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> ...die erste Frau, in die ihr verliebt wart ...?
Phase2Phase
Beitrag 31.Jul.2018 - 07:07
Beitrag #1


Filterkaffeetrinkerin
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Hallo ihr ,mich würde interessieren wie ihr zu dieser Frau steht in der ihr das erste mal verliebt wart .Also wo euch bewusst wurde das auch Frauen für euch in Frage kommen . (IMG:style_emoticons/default/morgen.gif)

Habt ihr noch Kontakt zu ihr ?

Oder womöglich mit ihr in einer Beziehung ( wenn ja ,wie hat sich dann der nähere Kontakt bei euch ergeben) ?

Wenn oberes nein ,denkt ihr dann noch ab und zu an sie ?

Vielen Dank für eure antworten im vorraus und weiterhin euch ne schöne Woche (IMG:style_emoticons/default/bluemele.gif)
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Schräubchen
Beitrag 31.Jul.2018 - 12:43
Beitrag #2


Dreht manchmal durch...
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Interessantes Thema.

Die erste Frau in die ich richtig verliebt war, war meine Klassenkameradin. Wir hatten uns angefreundet als sie mit ihrem damaligen Freund Schluss gemacht hatte. Keine Ahnung warum ausgerechnet da. Dass ich in sie verliebt war, ist mir aber erst bewusst geworden, als sie mit einem neuen Freund zusammenkam. Danach ist unser Verhältnis schwieriger geworden, sie wusste ja nichts von meinen Gefühlen. Nach unserem Abschluss ist der Kontakt komplett abgebrochen, was mir lange Zeit nachhing.

Sie kam aus einer anderen Stadt und ich habe sie damals oft besucht. Danach war ich dort gar nicht mehr, bis ich letztes Jahr eine Bekannte besuchen wollte und durch besagte Stadt fahren musste. Es war schon merkwürdig die alte Strecke zu fahren, die mir gleichzeitig so vertraut und so fremd vorkam. Auch an ihrem Elternhaus bin ich vorbeigekommen und für einen Moment hatte ich echt einen Kloß im Hals.

Gelegentlich denke ich auch heute noch an sie, vor allem, wenn ich ein schönes Gedicht lese (sie liebte Lyrik) oder selbst mal wieder was geschrieben habe. Sie ist auch der Grund, warum ich bisherigen Klassentreffen aus dem Weg gegangen bin (mal davon abgesehen, dass ich so oder so nichts davon halte). Ich hab keine Ahnung, wie ich heute auf sie reagieren würde.
Seit der Schulzeit ist viel Wasser den Rhein runter gelaufen und ja ich habe sie nie ganz aus meinen Gedanken streichen können. Aber mit der Zeit haben diese sich verändert. Heute denke ich eher mit Wehmut an die gemeinsame Zeit, aber vor allem erinnere ich mich an die vielen schönen Momente. Sie hat mir damals, ohne es zu wissen, das Herz gebrochen. Das tat weh, aber letztendlich war es gut so, denn dadurch habe ich vieles über mich gelernt, was ich sonst vielleicht nicht gelernt hätte.



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Lucia Brown
Beitrag 31.Jul.2018 - 13:54
Beitrag #3


- keep it up you go girl -
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Ich öfters mal in Lehrerinnen verliebt. Die erste war meine Klassenlehrerin in der 1. Klasse. Später kam dann meine Kunstlehrerin dazu. Ihr habe ich zu verdanken, dass ich noch heute mit großer Begeisterung male.
Nach der Schule verliebte ich mich in eine Frau, die jedoch nichts von mir wollte. Jedoch habe ich immer noch Kontakt zu ihr. Inzwischen wohnt sie sogar in der Nachbarschaft. Dann verliebte sich eine Frau in mich und zum ersten Mal war die Liebe gegenseitig und wunderschön. Sie ging nach 5 Jahren leider auseinander und es besteht auch kein Kontakt mehr. Das waren meine ersten Erfahrungen mit der Liebe zu Frauen. Ich kannte immer schon viele Lesben und auch in der Familie gibt es Frauenpaare.
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Phase2Phase
Beitrag 31.Jul.2018 - 16:07
Beitrag #4


Filterkaffeetrinkerin
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ZITAT(Schräubchen @ 31.Jul.2018 - 13:43) *
Interessantes Thema.



Gelegentlich denke ich auch heute noch an sie, vor allem, wenn ich ein schönes Gedicht lese (sie liebte Lyrik) oder selbst mal wieder was geschrieben habe. Sie ist auch der Grund, warum ich bisherigen Klassentreffen aus dem Weg gegangen bin (mal davon abgesehen, dass ich so oder so nichts davon halte). Ich hab keine Ahnung, wie ich heute auf sie reagieren würde.
Seit der Schulzeit ist viel Wasser den Rhein runter gelaufen und ja ich habe sie nie ganz aus meinen Gedanken streichen können. Aber mit der Zeit haben diese sich verändert. Heute denke ich eher mit Wehmut an die gemeinsame Zeit, aber vor allem erinnere ich mich an die vielen schönen Momente. Sie hat mir damals, ohne es zu wissen, das Herz gebrochen. Das tat weh, aber letztendlich war es gut so, denn dadurch habe ich vieles über mich gelernt, was ich sonst vielleicht nicht gelernt hätte.


Das hast du sehr schön geschrieben ! (IMG:style_emoticons/default/flowers.gif) vielen Dank für deine ausführliche Antwort .
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Phase2Phase
Beitrag 31.Jul.2018 - 16:18
Beitrag #5


Filterkaffeetrinkerin
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ZITAT(Lucia Brown @ 31.Jul.2018 - 14:54) *
Ich kannte immer schon viele Lesben


Danke für deine Antwort ,ja das stell ich mir wiederum sehr "praktisch" vor um auch eine Partnerin zu finden oder ?! Ich kenn leider keine persönlich ,aber da eine Frau kennzulernen ist auch sehr schwierig ,da viele schon in Gruppen sind und da meist kein Interesse haben neue Bekanntschaften hinzukommen zu lassen (IMG:style_emoticons/default/dry.gif)
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Redroselove83
Beitrag 31.Jul.2018 - 20:33
Beitrag #6


Vorkosterin
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Userinnen-Nr.: 9.958



In eine Frau verliebt war ich zum ersten Mal bei einem Praktikum. Sie arbeitete (noch immer) fest in dem Unternehmen. Da sie nicht lesbisch ist und einen festen Freund im selben Unternehmen hatte, wusste sie natürlich nichts davon. Da sie sehr launenhaft ist, freute ich mich immer, wenn sie nett zu mir war und mit mir redete. Oft schaute sie jedoch durch mich hindurch und war mit den Gedanken woanders. Das tat immer weh und ich erinnere mich noch gut, dass ich an solchen Tagen immer traurig und wütend von der Arbeit nach Hause fuhr.
Zehn Jahre danach war ich durch Zufall mal wieder dort und sah sie, allerdings nur aus der Ferne und sie sah mich nicht. Die Gefühle von damals hatte ich nicht mehr, aber sie war natürlich noch immer etwas besonderes für mich. Man könnte es beschreiben, dass ich sie wie durch ein Vergrößerungsglas sah und alles um sie herum war verschwommen.

Auch ich finde es sehr schwierig Frauen kennen zu lernen. Das liegt aber auch glaube ich daran, dass man teilweise gar nicht weiß, dass diejenige lesbisch oder bi ist. Ich versuche daher Online andere Frauen kennen zu lernen, werde aber auch Offline im wahren Leben zu Gruppen hinzukommen, die ich im Netz gefunden habe. Dafür werde ich sicher viel Mut brauchen, aber dies ist wahrscheinlich der einzige richtige Weg wirklich in Kontakt zu kommen.

Alles Liebe
"Rose"
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Phase2Phase
Beitrag 31.Jul.2018 - 22:27
Beitrag #7


Filterkaffeetrinkerin
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Userinnen-Nr.: 9.874



ZITAT(Redroselove83 @ 31.Jul.2018 - 21:33) *
Auch ich finde es sehr schwierig Frauen kennen zu lernen. Das liegt aber auch glaube ich daran, dass man teilweise gar nicht weiß, dass diejenige lesbisch oder bi ist. Ich versuche daher Online andere Frauen kennen zu lernen, werde aber auch Offline im wahren Leben zu Gruppen hinzukommen, die ich im Netz gefunden habe. Dafür werde ich sicher viel Mut brauchen, aber dies ist wahrscheinlich der einzige richtige Weg wirklich in Kontakt zu kommen.


Ja das stimmt es ist verdammt schwer andere Frauen zu finden die genauso "ticken " wie man selbst . Und ich kann mich leider auch nicht zu der Sorte extrovertiert zählen die einfach mal ne Frau auf der Straße anquatscht.
Anderseits wünsche ich es mir eben im realen Leben die eine zu treffen weil im Internet geht es mir meist was ich insbesondere die Dating Portale betrifft sehr oberflächlich zu .. bevor geschrieben wird ,erstmal Profilfoto betrachtet und wenn's nicht passt wird erst nicht geantwortet ...das muss ich mir irgendwie nicht geben (IMG:style_emoticons/default/mellow.gif) oder als letzte Option mich mit dem alleinsein arrangieren (IMG:style_emoticons/default/mellow.gif)
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leslie
Beitrag 01.Aug.2018 - 08:00
Beitrag #8


Miau
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Userinnen-Nr.: 2.495



Für mich persönlich muss ich die Eingangsfrage etwas umformulieren (IMG:style_emoticons/default/wink.gif)

ZITAT
Hallo ihr ,mich würde interessieren wie ihr zu dieser Frau steht in der ihr das erste mal verliebt wart .Also wo euch bewusst wurde das auch Frauen für euch in Frage kommen . morgen.gif


Für mich ist es nämlich nicht so gewesen, dass mir bewusst wurde, dass AUCH Frauen für mich in Frage kommen - für mich war vom Kindergartenalter an klar, dass Männer für mich NICHT in Frage kommen und ich daher wohl mein Leben als Einsiedlerin verbringe... verliebt war ich in meine Kindergärtnerin, in meine Grundschullehrerin, später in die Deutschlehrerin meines Bruders, noch später in meine Französisch-Lehrerin... Joar... Irgendwann "wunderte" ich mich, dass ich Frauen so faszinierend fand und merkte, dass ich irgendwie anders war als meine Freundinnen - und als ich als Teenie Martina Navratilova im TV sah, wusste ich dann auch endlich, was mit mir "los war" (IMG:style_emoticons/default/wink.gif)
Tja - und die erste Frau, bei der es mich dann so richtig heftig erwischt hat, war eine 31 Jahre ältere Witwe (ich war damals Anfang 20), und natürlich war der Fall völlig aussichtslos, auch wenn wir eine Art Freundschaft aufbauen konnten... Ich habe ungefähr 5 Jahre gebraucht, um mich davon zu lösen... Danach kam immer mal wieder die eine oder andere Frau, in die ich mich verliebt habe - aber diese erste Frau ging mir trotzdem nie aus dem Kopf und es war bei den anderen Frauen auch alles immer einseitig... Der Kontakt zu dieser ersten Frau ist dann nach vielen Jahren irgendwann allmählich eingeschlafen - aber ich denke nach wie vor gern an sie zurück... Das ist jetzt gut 25 Jahre her (meine Güte, bin ich alt (IMG:style_emoticons/default/biggrin.gif) ) - aber auch wenn es sehr schmerzhaft für mich war, erinnere ich mich dennoch gern an diese Zeit und diese Frau...

LG Leslie
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Pirola
Beitrag 01.Aug.2018 - 10:32
Beitrag #9


Bekennende Urlesbe
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Beiträge: 1.733
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Ich war auch bereits in meine Kindergärtnerin verliebt , habe das als Kind auch schon so empfunden und eingeordnet .
Meine erste Beziehung zu einer Frau hatte ich mit 20 . Ich bin dann zum Studium weggezogen und dann noch einmal
ganz woanders hingezogen . Vor 10 Jahren habe ich versucht , Kontakt zu dieser ersten Beziehungsfrau aufzunehmen ,
und zwar per Internet . Ich erreichte damit immerhin , dass es zunächst ganz nett losging und sie sich entschuldigte ,
auf welche Weise sie mich damals verlasssen hatte , was mir viel ausgemacht hatte . Kurz darauf aber ging dann der
Streit los , so wie wir damals auch oft gestritten hatten , und sie beschloss das Ganze dann wiederum , indem sie
schrieb , sie "sei die Falsche" ( ich war ja gar nicht auf der Suche nach einer Richtigen , habe ja lange eine Partnerin ).
Ich konnte dadurch jedoch besser mit meinen Erinnerungen umgehen und habe das quasi abgeschlossen - sie ist
so anders als ich und sie würde heute nicht mehr zu mir passen , schon rein kommunikativ nicht .
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Kara
Beitrag 05.Aug.2018 - 19:26
Beitrag #10


Naschkatze
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Beiträge: 337
Userin seit: 11.11.2004
Userinnen-Nr.: 749



Hi,
ich habe keinen Kontakt mehr zu ihr, den hatte ich auch seitdem nicht mehr und ich denke auch nicht mehr (nennenswert) an sie!
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Sommer2018
Beitrag 04.Sep.2018 - 09:17
Beitrag #11


Geschirrspülerin
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Userinnen-Nr.: 9.977



Hallo,
Das ist ja genau das richtige Thema :-D
Bisher hatte ich nur Beziehungen mit Männern. Mit meinem noch Mann habe ich drei kinder. Und dann... :-D ja dann merkte ich, dass es da eine Frau gibt, die sich immer mehr in mein Herz schlich.
Sympathisch fand ich sie schon immer. Und dann merkte ich durch das was sie erzählte, dass sie lesbisch ist. Danach fand ich sie sehr faszinierend. Ich versuchte immer mal wieder mit ihr essen oder einen Kaffee trinken zu gehen. Diese Treffen waren immer sehr schön. Da merkte ich aber noch nicht, dass ich auch lesbisch bin. Das entwickelte sich nach und nach. Nach jedem Gespräch wollte ich noch weiter mit ihr sprechen. Ich fing doch dann auch tatsächlich an zu flirten. Unglaublich! Ich und flirten! Und dann kam ein unvergesslicher Abend, in dem sie mir aus der Nase zog, dass ich mich in sie verliebt habe.
Es brauchte dann noch einige Zeit und wahnsinnig viele WhatsApp Nachrichten bis wir uns dann auch zum ersten Mal küssten.
Seitdem sind etliche Monate vergangen und jeder Moment den ich mit ihr verbringen kann ist unendlich kostbar.
Ich bin wahnsinnig stolz darauf lesbisch zu sein (und es war längst überfällig, dass ich das endlich erkenne).
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Herzfilz
Beitrag 11.Sep.2018 - 20:46
Beitrag #12


Naschkatze
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Userin seit: 05.02.2010
Userinnen-Nr.: 7.217



Die Frau, oder besser das Mädchen, in das ich schon als Kind verliebt war, war eine Klassenkameradin aus der Grundschule. Wir hatten eine, eine könnte sagen, stürmische Freundschaft davor (ich habe bis heute zwischen den Seiten eines Sachkundebuchs ein paar Haare von ihr, die ich ihr bei einer unserer Raufereien ausgerissen habe), und ich habe erst viele Jahre später verstanden, dass die Gefühle, die ich für sie hatte, die eines verliebten Noch-nicht-ganz-Teenagers waren. Sie war für eine Weile meine beste Freundin, und als wir durch unsere schulischen Biographien getrennt wurden, bestand diese Kinderfreundschaft erstaunlich lange über diesen Zeitpunkt hinaus fort ... bis sie in die Pubertät kam und anfing, sich für Jungs zu interessieren. Von da ab hatten wir irgendwie keine gemeinsamen Gesprächsthemen mehr, und unsere Freundschaft verlief sich (ich habe aber noch miterlebt, wie sie sich in ihren heutigen Ehemann verliebte, der auch der Vater ihrer Kinder ist, und es gibt eine kuriose Erinnerung daran, wie ich ihr an der Supermarktkasse begegnete (wir waren damals beide Anfang zwanzig) und sie mir davon erzählte (da war sie schon schwanger mit ihrem ersten Kind) und ich ihr irgendwie meinen Segen gab und das wichtig für sie zu sein schien).

Ich habe sie nie vergessen, und sie hat bis heute einen Platz in meinem Herzen, auch wenn ich weiß, dass es keinen Weg gibt, der uns beide wieder zusammenführen könnte. Aber wenn die Kunde an mein Ohr dränge, dass sie und/oder ihre Kinder in Not sind, würde ich vermutlich auftauchen aus den kymmerischen Nebeln der Vergangenheit, und da sein, so gut ich kann.


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AislinMorgan
Beitrag 21.Oct.2018 - 17:37
Beitrag #13


Geschirrspülerin
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Userin seit: 19.02.2018
Userinnen-Nr.: 9.918



Wirklich interessantes Thema...da kommen wieder Erinnerungen hoch. (IMG:style_emoticons/default/rolleyes.gif)

Das erste Mal, wo es mich "wirklich" erwischt hatte, war im letzten Ausbildungsjahr. Plötzlich hatte ich ziemlich viele Schmetterlinge im Bauch für eine Berufschulkameradin. Öfter trafen wir uns auf Partys und einmal war ich mit ihr allein, als wir ein Geburtstagsgeschenk für eine andere Berufschulfreundin aus unserer "Clique" bastelten. Da hatte ich es richtig gemerkt, wie ich ihr nah sein wollte. Es war schwer, meine Gefühle nicht zu zeigen, obwohl ich es wollte. Das war Anfang zwanzig. Zweimal in der Woche bin ich ihr in der Schule begegnet. Bis dahin war ich nicht geoutet und kam mit diesen Gefühlen überhaupt nicht klar. Ich befand mich in einem Gefühlschaos. Zum Glück bestand ich noch meine Prüfung mit Bravour. Dann kam die "Abschlussparty" und wir haben so gelacht. Naja, ich stand noch nicht zu meinen Gefühlen. Doch es war eine interessante Erfahrung, es so mal erlebt zu haben. Danach fing die Reise erst richtig an. Zwei Jahre später erst traute ich mich, mich zu outen, dazu zu stehen...dann war ich wieder verliebt in eine andere Frau. Doch das ist eine andere Geschichte.

Vor zwei Jahren habe ich sie zufällig wieder getroffen, weil ich schon noch an sie denken musste...oh je...ich freute mich sie zu sehen. Gerade ihr Lächeln und ihr Leuchten in den Augen. Es blieb beim Smalltalk. Doch die Sehnsucht nach ihr verschwand wieder.

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 24.10.2018 - 06:05