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> Wieviel Verständnis ist gut - ich kann mich nicht durchsetzen?!
Paronomasie
Beitrag 11.Jun.2011 - 11:41
Beitrag #1


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Ich nutze dieses Forum jetzt mal um mir evtuell von euch den Kopf waschen zu lassen oder aber einen gut gemeinten oder guten Rat zu bekommen.
Ich denke ich fange mal ganz von vorne an.
Vor etwa vier Monaten hatte ich in meiner damaligen Beziehung das leise Gefühl das die Beziehung so wie sie lief für mich nicht mehr wirklich tragbar war. Ich war mir bewusst darüber das ich für mich selbst einiges Verändern musste in unserem Leben und auch in meinem eigenen Leben damit ich selbst wieder zufrieden sein konnte. Ich stellte dabei die Beziehung nicht in Frage. Ich wusste das ich meine ex- Freundin liebte wie sie ist und das sie vieles in ihrem Verhalten nicht böse meint sondern in ihrer eigenen Haut nicht anders kann/konnte.
Also nahm ich an diesem Tag meinen ganzen Mut zusammen, denn ich wusste aus erfahrungen in der Vergangenheit das Gespräche mit ihr auf dieser Ebene nicht leicht sind (sie hat eine Narzzistische Persönlichkeitsstörung) und ich mich auf sehr dünnem Eis bewege. Zu dem was ich ihr mitteilen wollte kam ich nicht. Ich kam nur so weit das ich ihr sagen konnte das es für mich okay ist wenn sie nicht mit mir zusammen ziehen möchte. Ich würde das dann nur ganz gerne wissen. Dann stellte sie aus dem nichts heraus unsere gesamte Beziehung in Frage und aus ihrem Mund kam das übliche:
"Ich weiß nicht wie das mit uns weiter gehen sollen, wir haben uns doch eh nichts mehr zu sagen blabla"
Ich fragte sie dann ziemlich gefasst ob sie sich von mir trennen möchte. Um festzustellen das sie es nicht weiß. Dann kamen die Tränen und aus ihrem Mund ein
"ich mache alles kaputt"
Danach hatte ich dann das Gefühl in dieser Wohnung sei nur noch Ihre Panik, weil sie merkte das ich gehen wollte. Da war dann noch meine Panik, weil ich nicht wusste wie man sich in so einer Situation am besten verhält.
Ich war zuvor in meinem Leben noch nicht in so einer Situation gewesen und da es ihrerseits nie Anzeichen dafür gab, das sie mit mir nicht glücklich sei/ist! War ihr ausbruch für mich überhaupt nicht zu verstehen.
Zu guter letzt einigte ich mich dann mit ihr darauf das ich für eine Woche zu meinen Eltern fahren würde und sie sich in dieser Woche damit auseinandersetzt, wie und ob es mit uns weitergehen soll.
Nach dieser Woche führten wir ein in ihren Augen sehr sachliches Gespräch und sie erklärte mir das sie die Beziehung weiterhin möchte nur mit mehr abstand, weil sie das Gefühl hat sie braucht zur Zeit sehr viel Zeit für sich.
Sie erklärte mir, das sie sich bei mir nicht melden kann, da sie kein Geld auf ihrem Handy hätte, nicht möchte das wir uns spontan sehen. Ich ließ mich darauf ein.
Ich bewegte mich nach diesem Gespräch normal in ihrer Wohnung und sah dann das auf ihrem Tisch ein Zettel mit einer Telefonnummer und einem Frauennamen lag. Aus ehrlichem interesse fragte ich sie dann wer xy sei. Nun gut aus ihrem Mund kam eine Lüge die für mich so offensitlich gewesen ist, weil sie einfach nicht mit der gegeben realität zusammenhing. Die behauptung woher sie xy kennen würde war einfach gelogen. Kurz um ich wusste das in ihre Klasse in der Berufsschule keine Person mit diesem Namen ging. Ich sagte nichts zu ihrer Lüge und ging erstmal nach Hause. Wir traffen uns in dieser Woche zweimal und ihr Verhalten mir gegenüber war einfach nur abweisend und kalt. Mich verletzte das sehr und sie tat so als wenn nichts sei. Ich wusste das es nicht stimmte. Dann kam das Wochenende und ich war bei ihr.
Abends war es dann sehr komisch sie war ziemlich euphorisch am Chatten und beachtete mich kaum. Ich fragte sie ob sie mit ihrer besten Freundin schreibt, sie sagte ja und ich wusste das es gelogen war.
Am nächsten Morgen ging sie samt ihrem Handy in den Keller wäsche waschen. Ich knallte in dem Moment voll auf den Boden. Als sie wiederkam fragte ich sie ganz direkt warum sie ihr Handy mit in den Keller nimmt. Sie behauptete das hätte sie nicht getan. Wieder gelogen. Ich wollte nicht mit ihr streiten ich wollte es nicht verbocken.
Dann kam eines zum anderen ich ging an den Pc und öffnete eine Text datei dort hatten wir immer youtube viedeos abgespeichter ich wollte die Kopieren und mir per mail selbst zuschicken. Leider waren dort nicht mehr nur unsere Youtube Sachen sondern dazu noch ein feinsäuberlich abgespeichertes Chatgespräch mit der xy Handynummer Tante. In dem Augenblick gab ihr Handy - Keller Verhalten einen Sinn - ihr ich hab kein Geld auf meinem Handy - ihr ich brauch ganz viel Zeit für mich - ihre euphorie beim schreiben mit "ihrer besten Freundin".
Ich konnte es nicht direkt ansprechen und das beschissene war ich konnte ihre Lügen verstehen. Ich hatte verständnis für ihr Ego - Problem und schob alles auf mich.
Ich fragte sie nur ob sie wirklich mit mir zusammen sein möchte. Sie sagte ich solle ihr das doch endlich glauben. Ich wollte es glauben doch nach ihrem Verhalten und das was ich gesehen hatte konnte ich es ihr nicht mehr glauben.
Eine Woche später trennte sie sich von mir, erklärte mir das es mit der Handynummer Tante nichts zutun hätte das sie ihr Leben für sich allein haben wollte und fuhr erstmal in den Urlaub.
Nach ihrem Urlaub kam das sie unsere Beziehung "momentan" nicht möchte. Ich began mich daraufhin emotional vor ihr auszuziehen ihr deutlich zu machen was sie mir bedeutet. Ich hatte verständnis dafür das eine Entscheidung uns betreffend zum damaligen Zeitpunkt für sie nicht möglich war da sie mitten in ihren Prüfungen gewesen ist. Sie versprach mir das wir uns nach ihrer Prüfung mit einander auseinandersetzen würden. In den Wochen ihrer Prüfung hatten wir kaum Kontakt. Ich wusste von meinem Bauchgefühl her das sie sich in dieser Zeit mit der Handynummer Tante getroffen hatte. Ich war deswegen nicht Eifersüchtig, weil es mir wichtig gewesen war das sie es tut. Auch wenn ich ihr das nicht sagte oder sie nicht dazu aufforderte es zu tun. In unserem ersten Kontakt nach ihrer Prüfung den ich irgendwo erzwung. Wurde sie wieder wütend bezügl. meiner äußerung zu ihrem Momentan - das es für sie entgültig sein! Was soll Frau auch glauben wenn sie seit Wochen wartet und nichts kommt? Das sie sich mit der Handytruller getroffen hat erzählte sie mir in diesem Kontakt auch und das da aber nichts sei.
Sie versprach mir sich bei mir zu melden und mir einiges zu erklären. Ihre Meldung war kurz und sie teilte mir nur mit das ihr Leben ihr über den Kopf wächst weil jemand anders ihr gesagt hat in sie verliebt zu sein. Nicht die Handy Tante ich kenne die Person.
Ich sah die Person nicht als Konkurenz weil ich wusste was meine ex bezügl dieser Frau dachte. Ich stand wieder hinten an. Ich hatte wieder Verständnis, weil ich wusste das diese Erklärung für sie eine sehr große Egoschmeichlung war und sie lebt davon und das die Tatsache sich dieser Person gegenüber klar Positionieren zu müssen für sie wiederum eine Egokränkung sein würde.
Ich versuchte nocheinmal sehr vorsichtig ihr verständlich zumachen das eine außeinandersetzung mit mir für mich und mein Leben eine bedeutende Rolle spielt.
Es spielte für sie keine Rolle.
Also hob ich selbst, gegen meinen eigenen Willen, ihr Momentan auf und beendete es. Ich hatte keine Lust mehr mich zu fühlen wie so ein Notnagel den man am langen Ärmel warm hält.
Eine Woche später bekam ich einen Brief von ihr, dieser Brief sagte nichts aus. Keine Gefühlsregung - kalt - distanziert - wortlos - ein kleines leises bitte verzeih mir - ich weiß nicht warum !
Ich weiß nicht was ich ihr verzeihen soll ist doch ihr gutes recht sich von mir zu trennen.
Ich teilte ihr nur mit das ich den Rest regeln möchte - meine restlichen sachen holen und co.
Tja sie teilte mir mit sie würde die sachen zusammensuchen und in den Keller stellen und dann bescheid sagen.
Vor zwei Tagen habe ich sie dann angerufen, weil seit dem irgendwie schon wieder acht wochen vergangen sind und ihrerseits nichts kam. Ich erfuhr nicht viel. Meine Schachen schweben immer noch in ihrer Wohnung, sie kommt in ihrem Leben nicht zurecht. Ihr wächst immer noch alles über den Kopf.

Dumm nur das da wieder nur mein Verständnis für sie war. Ich mich selbst wieder nach hinten gestellt habe. Mir gesagt habe es sind nur sachen soll sie sich die Zeit nehmen....

Das Problem, ich würde gerne mit der Beziehung abschließen. Es ist generell glaubig schwer eine Beziehung als beendet zu akzeptieren wenn der Bewegrund nicht klar ist oder nicht vorhanden ist. Wenn es tausend Fragen gibt nur keine Antworten. Wenn man Lügen hat die einem Verständlich erscheien aber dennoch verletzend bleiben.
Ich hab das Gefühl ich trage in dieser Trennungsphase die scheinbar nie zu enden scheint die gesamte Bandbreite der Konzequnzen für meinen Entscheidungen so wie für ihre Entscheidungen.

Wir haben kaum Kontakt wir ignorieren uns nicht aber ich für meinen Teil kann zugeben das ich sie meide. Ihr aus dem Weg gehe und versuche sie so weit wie möglich von mir fernzuhalten.
Das tat ich aufjedenfall in den letzten Wochen. Ich bin ihr bezügl. des regelns nicht hinterhergelaufen.

Nur beschleicht mich seit einiger Zeit das Gefühl das unser es einfach nicht entgültig im großen und im ganzen mit einem klaren Schnitt beenden, mich davon abhält in eine neue Lebensphase über zu gehen. Ich stehe dem ganzen letzten Rest so offen entgegen ich will es hinter mich bringen.

Nur egal wie ich es und was ich versuche. Es dreht sich alles immer nur um Sie und ihre Welt und anstatt mich durchzusetzen bleib ich an meinem bescheidenen Verständnis für sie hängen.

Ich habe keine Ahnung wieviel Verständnis ich wirklich aufbringen sollte? Ich habe keine Ahnung wieso ich ihr immer und immer wieder die Möglichkeit gebe mein "ego" zu verletzen, damit sie ihr eigenes aufrecht erhalten kann?

Muss ich Verständnis dafür haben das sie sich von mir trennt und selbst mit dieser trennung nicht zurecht kommt und deswegen nicht für zwei Pfennig dazu bereit ist der Tatsache ins Auge zu sehen das ich nicht mehr da bin?

Wie würdet ihr euch in meiner Situation verhalten?

Danke
die Paro
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ajudame
Beitrag 11.Jun.2011 - 13:18
Beitrag #2


Suppenköchin
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Hallo Paro!

ooo man ich kann dich total verstehen! Du willst an dein eigenes wohl denken (weil das richtig ist) aber du schaffst es nicht weil dir das wohlergehen, von den menschen die du liebst wichtiger ist! Du zermatterst dir den Kopf darüber wies IHR geht und was du machen kannst um ihr zu helfen! Du hast alles verständnis der welt und wirst vor den kopf gestoßen...

Aber, und dass sag ich dir jetzt obwohl ich da genau so bin wie du (IMG:style_emoticons/default/roetel.gif) , du bist nicht für das unglück anderer verantwortlich! Du hast ihr nichts böses getan! Du bist nicht schuld wenn es ihr jetzt schlecht geht!

Ich weiss es ist sehr schwer dass wirklich einzusehen.....aber das ist alles was ich dir dazu sagen kann... ein erfolgsrezept hab ich für so was immer noch nicht entdeckt... suche aber weiter (IMG:style_emoticons/default/troest.gif)
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dandelion
Beitrag 11.Jun.2011 - 15:33
Beitrag #3


don't care
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Wenn es daran hängt, dass sie nicht in der Lage ist, dir dein Zeug zusammenzusuchen, frag sie nach einem Termin, zu dem du das selbst machst. Dann muss sie sich um eine Sache weniger kümmern, du hast eine Frage weniger im Kopf, die Alarmbereitschaft, wann sie sich wohl melden wird, darf nachlassen, und vor allem könnt ihr euch beide wesentlich entspannter um euer eigenes Leben kümmern, statt um die Trümmer des alten Wir.

Wär das eine Option?
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Deirdre
Beitrag 11.Jun.2011 - 16:49
Beitrag #4


Satansbraten
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Hallo Paro!

Es klingt, als bräuchtest du vor allem mehr "Verständnis" für dich selbst. "Verzeihung" - gib sie dir selbst, sei nicht hart mit dir. Du bist schon weit gekommen.

(Du könntest irgendwann vielleicht untersuchen, was für Auswirkungen dein "Verständnis" auf die anderen und deine Beziehungen zu ihnen gehabt hat ... aber nach meinem Gefühl ist das kein sehr dringliches Thema.)

Deine Sachen wirst du deiner Ex irgendwie entwinden können, z.B. so, wie von Dandelion vorgeschlagen. Also mit Termin. Und danach geht es dann endgültig um dich selbst - um die, die du mal warst, um die, die du bist, und um die, die du von nun an liebevoll und mit Verständnis (IMG:style_emoticons/default/smile.gif) durch dein Leben begleitest.

Machst du, die Paro, die du jetzt bist, deine Sache denn nicht bereits heute ziemlich gut? Verdienst du nicht mehr Anerkennung dafür? (IMG:style_emoticons/default/smile.gif)

Der Beitrag wurde von Deirdre bearbeitet: 11.Jun.2011 - 16:53
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Paronomasie
Beitrag 11.Jun.2011 - 17:33
Beitrag #5


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ZITAT(dandelion @ 11.Jun.2011 - 16:33) *
Wenn es daran hängt, dass sie nicht in der Lage ist, dir dein Zeug zusammenzusuchen, frag sie nach einem Termin, zu dem du das selbst machst. Dann muss sie sich um eine Sache weniger kümmern, du hast eine Frage weniger im Kopf, die Alarmbereitschaft, wann sie sich wohl melden wird, darf nachlassen, und vor allem könnt ihr euch beide wesentlich entspannter um euer eigenes Leben kümmern, statt um die Trümmer des alten Wir.

Wär das eine Option?


Ach das Termin Thema hatten wir schon, ich hab ihr angeboten das ich vorbei komme mein Zeug selber zusammensuche und wieder verschwinde. Das sie sich so ausschließlich um ihr Zeug kümmern kann.
Nun gut sie will das nicht! Sie will es selbst machen und ich soll bei ihr Klingeln sie macht mir dann die Haustür auf und ich soll es mir aus dem Keller hollen...

Ich meine man kann aus einer Trennung die man selber will wirklich ein schweres drama machen obwohl der andere total verständnisvoll und lieb ist.

Vielleicht sollte ich einfach mal böse werde. Leider kann ich das nicht. Nicht weil meine Gefühle da nicht mitspielen. Ich bin einfach nicht so. Ich hab keine Lust mir die Zeit die wir hatten mit einem Trennungsdrama kaputt zu machen.

Tja aber wenn es um die Liebe geht verlieren wir Menschen vielleicht einwenig unser erwachsenes denken ... lach

also mit Termin ist somit auch nichts *omg*
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dandelion
Beitrag 12.Jun.2011 - 09:21
Beitrag #6


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Wie wichtig/umfangreich wäre der ganze Kram denn? Ich glaube, irgendwann würde ich den Sch** (pardon) einfach abschreiben, nur um nicht mehr an meine Ex denken zu müssen.

Wenn sie das Zeug partout selbst zusammensuchen will, aber nicht aus dem Quark kommt, so kann das mehrere Gründe haben:
- Sie will sie selbst nutzen.
- Sie will, dass du weiter fragst (also weiter mit ihr sprichst).
- Sie will den "Streit" um das Zeug "gewinnen".
- Sie will dir nienienie wieder erlauben, dich in ihrem Reich "frei" zu bewegen.
- Sie will sich nicht eingestehen, dass sie es nicht gebacken kriegt.

Da frage ich mich: interessiert dich, warum sie das macht, oder willst du wirklich abschließen? Ist der Kram wertvoll genug, um ggf. juristische Schritte einzuleiten? In dem Fall würd ich ihr eine Frist setzen und ggf. eine Bemerkung in der Richtung fallen lassen, im anderen wiederum dich fragen, ob du nicht einfach so lange ohne das Zeug kannst, bis sie merkt, dass sie dich über das Fragenmüssen auch nicht mehr halten kann.

Ich hatte gerade überlegt, dir das Mantra "Es geht nicht mehr um sie" mitzugeben. Aber das wäre Quatsch.
Stattdessen gebe ich dir mit "Es geht jetzt erstmal nur um dich".

Der Beitrag wurde von dandelion bearbeitet: 12.Jun.2011 - 09:22
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Paronomasie
Beitrag 12.Jun.2011 - 19:57
Beitrag #7


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- Sie will sie selbst nutzen.
Nein alles was sie haben wollte habe ich ihr sozialer weise auch geschenkt. Sind doch nur Sachen
- Sie will, dass du weiter fragst (also weiter mit ihr sprichst).
Es ist effektiver mit einer Wand zu sprechen. Sie sagt selbst immer nur sie braucht Zeit wofür auch immer ^^
- Sie will den "Streit" um das Zeug "gewinnen".
Ich streite nicht mit ihr! In dem Punkt bin ich manchmal selbst von meiner sachlichkeit angenervt :-) !
- Sie will dir nienienie wieder erlauben, dich in ihrem Reich "frei" zu bewegen.
Ihr Reich war mal unsere Wohnung: was das angeht weiß ich worum es geht: Sie will nicht das ich sehe wie psychisch kaputt sie zZ. ist! Sie lässt niemanden in diese Wohnung. Weil niemand sehen soll das die Bierflaschen sich bis unter die Decke stabeln. Ich bin ja nicht mehr da und bring sie weg.
- Sie will sich nicht eingestehen, dass sie es nicht gebacken kriegt.
Das wird sie sich nicht eingestehen wollen und können, das kann sie mit ihrer Persönlichkeitsstruktur nicht vereinbaren.

Ich glaub das klingt jetzt alles sehr negativ und böse ist aber keinenfalls böse gemeint. Sie ist echt ne liebenstwerte Frau, hat halt nur echt ziemliche Probleme irgendwie.

Zu den Sachen, nein Wertvoll sind sie nicht. Für mich sind es nur Sachen. Mir geht es bei den Sachen nicht um Kontakt halten oder nicht abschließen zu können...
Um ehrlich zu sein obwohl sie sich getrennt hat bin ich in der ganzen Situation die jenige die besser mit der Trennung zurecht kommt. Weil ich für mich einfach ziemlich klar weiß das es nichts mit mir zutun hat sondern etwas mit ihr. Sie muss etwas in ihrem Leben ändern, damit sich in ihrer Welt etwas ändert. Diese Feststellung macht sie gerade, das nicht ich das Problem war sondern das es in ihr selbst ist.
Manchmal wirkt es so als ob sie sich an dem Zeug festhällt um mich zu halten...

Für mich gibt es kein zurück zu ihr mehr!
Ich denke manchmal muss man irgendwie akzeptieren das es nicht immer für alles eine Erklärung oder einen Aufrichtigen weg gibt. Ich glaube dein Rat bezüglich der Sachen ist richtig...

Materielle Dinge kann man immer ersetzen...

alles andere wird die Zeit mit sich bringen - leider bin ich kein es geht um mich mensch ^^
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dandelion
Beitrag 14.Jun.2011 - 14:07
Beitrag #8


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ZITAT(Paronomasie @ 12.Jun.2011 - 20:57) *
Manchmal wirkt es so als ob sie sich an dem Zeug festhällt um mich zu halten...

Für mich gibt es kein zurück zu ihr mehr!

Dann frag sie nicht mehr nach dem Zeug und kümmer dich um das, was deins und in deinem Einflussbereich ist. Wenn sie's eines Tages gebacken kriegt, wird sie schon selbst auf dich zu gehen.
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McLeod
Beitrag 14.Jun.2011 - 16:23
Beitrag #9


mensch.
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Hallo Paranomasie - sorry/edit Paronomasie,

wen Du schreibst "Nur egal wie ich es und was ich versuche. Es dreht sich alles immer nur um Sie und ihre Welt (...)", dann kann ich Dir das Feedback geben, dass Deine laaaangen Beiträge auch voll davon sind, wie es ihr gehen könnte, was die vielleicht denkt, was sie tut oder nicht, wo sie lügt oder wann sie wem was sagt und mit wem chattet.

Und das ist nicht Teil ihrer narzistischen Persönlichkeitsstörung, so sie eine hat. Das ist Teil Deines Denkens und Fühlens. Du drehst Deine Welt um sie. Und das meine ich ohne jeden Vorwurf, denn was gäbe es da schon vorzuwerfen?

Es scheint Dir vielleicht ein unabstellbarer Automatismus zu sein,weil die Gedanken in jeder freien Sekunden durch Deinen Kopf schießen. Automatismus mag stimmen, unabstellbar ist der zum Glück aber nicht.

Wenn ich richtig lese, fragtest Du ständig "willst Du noch die Beziehung mit mir?"... Ein wenig vermisste ich ein Statement, ob Du unter den gegebenen Voraussetzungen (Lügen usw.) diese Beziehung überhaupt noch wolltest. Und jetzt, wo ihr nicht mehr zusammen seid, überlässt Du immer noch ihr den Takt. Sie soll entscheiden, wann dies und wann das in ihr kompliziertes Leben passt. Sie soll sich dies oder jenes eingestehen, sie soll noch diese oder jene offenen Fragen beantworten. Damit es Dir besser geht. Die Idee, dass es Dir besser ginge, wenn sie Dich nur anders behandelte, ist eine, die Dich nicht weiterbringt. Es ist nicht ihr Job für Dein Wohlergehen zu sorgen. Es ist Deiner.

Teste aus, wie viel Platz in Deinem Denkraum Du Dir selbst zurückerobern kannst. Was ist heute Abend möglich für Dich, um Dir was Gutes zu tun? Ein leckeres Essen, ein Abend bei schöner Musik, bei einer guten Freundin ausheulen und in den Arm genommen zu werden, die Möbel umstellen, die Steuererklärung vom letzten Jahr endlich machen und sie vom Tisch haben? Nimm Dir eine Sache vor, die bislang warten musste, weil *sie* vielleicht ja doch heute Abend ausgerechnet zur Vernunft kommt. Mach sie, weil sie *Dir* wichtig ist. Schau nach, wie es sich anfühlt, wenn der Schweiß über den Rücken rinnt, weil das Sofa alleine umzustellen zwar schwer, aber machbar war. Wann immer *sie* in Deinem Gedanken auftaucht, stell sie ab, indem Du die Stereoanlage aufdrehst, die Wäsche machst, die Vögel am Himmel zählst, dreimal auf einem Bein hüpfst und "Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß" vor Dich hin murmelst. Alles ist sinnvoller und mehr Deins, als Energie in *sie* und was *sie* tut und denkt und vielleicht oder auch nicht heute oder morgen und letztens erst. Ach wie gut... (IMG:style_emoticons/default/bounce.gif) Ach wie gut...

Schaff Dir Raum für Dich in Deinem Leben. Das wird Dir niemand anderes abnehmen, nicht *sie*, nicht wir. Du bist es, die zählt. Sei Deine eigene beste Freundin, dann hast Du jemanden, auf den Du Dich verlassen kannst.

Und wenn Du noch mehr Mantras dafür brauchst, melde Dich gern. ;-)

McLeod

Der Beitrag wurde von McLeod bearbeitet: 14.Jun.2011 - 16:24
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svan
Beitrag 18.Jun.2011 - 11:58
Beitrag #10


Gut durch
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Wenn bei ihr schon eine narzisstische Persönlichkeitsstörung festgestellt wurde, so frage ich mich, was du mit ihr möchtest. Solche Menschen sind Mogelpackungen, hinter der schönen Fassade, sind sie nicht in der Lage tiefe wertschätzende Beziehungen einzugehen. Das ist eben das Kennzeichen dieser Störung, dass die äußeren Dinge wichtiger sind als die Menschen. Du wirst also nie eine gute Beziehung mit ihr haben können, es sei denn sie machte eine langjährige Therapie und eine tiefgreifende Veränderung durch. Aber dazu fehlt solchen Menschen in aller Regel die Einsicht, denn das Problem haben immer die anderen.
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Paronomasie
Beitrag 18.Jun.2011 - 19:19
Beitrag #11


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ZITAT(svan @ 18.Jun.2011 - 12:58) *
Wenn bei ihr schon eine narzisstische Persönlichkeitsstörung festgestellt wurde, so frage ich mich, was du mit ihr möchtest. Solche Menschen sind Mogelpackungen, hinter der schönen Fassade, sind sie nicht in der Lage tiefe wertschätzende Beziehungen einzugehen. Das ist eben das Kennzeichen dieser Störung, dass die äußeren Dinge wichtiger sind als die Menschen. Du wirst also nie eine gute Beziehung mit ihr haben können, es sei denn sie machte eine langjährige Therapie und eine tiefgreifende Veränderung durch. Aber dazu fehlt solchen Menschen in aller Regel die Einsicht, denn das Problem haben immer die anderen.


Genau aus diesem Grund gibt es für mich kein zurück mehr! Es ist nicht unmöglich mit solchen Menschen eine Beziehung zu führen (ich habe es gekonnt), es hat nur zur Konzequenz das man sich selbst zurückstellt und über vieles Hinwegsieht.
Sie hat sich gegen mich und für ihre Welt entschieden, das muss ich akzeptieren!
Was du sagst mag sein für mich wurde es ab dem Tag schwierig an dem ich merkte ich bin nich mehr nur verliebt sondern liebe für sie wurde es dann schwierg, weil sie weniger bewunderung von mir bekamm. Traurig daran fand ich immer nur das sie nicht in der lage war/ist einzusehen das Liebe und Bewunderung nichts miteinander zu tun haben.

Sind Beziehungen nicht im allgemeinen unmöglich wenn ein Teil nicht bereit ist sich weiter zu entwickeln, an der Beziehung zu arbeiten etc pp?
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McLeod
Beitrag 19.Jun.2011 - 11:25
Beitrag #12


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ZITAT(Paronomasie @ 18.Jun.2011 - 20:19) *
Sind Beziehungen nicht im allgemeinen unmöglich wenn ein Teil nicht bereit ist sich weiter zu entwickeln, an der Beziehung zu arbeiten etc pp?


Hm, versteh ich nicht, die Frage. Klingt für mich - provokant geschrieben - nach: ich will eine Beziehung mit Dir, aber nur wenn Du anders wirst, als Du jetzt bist. Und dann käme bei mir gleich die Frage, mit wem dieses "ich" tatsächlich eine Beziehung will: mit dem "Du" oder mit der eigenen Idealvorstellungvon einem "Du"...? Alternativ klingt es nach: ich will eine Beziehung mit Dir, weil ich anders sein möchte, als ich es bin und Du mir dabei helfen wirst, mich nach meinen Wünschen zu verändern.

Ich möchte noch kurz zum Thema Diagnose und Beziehung eingehen: ich kenne Paare, in denen eine/r von beiden psychisch schwer krank ist ("schwer" nach Maßstäben derer, die sich als gesund empfinden). Die Partner/innen haben sich besonderen Herausforderungen zu stellen, keine Frage. Besonders aber auch nur - meiner Meinung nach - weil sie eher unüblich sind, auch unüblich in der Tatsache, dass sie oft länger dauern, als die üblichen Herausforderungen oder sogar dauerhaft sind. Ansonsten kenne ich fast keine Beziehung, in der keine hohen Herausforderungen auftreten: Fernbeziehungen, Kinderwunsch, Geldmangel, Zeitmangel, Entfremdung, Langeweile, unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse, Familienerbe, verschiedene Familienkulturen, dauerhafte Monogamie, Alter, Demenz, Unfall, Verlust u.v.m.

Ich hab - für mich - jetzt eine andere Perspektive auf Paare mit psychologischen Diagnosen im Gepäck, als ich sie hatte, ehe ich persönlich welche kennenlernte. Es sind Paare, die einander viel vertrauen müssen und es tun. Im Fall einer narzistischen Persönlichkeitsstörung zum Beispiel kann die so in ihrer Wahrnehmung beschwerte Partnerin nur bei der anderen bleiben, weil sie ihr zutraut, von ihr geliebt zu werden, auch wenn das eigene emotionale System gerade großen Mangel meldet. Was ja glaube ich ein Hauptkriterium von Narzismuss ist: ich brauche ständig das Gefühl, sehr sehr geliebt zu werden und sehr sehr besonders zu sein, mein Fokus schiebt sich ständig auf mich. (Korrigier mich bitte jede, die es besser weiß!) Umgekehrt vertraut die Partnerin einer Narzistin so weit, dass sie versteht und akzeptiert, dass trotz des ständigen Fokus auf sich selbst die andere sie liebt und will. Vielleicht ist es ein Aushalten der Extrem-Momente und der eigenen Hilflosigkeit, ohne sich abzuwenden, das dann von der Partnerin abverlangt wird. So erlebe ich jedenfalls ein Paar, das ich über Freunde entfernt kenne. Ich weiß nicht genau, wie die Diagnose dort lautet. Aber es ist schon alles ganz schön heftig, so dass es viel Ausgleich und Ruhe und Gelassenheit braucht, um die Liebe zu leben.

Ich weiß nicht, ob Dir das alles weiterhilft. Mir scheint, Du wünschst Dir eine "gesündere" Partnerin. Wenn es bei ihr eine Diagnose gibt, gibt es ja auch eine/n Diagnostizierenden. Vielleicht kannst Du Dich da mal hinwenden und fragen, was im Rahmen Deiner Möglichkeiten liegt, um die Situation mit Euch für Dich zu verbessern. Oder in den meisten Städten gibt es Gruppen von und für Angehörige psychisch kranker Menschen. Der Erfahrungsaustausch könnte Dich weiterbringen. Hier geht es ja nicht um ein "lesbsiches" Thema, sondern um ein "psychisches". Oder Du suchst nach einer Frauenberatungsstelle, da gibt es Coaching oder Supervision oder wie auch immer sich das nennen mag, also Hilfe zur Selbsthilfe. Menschen, die Dir bessere Tipps geben können und mehr wissen und verstehen, als zumindest ich es hier kann.

www.dajeb.de <--- ist ein Online-Portal, wo Du nach PLZ-Bereich schauen kannst. Unter "Beratung für psychisch Kranke" finden sich auch die Angebote für Angehörige. Oder Du schaust unter Lebensberatung, Krisenintervention oder Beratung und Hilfe für Frauen.

Traust Du Dir sowas zu?

Liebe Grüße
McLeod
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dandelion
Beitrag 19.Jun.2011 - 11:38
Beitrag #13


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ZITAT(Paronomasie @ 18.Jun.2011 - 20:19) *
Sind Beziehungen nicht im allgemeinen unmöglich wenn ein Teil nicht bereit ist sich weiter zu entwickeln, an der Beziehung zu arbeiten etc pp?

Es fällt mir schwer, mir Menschen vorzustellen, die sich nicht weiterentwickeln. Jeder Mensch macht neue Erfahrungen und bindet sie in sein eigenes Leben ein. Selbst ein Autist hat seine Automatismen und Inselinteressen ja irgendwoher. Niemand wird mit einem tiefgründigen Interesse an Hochhäusern geboren, weil Neugeborene nicht wissen, dass es Hochhäuser gibt. Die Frage ist doch, ob mensch miteinander kann oder nicht.

Das Gefühl "ich liebe dich nur, wenn du dich änderst" ist für mich gleichbedeutend mit "ich liebe einen Menschen, den ich gern in dir sehen würde". Mir ist das für eine Paarbeziehung zu unpersönlich. Aber vielleicht meinst du es gar nicht so, sondern es kommt nur so rüber.

Allerdings gebe ich gern zu, dass ich ein Problem damit hätte, mit einer Frau eine Beziehung zu führen, die sich so sehr gegenüber Neuem abschottet, dass sie sich niemals verändert. Und dass es für die Beziehung schwer würde, wenn ich diese Veränderung nicht miterleben darf. Dann steht nämlich eines Tages wirklich eine Fremde in der Tür, und das überleben die wenigsten Beziehungen.
Aber das meinst du nicht, oder? Für mich klingt deine Aussage mehr danach, als würdest du dir wünschen, dass sie endlich um eure Beziehung kämpft, Opfer bringt, Wertschätzung für euch in Form einer emotionalen "Bezahlung" zeigt. Zu dieser eher marktwirtschaftlichen Sicht auf Gefühle fällt mir leider nichts ein... Ich kann zwar den Leidensdruck verstehen, der entsteht, wenn dieser Wunsch unerfüllt bleibt und als "mangelnde Nachfrage" einer "Wertminderung" gleichkommt. Aber wirklich verstehen konnte ich die Haltung noch nie.

Der Beitrag wurde von dandelion bearbeitet: 19.Jun.2011 - 11:41
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Paronomasie
Beitrag 19.Jun.2011 - 15:06
Beitrag #14


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Zu McLeod

Meine Frage sollte nicht provokant klingen und ich meinte es auch nicht in dem Sinne von ich will nur eine Beziehung mit dir wenn du dich änderst!
Ich pflege die Einstellung das ein „Menschen“ einen anderen Menschen nicht ändern kann und darf.

Mit Weiterentwicklung meine ich nicht die Persönliche Weiterentwicklung ich glaube die geschieht automatisch ich meine die Weiterentwicklung der Beziehungsebene. Die Möglichkeit als Paar miteinander und aneinander zu wachsen.

„Im Fall einer narzistischen Persönlichkeitsstörung zum Beispiel kann die so in ihrer Wahrnehmung beschwerte Partnerin nur bei der anderen bleiben, weil sie ihr zutraut, von ihr geliebt zu werden, auch wenn das eigene emotionale System gerade großen Mangel meldet. Was ja glaube ich ein Hauptkriterium von Narzismuss ist: ich brauche ständig das Gefühl, sehr sehr geliebt zu werden und sehr sehr besonders zu sein, mein Fokus schiebt sich ständig auf mich...“

Das trifft es sehr gut also ich kann da nicht widersprechen.

„Umgekehrt vertraut die Partnerin einer Narzistin so weit, dass sie versteht und akzeptiert, dass trotz des ständigen Fokus auf sich selbst die andere sie liebt und will...“

Es ist weniger der „Fokus auf sich selbst“ der einen Zweifeln lässt sondern die ständige Ablehnung der eigenen „wünsche, Bedürfnisse, Interessen“ des anderen!

Als Beispiel ein Narzisst lebt nach dem Prinzip: Arbeit – Ich muss / Freizeit – Ich darf nicht

Es bedeutet das jede gemeinsame Freizeitaktivität die nicht „vom Narzissten Vorgeschlagen wurden“ unmöglich ist,da er diese Grundsätzlich ausschlägt.
Der „gesunde“ Anteil hat da die Herausforderung Brücken zu bauen, was nicht immer einfach ist aber möglich.

Beratung auf dieser Ebene habe ich mir schon in der Beziehung gesucht und auch in der Trennung. Aber Danke für die Empfehlungen.

Zu dandelion :

„Das Gefühl "ich liebe dich nur, wenn du dich änderst" ist für mich gleichbedeutend mit "ich liebe einen Menschen, den ich gern in dir sehen würde". Mir ist das für eine Paarbeziehung zu unpersönlich. Aber vielleicht meinst du es gar nicht so, sondern es kommt nur so rüber. „

So habe ich es sicher nicht gemeint. Ich lieb Sie so wie sie ist mit jeden ihren Fehler....
Ich wollte nie das sie sich menschlich ändert.

Ich hatte damals den Wunsch das sie anfängt zu begreifen das es so etwas wie eine Mitte gibt. Das wir nicht nur ihr leben Leben dürfen/können sondern auch meines.
Ich meine damit das ich nach drei Jahren an dem Punkt war wo ich ihr sagen musste: Ich liebe dich und ich will mit dir zusammen sein doch wir können unsere Beziehung nicht mehr immer nur nach deinen Bedürfnissen gestalten. Ich kann das nicht mehr zu 100% wir müssen uns irgendwo in der Mitte treffen.
Ich wusste damals das diese Aussage dazu führen kann das unsere Beziehung von ihrer Seite beendet wird. Für sie gab es keine Mitte keinen Kompromiss und so mit auch keine weiter mehr. Im Grunde wusste ich das schon in dem Moment wo ich es aussprach.

Ich erwarte von ihr keine Emotionale Bezahlung und auch nicht das sie um unsere Beziehung kämpft. Ich habe damals von ihr eine Entscheidung erwartet das diese nicht so ausgefallen ist wie ich es mir erhofft hatte. Liegt doch nicht an ihr sondern an mir. Wenn sie es nicht kann und ich das andere auf lange Sicht gesehen nicht kann...ist ihre Entscheidung die einzig richtige gewesen...
Also liegt es wohl daran ob der Mensch miteinander kann oder nicht.

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McLeod
Beitrag 19.Jun.2011 - 21:44
Beitrag #15


mensch.
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ZITAT(Paronomasie @ 19.Jun.2011 - 16:06) *
Ich lieb Sie so wie sie ist mit jeden ihren Fehler....
Ich wollte nie das sie sich menschlich ändert.

Ich hatte damals den Wunsch das sie anfängt zu begreifen das es so etwas wie eine Mitte gibt. Das wir nicht nur ihr leben Leben dürfen/können sondern auch meines.


Hallo nochmal Paronomasie,

Du hast da mehr Erfahrung als ich: wie gut ist eine Narzistin darin, in der Mitte zu leben und ihren eigenen Anteil dazu beizutragen? Ich stell mir das - aber ich bin da ziemlich außen vor - eher so vor, dass die Partnerin mehr als in üblichen Beziehungen für sich sorgt oder sorgen "muss". Das würde zu den Beobachtungen in meinem Umfeld passen, dass Partner/innen ein starkes, nahezu unerschütterliches Selbstwertgefühl mitbringen und mutig genug sind, eigene Unternehmungen durchzuführen, auch wenn es gerade nicht in den "emotionalen Fahrplan" der bzw. des anderen "passt". So etwas zu leben und dabei nicht das Gefühl zu vermitteln "ich muss moich gegen Dich wehren" oder "ich muss mich von Dir abgrenzen", sondern "ich freue mich auf den Kinoabend mit Freunden und bring Dir was zu erzählen mit" oder "ich bin bis ... unterwegs" und darin zuverlässig zu sein, das erlebe ich als eine bewundernswerte, große Kunst des Liebens.

Vielleicht arg kurz zusammengefasst, aber "entweder mensch kann miteinander oder nicht trifft den Nagel irgendwie ganz schön auf den Kopf.

Ich wünschte, ich könnte Dir Hilfreicheres zurückgeben.

McLeod
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Paronomasie
Beitrag 20.Jun.2011 - 09:04
Beitrag #16


Filterkaffeetrinkerin
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Gundsätzlich kann man das mit der "Mitte" nicht verallgemeiner. Ich denke menschlich betrachtet ist es in der heutigen Zeit generell schwer die "goldene Mitte" zu finden für Menschen mit etwas mehr ausgeprägten defizieten in diesem Bereich ist es dadurch sicherlich doppelt schwer.
Doch es ist auch einen Narzisten möglich "Sie" betreffend sie konnte es schon. Sie konnte es bei ihrer Fam, bei ihren Freunden, bei der Arbeit - bei mir nicht.

Ich denke es ist bei allen Persönlichkeitsstörungen das gleiche. Man entwickelt über die Jahre Verhaltensmuster die einem selbst sehr Hilfreich erscheinen der Umwelt nur leider nicht. So ecket man immer wieder an. Um ehrlich zu sein ihre letzte Beziehung ist von ihrer Seite aus dem selben Grund beendet worden.
In der Beratungsstelle sagte man mir: Das sie erst etwas begreifen wird und ändern wird, wenn ihr Leidensdruck zu hoch ist!

Veränderung ist immer Möglich, man muss sie nur wollen (IMG:style_emoticons/default/icon4.gif)
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