eine klares "ich melde mich".
Natürlich kann frau sich das anders überlegen und so weiter ... - nicht, daß wir uns mißverstehen.

Wie würdest du dich fühlen, wenn du nach der Feststellung "ja. ich bin verguckt" dir wünschst sie möge sich in irgend einer Weise mal melden und tut es nicht?



Liebe McLeod,

deine Zeilen berühren mich sehr - danke - ich lasse deine lieben Worte und deine Frage noch in der Tiefe wirken.
Eine Antwort folgt.


nachdenkliche Grüße,
Ms Jones

Der Beitrag wurde von MsJones bearbeitet: 04.Jan.2017 - 22:45
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anni1111
Beitrag 05.Jan.2017 - 11:27
Beitrag #42


Suppenköchin
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Nur weil ich Dir nicht sage, was Du gerne hören willst, heißt das NICHT, dass ich Dich nicht verstehe. Aber anscheinend willst Du mich nicht verstehen. Menschen sagen Worte und meinen dies nicht immer so - ist das so neu? Deshalb der Vergleich...

Schon bei der vorherigen story konnte ich nicht nachvollziehen, was bei Dir los ist. Jetzt wieder dasselbe in grün. Wenn Du den Tränen nahe bist, entschuldige, da würde ich meinen, Du empfindest mehr und willst dass es bei ihr auch so wäre. Du verkuckst Dich in Heterofrauen - und ich finde Du übertreibst gewaltig mit Deinen "Angeboten". Mir wäre das auch zu viel. Halts dezenter und viell. kommt dann was vernünftiges zurück. Nicht jede Heterofrau möchte was mit Frauen haben.

Lern aus Deinen Fehlern, es ist doch stets dasselbe Muster.

Der Beitrag wurde von anni1111 bearbeitet: 05.Jan.2017 - 11:28
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MsJones
Beitrag 05.Jan.2017 - 16:27
Beitrag #43


Fürstin Pückler
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@anni

Was hast du davon (welche Motivation?) hier zu kommentieren, wenn du schon die erste "story" (= abwertend!) nicht nachvollziehen konntest?
Dann blättere doch in einem anderen Thread. Niemand zwingt dich hier reinzuschauen.

Und bitte, du brauchst mir darauf nicht mehr antworten.

Für mich ist sowas das "beste" Beispiel, dass es ein sog. Fehler war: mich in einer schwachen Liebeskummer-Stunde in einem Forum emotional zu öffnen.

Was habe ich auch erwartet?
Etwa Trost oder Verständnis?

Und das heißt nicht, daß ich nur das lesen will, was ich 'hören' will - nein, der berühmte Ton in einem Post macht für mich die Musik.
Deine Meinung respektiere ich - jedoch, bin ich hier raus - wiederhole: ich fühle mich von dir nicht verstanden.
Es mag am Altersunterschied zwischen uns liegen.


Ms Jones

Der Beitrag wurde von MsJones bearbeitet: 05.Jan.2017 - 16:39
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McLeod
Beitrag 05.Jan.2017 - 18:13
Beitrag #44


mensch.
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ZITAT(MsJones @ 05.Jan.2017 - 16:27) *
Es mag am Altersunterschied zwischen uns liegen.


(IMG:style_emoticons/default/roetel.gif) Ihr habt beide "Alter unbekannt" im Profil... (IMG:style_emoticons/default/morgen.gif)
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Françoise
Beitrag 05.Jan.2017 - 19:35
Beitrag #45


Satansbraten
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Liebe MsJones,

zunächst mal: 3 Wochen sind noch keine so lange Zeit. Wenn sie Kinder hat, werden die letzten Wochen sehr mit Terminen gefüllt gewesen sein - und noch sind allerorten Schulferien. Vielleicht ist sie weggefahren? Wenn nicht, muss sie den Nachwuchs zu Hause beschäftigen, denn Kitas haben ebenso wie Schulen gerade die Tore geschlossen. Es ist also gar nicht ausgeschlossen, dass sie sich noch meldet.



ZITAT(MsJones @ 03.Jan.2017 - 23:15) *
jetzt kommen auch die Tränen (was habe ich nun von meinem Mut?) Ich verbittere so langsam.



Sind das eher Tränen der Traurigkeit, oder Wuttränen?

Es war wahrscheinlich nicht leicht für Dich, Dich ihr gegenüber ein kleines Stückchen bedürftig (=kontaktsuchend) zu zeigen, oder?

Dein Mut, es dennoch zu tun, um in Kontakt zu kommen, ist doch für sich schon etwas sehr Positives.

Aber auch, wenn es etwas Positives ist, beinhaltet dieser Mut ja nicht die Garantie auf Belohnung. Genauso, wie das Äußern von Bedürfnissen zwar die Wahrscheinlichkeit, dass wir bekommen, was wir uns wünschen, deutlich steigert, aber ebenso mit keiner Garantie, dass wie nicht enttäuscht werden, einhergeht....

Ich denke, da erzähle ich Dir wahrscheilich nichts Neues und Du verbitterst nicht deswegen, sondern weil Du vielleicht schon viele Enttäuschungen in der Richtung erlebt hast?




ZITAT(MsJones @ 04.Jan.2017 - 10:57) *
Ich spüre ganz deutlich: das wird nix mehr und sie wird meine Gefühle nicht erwidern - sonst wäre irgendein Signal gekommen.

Übrigens habe ich Verständnis dafür gehabt, daß die Frau mit Weihnachten etc. "viel um die Ohren", doch jetzt ist so ein Punkt erreicht, da will ich für mich einen inneren Abschluß und eben nicht mehr hoffen.


Manchmal transportieren sich ja innere Haltungen ganz ohne, dass wir sie aussprechen....

Ich meine in Deinen Zeilen ein bisschen "Druck im System" zu spüren.
"Gefühle erwidern. Innerer Abschluss. Zu stolz, um Dich zu melden......"
Ich weiß nicht, aber solche Worte wählen viele Menschen wohl erst, wenn sie schon real in einer Liebensbeziehung sind und nicht bereits, wenn sich gerade ein allererster, noch ganz unklarer, ganz zart beginnend aufkeimender Kontakt ergibt.
Kann es sein, dass Du innerlich weit voraus bist?

Es fühlt sich ein bisschen so an, als seist Du schon fast beim Thema Beziehung mit dieser Frau gewesen, während sie vielleicht eher -in ihrem vielleicht anstrengend vollen Leben steckend- gerade über eine nette Bekanntschaft zu Dir nachdenkt....

Liebe Grüße

Der Beitrag wurde von Françoise bearbeitet: 05.Jan.2017 - 19:51
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Brigster2020
Beitrag 05.Jan.2017 - 21:08
Beitrag #46


Filterkaffeetrinkerin
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ZITAT(Françoise @ 05.Jan.2017 - 19:35) *
Kann es sein, dass Du innerlich weit voraus bist?


Liebe MsJones,

auch ich erinnerte mich beim Lesen an die Geschichte mit der Tierärztin, zu der ich dir damals schon mein "Bravo" aussprach, dass du dich getraut hast. Auch hier könnte ich eigentlich wieder Ähnliches sagen. Zunächst aber einmal: etwas, was ich an diesem Forum, in dem ich meine persönliche Geschichte zwar nie gepostet habe, aber dennoch durch das Einfühlen in andere Postings hilfreiche und schöne Kontakte knüpfen konnte, immer geschätzt habe, ist, dass der Ton durchweg verständnisvoll und unterstützend zu bleiben scheint. Das würde ich mir hier weiterhin wünschen. Fühl dich also bitte auch diesmal in der Mehrheit unterstützt und verstanden. Die Enttäuschung oder Frustration, die man fühlen kann, wenn man sich irgendwie emotional mal wieder "herausgehangen" hat und enttäuscht wurde, ich glaube, die werden hier viele mitempfinden können. Kein Grund, dich hier zurück zu ziehen, finde ich.

Für mich liest es sich so, als ob Françoise da einen wichtigen Punkt angesprochen hat. Frustration oder Enttäuschung sind eins, bittere Gefühel und Tränen deuten auf eine emotionale Involvierung an, die die Situation neutral betrachtet nicht hergibt. Pass auf dich auf!!! Sich emotional schon so in die zarten Anfänge einer Möglichkeit zu investieren, ist doch vor allem für dich nicht gut. Wie McLeod schrieb, es gibt so viele mögliche Erklärungen, so viele Gründe, warum gerade am Anfang eines Kontaktknüfpens es auch ganz schnell wieder vorbei sein kann. Sich trauen, sich Körbe einholen - vielleicht traut sich irgendwann eine andere, vielleicht musst du einen Korb geben, vielleicht passt es. Es gehört dazu und kann frustrieren, ist doch aber auch ein Teil des Ganzen und wie schön, dass du doch immer wieder Frauen begegnest, die du gut findest, die du magst. Fühl dich verstanden, aber nimm doch vielleicht auch an, dass diese Erfahrungen nicht so unter die Haut gehen müssen. Wie geht es dir damit? Warum glaubst du, dass du dich emotional so investierst? Das musst du hier nicht beantworten, für dich selbst aber vielleicht.

Lass es hinter dir (vielleicht meldet sie sich auch sogar noch), blick nach vorne, bleib positiv! Ein gutes 2017!!!

Der Beitrag wurde von Brigster2020 bearbeitet: 05.Jan.2017 - 21:16
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MsJones
Beitrag 05.Jan.2017 - 21:29
Beitrag #47


Fürstin Pückler
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Liebe Francoise,

danke dir für deine nachdenkenswerten Zeilen sowie die Vermittlung einer Form von Zuversicht was das "sie meldet sich evtl. noch" anlangt.

Mal rein organisatorisch: in unserem Bundesland sind seit am 2.01. die Schulferien (Kids sind schon 'älter') vorbei und sie arbeitet nach dem Weihnachtsurlaub wieder - durch Zufall heute erfahren, als ich mit der Verwaltung ihres Institutes telefonierte (nein, ich habe nicht nach ihr gefragt oder sowas). Ich arbeite ja göttinseidank am anderen Ende der Stadt und nicht mit ihr zusammen. Wir waren ja eine extra zusammengestellte Special-Truppe für das Projekt.

Ich bleibe eulenhaft bei der Prognose: sie wird sich nicht mehr melden.
Ja, nennen wir es doch selbsterfüllende Prophezeiung.
Es ist "besser" so, denke ich zur Zeit.

Nein, keine Tränen der Wut - ganz ehrlich: es war pure Traurigkeit.

Ich habe mich sogar nicht bedürftig gefühlt als ich ihr das Kontaktangebot machte - es ergab sich fast wie von selbst. Alles war so leicht, so stimmig - hatte keine Angst. Es lief prima, da wir so einen guten Draht zueinander hatten und uns zum Abschluß der Arbeit nur noch anstrahlten.

Jo, da erzählst mir insgesamt nicht Neues, was die "Belohnung" für Mut betrifft - als ich das abends schrieb, war ich nicht gut drauf.
Nein, nicht viele Enttäuschungen, jedoch die eine oder andere zu tief an mich ranlassende bzw. wunde Punkte antippend oder 'alten' Schmerz - ich denke gerade darüber nach, deswegen nur kurz erstmal.

Und genau das macht mich gerade so unleidlich mit mir selbst - diesen "Druck im System" den du ansprichst - ich weiß das bzw. reflektiere das.

Zu dem "zu schnell voraus" werde ich in Ruhe nachdenken und ja: da geht's lang.

Lieben Gruß zurück,
Ms Jones

Der Beitrag wurde von MsJones bearbeitet: 05.Jan.2017 - 22:26
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MsJones
Beitrag 05.Jan.2017 - 22:15
Beitrag #48


Fürstin Pückler
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Liebe Brigster,

ich freue mich gerade, dich hier wieder zu lesen und ganz herzlichen Dank für deine lieben Worte (IMG:style_emoticons/default/bluemele.gif)

Jo, so ist es - genau auf den Punkt:

ZITAT
Sich emotional schon so in die zarten Anfänge einer Möglichkeit zu investieren, ist doch vor allem für dich nicht gut



(IMG:style_emoticons/default/knuddel.gif) ,
wenn das okay für dich
und
später mehr,


MsJones


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pfefferkorn
Beitrag 06.Jan.2017 - 10:04
Beitrag #49


Gut durch
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... ich lesen, dass da eine große Sehnsucht ist - und dazu passen scheints die kontaktangebote nicht sooo..... vielleicht ist es einfacher, wenn du in einer Kontaktanzeige auch klar machen kannst, was du möchtest - denn es scheint mir nicht um ein "pures" kennenlernen zu gehen - oder?

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Marsali
Beitrag 06.Jan.2017 - 10:37
Beitrag #50


Satansbraten
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Mich erinnert die Geschichte an mich. 1997 war ich zur Mutter-Kind-Kur und dort gab es eine tolle Ergo-Therapeutin. Wir hatten einen guten, aber normalen Kontakt, doch ich schwärmte ein wenig - ohne zu wissen, wie ich wirklich tickte. Nach der Kur schickte ich ihr ein Foto, dass ich von ihr gemacht hatte und schrieb ein paar nette Zeilen dazu. Ich bekam Post zurück. Ermutigt schrieb ich einen weiteren Brief und preschte mindestens einen Schritt zu weit vor. Ich hörte nie wieder etwas von ihr.

Ein bisschen peinlich ist mir das heute noch. Andererseits war ich immer stolz auf meine offene Art und habe mir für diese nicht nur Körbe im Leben eingeholt.

Von daher - wer weiß, vielleicht ist sie in einer Beziehung, vielleicht passt es einfach grad nicht. Bezieh es nicht auf Dich!
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MsJones
Beitrag 13.Jan.2017 - 13:42
Beitrag #51


Fürstin Pückler
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So,

nach einer Woche: habe viel gearbeitet, dann nachgedacht und nachgefühlt - registriere immer noch irgendwo in mir (da weiter hinten), daß jetzt vier Wochen vergangen seit der Verabschiedung von ihr.

Gemeldet hat sie sich nicht.

Wenn ich jetzt daran denke in welch' überzeugender Art sie mir ihre Anküdigungen machte sich zu melden und, dass wir uns sogar (wieder)sehen, dann wird ein Teil von mir es nicht 'ganz' verstehen was das sollte. Gerade sie habe ich (in ihrer beruflichen Rolle erlebt) als zuverlässig bzw. ihr-Wort-haltend eingeschätzt. So kann frau sich rosabrillen-verzerrt eben täuschen.

Ich bin nun ganz gut damit gefahren, mich gedanklich nicht in Spekulationen oder Erklärungen zu 'verlieren', weshalb von ihr nichts mehr kam.


Auf einige Aspekte aus euren letzten Beiträgen möchte ich gerne noch eingehen:


@McLeod,

du hast mich gefragt, wie das für mich klingt als du feststelltest, daß ich ein "spannendes Leben" habe und interessante Frauen kennenlerne.
Ich habe das zunächst als tröstlich-berührend verstanden (angenommen) und dann darüber nachgedacht, weshalb ich so traurig wurde durch die letzte Abfuhr.

Hier kurz skizziert paar Ansätze: In meinem Vorstellungsthread hatte ich bereits von bedeutsamen Veränderungen in meinem Leben geschrieben - auch davon, schon lange Singlefrau zu sein und das bewußt oder okay so. Nach elementaren Erfahrungen wie eine längere Krankheit und danach dem Schritt in eine neue berufliche Perspektive (letztes Jahr wichtíge Qualifikation gemacht) habe ich mich noch besser kennengelernt - ging mit etwas anderen 'Augen' durchs Leben.

Und, stellte fest: wenn ich abends nach schönen Erlebnissen zB. mit den Freunden nach Hause komme, fühlte ich mich überraschend so einsam. Was jetzt nicht heißt, daß ich da auf der Suche nach einer Partnerin war. Richtg bewußt geworden sind mir solche Wünsche und diese Sehnsucht erst durch die Begegnung mit Frau TÄ - das war zB. so ein Auslöser. Und ich fand bei Weitem nicht 'jede' Frau interessant, die mir im letzten Jahr begegnet ist.


Ups, gerade meckert mein W-Lan wegen to much Schneefall und ich bin zu einer Schreibpause gezwungen. Menno.

Bis später, dann setze ich fort.

schönen Gruß,
Ms Jones

Der Beitrag wurde von MsJones bearbeitet: 13.Jan.2017 - 13:47
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McLeod
Beitrag 13.Jan.2017 - 15:57
Beitrag #52


mensch.
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ZITAT(MsJones @ 13.Jan.2017 - 13:42) *
@McLeod,
(...)
Ups, gerade meckert mein W-Lan wegen to much Schneefall und ich bin zu einer Schreibpause gezwungen. Menno.

Bis später, dann setze ich fort.


Dann bis später (IMG:style_emoticons/default/flowers.gif) (IMG:style_emoticons/default/smile.gif)
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MsJones
Beitrag 13.Jan.2017 - 17:53
Beitrag #53


Fürstin Pückler
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Oh fein, danke für die Blumen

Noch etwas zum Thema 'Herz-öffnen-können', was du ansprachst: ja, ich war auch erst stolz auf mich, zumindest den 1. kleinen (kryptischen Mail-Schritt) und später den klareren, so naheliegenden aus der bereichernden Zusammenarbeit heraus, gemacht zu haben. Im letzteren "Fall" war so eine wunderbare Leichtigkeit und Freude in mir - oft schmunzelte ich vor mich hin, weil ich so froh war IHR begegnet zu sein und das was sie mir gegeben hatte - trug mich durch die ersten Tage. Alles war gut und easy gelassen konnte ich sein - so dieses alles-hat-seine-Zeit-Gefühl. Sie "mußte" sich nicht gleich heute oder morgen melden.

Als dann zu/nach den Feiertagen und dem Jahreswechsel nichts von ihr kam, rutschte ich wider Erwarten (für Momente) in depressive Denkmuster, deshalb mein geschriebenes "langsam verbittere". Dahinter stand die Enttäuschung darüber, mich so vertan zu haben und so gutgläubig gewesen zu sein.
Es ist so unfair solche Aussichten angekündigt zu bekommen, ohne die 'wirklichen' Gründe oä. für eine Abfuhr zu erfahren.


@Francoise

ZITAT(Francoise)
Ich meine in Deinen Zeilen ein bisschen "Druck im System" zu spüren.
"Gefühle erwidern. Innerer Abschluss. Zu stolz, um Dich zu melden......"

Ich weiß nicht, aber solche Worte wählen viele Menschen wohl erst ...

Kann es sein, dass Du innerlich weit voraus bist?


Hier möchte ich noch dazu sagen, daß meine Worte da zu 'übertrieben' gesetzt bzw. 'zu kurz', weil zu unkonkret beschrieben was ich meine.
Mit "Gefühle" meinte ich "nur" die (meine) Verliebtheit und dann die Erkenntnis: sie ist es nicht bzw. sie fühlt sich nicht zu mir hingezogen.

Ich hatte in meinen Phantasien/Tagträumen noch keine Beziehung mit ihr im Kopf. Nein, soweit ging das nicht. Lediglich hatte ich solche Symptome wie "neuerdings-öfter-aufs-handy-schauen-was-ich-sonst-nicht-mache" und den großen Wunsch sie zu sprechen oder sie bald wiederzusehen, mal so als Beispiel.
Es war schlicht diese Hoffnung: sie möge wenigstens ihr Wort halten oder das mich darauf verlassen kann.

Und mit "innerem Abschluß" war gemeint "ich will nicht mehr hoffen oder darauf warten, daß was von ihr kommt - diese Warterei begann mich kirre zu machen. Für mich ist es "besser" solche Hoffnungen bezeiten zu begraben (manchmal soll es ja Ünerraschungen geben).

Mit dem Stolz ist das so eine "Sache". Hm, Was würdest du machen, wenn eine Kollegin mit dir was vereinbart bzgl. Unterlagen, die sie von dir haben möchte?
Und das dann vergißt?


@Brigster

Ich bin jetzt etwas klarer über die 'Ursache' von emotionaler Involvierung bei zarter Anbahnung. Wie ich weiter oben schrieb, hat das vermutlich mit der Einsamkeit zu tun, die ich in letzter Zeit fühle. Mit zu viel Zeit zum Nachdenken über die Feiertage. Mein Leben hat sich so verändert. Meine Freundschaften auch - von einer "mußte" ich mich leider distanzieren oder andere meldeten sich 'einfach' nicht mehr während meiner Krankheit. Das war sehr schmerzhaft.
Zu erkennen, wer mich als Mensch schätzt/sich interessiert und nicht nur als Kummerkasten oder helfende Hand bei Umzügen usw. benutzt.
In meinem Alter (50 Jahre alt) erlebe ich aktuell, daß es nicht mehr so einfach ist neue Freundschaften oder Bekanntschaften zu finden.
Hatte mich sehr zurückgezogen und erst seit einem halben Jahr gehe ich wieder auf andere zu.
Und dann sowas ...

Ja, ich lasse 'es' hinter mir, soweit bin ich schon - jedoch befürchte ich, daß ich schneckenähnlich künftig "im Haus" bleibe, denn irgendwas mache ich vmtl. verkehrt, wenn frau mit mir nix mehr zu tun haben will, so wie meine Kolln. hier.


@pfefferkorn

Hej, du hast das sehr gut erkannt und auf den Punkt gebracht. Danke (IMG:style_emoticons/default/bluemele.gif)
Das mit der Sehnsucht stimmt - nur war sie mir bis vor kurzem nicht ganz so bewußt und ich sage ehrlich: momentan wünschte ich, sie wäre nicht so aufgebrochen durch die Begegnung mit meiner Kollegin. Sie hat mit quasi 'den Spiegel vorgehalten' und ich konnte sehen, was mir in meinem Leben fehlt.

ZITAT(pfefferkorn)
denn es scheint mir nicht um ein "pures" kennenlernen zu gehen - oder?


Magst du mir verraten, was du unter "nicht-purem-Kennenlernen" verstehst?

Mit Kontaktanzeige ... nunja ... ist eine Überlegung wert, obwohl ich mich damit schwer tue. Mal sehen - erst möchte ich 'das' hier nich gut verarbeiten.


@Marsali

Danke für das Teilen deiner Erfahrung und die Unterstützung mit 'bezieh-es-nicht-auf-dich'.
Es bleibt die Frage (ich will nicht spekulieren), weshalb macht sie dann sowas und kündigt trotz Beziehung (oder was auch immer da los ist) an, daß sie sich melden wird usw. ?

Ich vermute neuerdings: sie hat mich ganz einfach vergessen, weil ihr an dieser zwischenmenschlichen Begegnung eben nichts lag.
Bei mir war/ist das anders.


Seid lieb gegrüßt,

Ms Jones

Der Beitrag wurde von MsJones bearbeitet: 13.Jan.2017 - 18:04
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McLeod
Beitrag 13.Jan.2017 - 18:29
Beitrag #54


mensch.
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ZITAT(MsJones @ 13.Jan.2017 - 17:53) *
Oh fein, danke für die Blumen

Noch etwas zum Thema 'Herz-öffnen-können', was du ansprachst: ja, ich war auch erst stolz auf mich, zumindest den 1. kleinen (kryptischen Mail-Schritt) und später den klareren, so naheliegenden aus der bereichernden Zusammenarbeit heraus, gemacht zu haben. Im letzteren "Fall" war so eine wunderbare Leichtigkeit und Freude in mir - oft schmunzelte ich vor mich hin, weil ich so froh war IHR begegnet zu sein und das was sie mir gegeben hatte - trug mich durch die ersten Tage. Alles war gut und easy gelassen konnte ich sein - so dieses alles-hat-seine-Zeit-Gefühl. Sie "mußte" sich nicht gleich heute oder morgen melden.

Als dann zu/nach den Feiertagen und dem Jahreswechsel nichts von ihr kam, rutschte ich wider Erwarten (für Momente) in depressive Denkmuster, deshalb mein geschriebenes "langsam verbittere". Dahinter stand die Enttäuschung darüber, mich so vertan zu haben und so gutgläubig gewesen zu sein.
Es ist so unfair solche Aussichten angekündigt zu bekommen, ohne die 'wirklichen' Gründe oä. für eine Abfuhr zu erfahren.


Oh, das verstehe ich gut! Darin lese ich auch ein bisschen den Wunsch nach der Begegnung mit einer Frau, bei der sich Dein Herz öffnet und die sich angemessen Dir gegenüber verhält...?
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plop
Beitrag 13.Jan.2017 - 19:32
Beitrag #55


feministische winterfeste klimperlesbe
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ZITAT(MsJones @ 13.Jan.2017 - 17:53) *
Hm, Was würdest du machen, wenn eine Kollegin mit dir was vereinbart bzgl. Unterlagen, die sie von dir haben möchte und das dann vergisst?

Es bleibt die Frage (ich will nicht spekulieren), weshalb macht sie dann sowas und kündigt trotz Beziehung (oder was auch immer da los ist) an, daß sie sich melden wird usw. ?


liebe ms jones

es ist immer so leicht gesagt-lass dich nicht unterkriegen ,nimm es nicht persönlich-aber so schwer machbar.

vielleicht kann ich wenigstens auf die beiden fragen oben eine persönliche antwort geben(also keine zwingende allgemeingültigkeit):
ich stelle immer wieder fest, zumindest bei mir. dass ich beruflich wesentlich "zuverlässiger"agiere als im privatleben.
soll heissen:ich versuche beruflich dinge möglich zu machen mit denen ich privat etwas "lockerer"umgehe:
sie aufschiebe oder mich erst gar nicht melde und dann ist es irgendiwe zu spät sich unbefangen zu melden-
die menschliche kommunikation ist ja eher eine unfähigkeit miteinander zu kommunizieren als ein solides werkzeug dinge zu klären-
das möchte ich gerne ändern in meinem leben da das die falschen prioritäten sind -nämlich zu erledigendes zu oft vor menschliche belange zu stellen.

eines anderes verhaltensmusters habe ich mich inzwischen recht erfolgreich entledigt
(gerade wenn es auf einem arbeitskontakt beruht,der dann vielleicht sehr eng geworden ist weil sich durch die arbeit eine schon recht grosse verbundenheit herausgestellt hat):
aus nettigkeit oder auch aus sentimentalität der schönen gemeinsamen zeit gegenüber nachher zu sagen:
wir bleiben in kontakt wenn ich eigentlich innerlich schon fühle,dass ich das entweder gar nicht so will
oder gar nicht geregelt bekommen werde,weil ich sowieso schon ziemlich im schleudern bin
und mein mini-privatleben gerade ausserhalb meiner partnerinschaft kaum aufrecht erhalten bekomme.....

und im entscheidenden moment entweder gar nicht darauf einzugehen oder zusagen:sorry es war wirklich toll und aussergewöhnlich aber das war´s
weil mein leben momentan eh richtig voll ist und ich nicht schaffen werde,den kontakt zu halten ist manchmal gar nicht so einfach.

Der Beitrag wurde von plop bearbeitet: 13.Jan.2017 - 19:35
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MsJones
Beitrag 16.Jan.2017 - 16:42
Beitrag #56


Fürstin Pückler
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Liebe Frau plop,

für deine persönliche Antworten bzw. nachvollziehbare Muster-Beschreibungen bekommst du von mir ein dickes Dankeschön (IMG:style_emoticons/default/flowers.gif) - hilft es mir doch diese 'Geschichte' in Relationen zu bringen, die mir sogar mehr Abstand bescheren. Was gut für mich ist.

Ich habe zwischendurch sowas Ähnliches in den Gedanken gehabt und vermutet: sie hat ein ohnehin 'volles Leben' oder wenig Freizeit für sich - so war mein Eindruck über das was sie hat blicken lasssen von sich. Oder eben dieses, was du zum Schluß geschrieben: sie bekam es nicht hin in dem Moment, der ja happy für alle war, diese ehrliche Absage mir ins Gesicht zu sagen.

Wie auch immer:
ich schmiss heute die Enttäuschung oder meinen leicht 'dämlichen' Stolz über Bord und schickte ihr per Mail noch die Unterlagen. Brachte mich so dezent noch einmal Erinnerung. Sprach ihr Nichtmelden gar nicht erst an, sondern blieb auf der kollegialen Ebene, ohne privat zu werden. Neutral, ohne weitere Angebote oder Einladungen von mir. Höfliche Grüße. Und gut ist.

Entweder sie reagiert darauf noch oder eben nicht, dann ist es sogar noch klarer.

Meine Gelassenheit ist wieder da und wie gesagt, kann ich 'das' gut ruhen lassen. Sehr schade zwar, doch das war's dann.


Lieben Gruß an dich,
Ms Jones

Der Beitrag wurde von MsJones bearbeitet: 16.Jan.2017 - 16:44
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once8
Beitrag 16.Jan.2017 - 17:53
Beitrag #57


Satansbraten
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Du hast ihr "höfliche Grüße" geschickt? Das hab ich nachfragen müssen..weil sich das für mich leider alles andere als entspannt oder gelassen anhört..
Dennoch ist es immer gut, für sich für Klarheit zu sorgen.

Meine (leicht pessimistische) Vorhersage: Sie wird sich nett bei dir bedanken und du wirst weiter hoffen..

Liebe Grüße und viel Entspannung..
once8
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MsJones
Beitrag 17.Jan.2017 - 12:11
Beitrag #58


Fürstin Pückler
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Nein,

liebe once8, das habe ich für hier so geschrieben - in der Mail an sie habe ich es anders formuliert a la "beste-grüße" im professionellen Ton.

Sorry, mir ist unverständlich, weshalb eine Formulierung wie 'höflich' nichts Gelassenes ö.ä. haben kann/soll - ohne das hier jetzt noch diskuitieren zu wollen.

Und wenn wir schon bei Prognosen sind:
ich gehe zur Zeit sogar davon aus, daß sie sich eben nicht bedanken wird bzw. nicht antwortet.

schönen Tag noch,
Ms Jones


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once8
Beitrag 18.Jan.2017 - 02:15
Beitrag #59


Satansbraten
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Liebe MsJones,

dass du uns hier schreibst, dass du ihr "höfliche" Grüße geschickt hast finde ich an sich seltsam, denn natürlich schickst du ihr keine unhöflichen, davon gehe ich einfach aus. Und ich meinte tatsächlich nicht nur das "höflich" das für mich unentspannt klang. Für mich. Und das darfst du mir lassen, mein Empfinden.

Du sprichst positiv vom "Abstand bescheren", nimmst den aber nicht ein...

Du schreibst "sie bekam es nicht hin in dem Moment, der ja happy für alle war, diese ehrliche Absage mir ins Gesicht zu sagen." das sind für mich implizite Forderungen. Sie soll ehrlich sein, sie soll es dir ins Gesicht sagen. Dabei ist das DEIN Wunsch. Was sie tut ist IHRE Sache, sowie deine Entscheidung ist, dir, trotz der wohltuenden Distanz dich nicht mit anderen Frauen zu beschäftigen, sondern an ihr zu ´hängen´..
Wenn dir dein Instinkt schon sagt, sie hätte wenig Zeit, warum siehst du es als Affront, dass sie dir nicht antwortet. Auch das ist ihre Entscheidung und die hat in erster Linie mit ihr und ihrem nächsten Umfeld zu tun. Trau doch deinem Instinkt, der wirkt auf mich ganz fein und differenziert. Jemand hier schrieb, auch sehr klug, nimm es nicht persönlich...

ZITAT(MsJones @ 17.Jan.2017 - 12:11) *
Sorry, mir ist unverständlich, weshalb eine Formulierung wie 'höflich' nichts Gelassenes ö.ä. haben kann/soll - ohne das hier jetzt noch diskuitieren zu wollen.

Wenn du sowas schreibst, signalisiert mir das: dir ist meine Sichtweise unverständlich, willst aber nicht wissen, warum. Heißt, du verstehst es nicht, es interessiert dich aber auch gleichzeitig nicht. Das wirkt auf mich, als ob nur deine Meinung gelten dürfe und das ist unentspannt, sogar leicht aggressiv und egoistisch. Davor setzt du ein "Sorry" und das macht es nochne Stufe diffuser.
Denn ich, oder die Frau um die es dir geht, haben eigene Sichtweisen und Gründe..die ebensoviel gelten wie deine und die zu respektieren, wäre souverän und entspannt.
Du hast deinen Tanzbereich und sie ihren..

"Wie auch immer:
ich schmiss heute die Enttäuschung oder meinen leicht 'dämlichen' Stolz über Bord und schickte ihr per Mail noch die Unterlagen. Brachte mich so dezent noch einmal Erinnerung. Sprach ihr Nichtmelden gar nicht erst an, sondern blieb auf der kollegialen Ebene, ohne privat zu werden. Neutral, ohne weitere Angebote oder Einladungen von mir. Höfliche Grüße. Und gut ist.
Entweder sie reagiert darauf noch oder eben nicht, dann ist es sogar noch klarer.
Meine Gelassenheit ist wieder da und wie gesagt, kann ich 'das' gut ruhen lassen. Sehr schade zwar, doch das war's dann."

Schade ist für mich auch, dass du deine Enttäuschung nicht ernst nimmst und deinen Stolz. Sei stolz auf deinen Stolz. Verletzte dich nicht weiter.
Nimm den schönen Moment den ihr hattet, mit und suche in deinem Leben nach solchen..
Ich könnte noch so viel Spannung aus dem letzten Zitat beschreiben, aber es kostet mich schon Energie, soweit mitgegangen zu sein. Denn, glaub mir, ich kenne diese Sehnsucht, jemand kennnenlernen zu wollen, kann, will und möchte das nicht mehr weiter tun, denn es kostet mich zu viel, wenn die andere Seite nicht auch mitgeht. Und das tut weh, denn ich zahle dafür, Sehnsuchtstag für Sehnsuchtstag.
Es gehören immer 2 dazu, egal zu welcher Art von Beziehung und ist die Waage nicht einigermaßen ausgeglichen, ist es ungesund..

once, die die Leichtigkeit schätzt, das Wertschätzen und die Freiheit


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McLeod
Beitrag 18.Jan.2017 - 07:25
Beitrag #60


mensch.
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Moinsen...

ich finde es etwas schwierig, wirklich zuverlässig interpretieren zu wollen, ob ein Abschluss mit der Prognose "sie wird sich nicht melden" in einem entspannten "Tonfall" geschrieben wurde, ob es eine Fixiertheit auf diese "sie" ist oder ob es schlicht dem Themenstrang geschuldet ist,weiter über jene Frau und die eigene Befindlichkeit Auskunft zu geben.

Eine eigene Wahrnehmung oder Interpretation zur Verfügung zu stellen kann wichtig sein, ist es bestimmt auch. Mir hat das oft was gebracht, nicht immer sofort in dem Moment, in dem ich die Rückmeldung erhielt. (Dann oft, weil mir das Beschriebene an mir selbst noch gar nicht bewusst war oder sogar wenn es mir unangenehm war und ich es nicht annehmen konnte). Ich schreib jetzt ganz bewusst von mir als Beispiel, weil ich nur da weiß, wie es "wirklich" war.

Und hier nun der Wunsch, den ich mit diesem kleinen Post verbinde: Interpretation und Wahrnehmung zur Verfügung stellen, ohne darauf zu beharren, dass diese Sicht doch beweisbar wäre. Es ist ein Forum, uns fehlen Tonfall, Mimik, Gestik, Körperhaltung und auch mit viel mehr Parametern bleibt eine eigene Wahrnehmung eben nur die Wahrnehmung und wird nicht "wahrer" im Sinn von "Wahrheit"... Ich schreibe das auch, weil ich manchmal erlebt habe, wie sich Feedbackende in ihrer Wahrnehmung gegenseitig bestärkt haben, versehentlich und die Idee, über das Gefühl eines Menschen demokratisch entscheiden zu können, nach dem Motto "die Mehrheit sieht es so, also IST es so" ist nicht real. Solche Phänomene sind hier in diesem Forum selten, das macht es besonders.

Herzliche Grüße an alle hier von der Meta-Ebene (kommunizieren darüber, wie wir kommunizieren)
McLeod

Der Beitrag wurde von McLeod bearbeitet: 18.Jan.2017 - 07:26
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