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> Buchempfehlungen?
-Agnetha-
Beitrag 04.Apr.2015 - 23:02
Beitrag #1


ungerader Parallel-Freigeist
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Leider habe ich inzwischen schon länger kein Buch gelesen, das mich so richtig gepackt hat.
Das ist schade.

Habt ihr vielleicht Empfehlungen für mich?

Es kann gerne ein Roman mit lesbischem Inhalt sein, muss aber nicht.
Ich mochte die Bücher von Mirjam Müntefering gerne, die habe ich aber durch.
Karen Susan Fessel habe ich auch "durch".

Romane über junge Frauen die grade ihr CO haben, müssen es aber nicht unbedingt sein.
Das Thema interessiert mich aktuell nicht mehr so, da ich inzwischen schon lange "out" bin.

Wirklich schön fand ich auch die Romane von Cecilia Ahern. In einigen gibt es auch "übersinnliche" Elemente, ohne dass es sich dabei um Fantasyromane handelt.

Nicholas Sparks fand ich auch schön. (IMG:style_emoticons/default/roetel.gif)
(Die Bücher sind gar nicht so kitschig wie die Filme)

Nicht so interessant finde ich Krimis und Thriller.

Ich mag gerne Romane über das Leben, über besondere Lebenslagen, über Beziehungen, usw.
Gerne auch ernst und traurig, es muss kein Happy End sein.
Aber auch lustige Lektüre darf es gerne mal sein.

Der Beitrag wurde von -Agnetha- bearbeitet: 04.Apr.2015 - 23:05
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shark
Beitrag 05.Apr.2015 - 00:37
Beitrag #2


Strösenschusselhai
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Vielleicht magst Du "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" von Jonas Jonasson?
Ich find den Roman ganz großartig.
Ich erzähl mal lieber nicht mehr dazu als das, was der Titel schon verrät. (IMG:style_emoticons/default/wink.gif)
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-Agnetha-
Beitrag 05.Apr.2015 - 10:46
Beitrag #3


ungerader Parallel-Freigeist
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Danke. Das habe ich schon gelesen und es hat mir auch sehr sehr gut gefallen. (IMG:style_emoticons/default/smile.gif)
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Lucia Brown
Beitrag 05.Apr.2015 - 13:43
Beitrag #4


- keep it up you go girl -
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Aktuell habe ich drei Bücher, die ich einfach super finde.

Platz 1 - Die vierzig Geheimnisse der Liebe von Elif Shafak
Platz 2 - Das Lavendelzimmer von Nina George
Platz 3 - Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes

Diese drei Bücher beinhalten kein lesbisches Thema.

Es sind Bücher mit Tiefgang, Zeitgeist und Liebe und sie haben mir schlaflose Nächte bereitet.

Dann wollte ich allerdings mal wieder ein Buch mit lesbischem Inhalt lesen und mir wurde Zarte Landung von Emma Donoghue empfohlen. Ein Buch über zwei sehr unterschiedliche Frauen. Das habe ich noch nicht gelesen.

Bestimmt findest du im digitalen Netz ausführlicherer Beschreibungen oder Rezensionen dieser Bücher.

Viel Freude beim Entdecken.

Ich würde erstmal das Lavendelzimmer empfehlen.

Frohe Ostern von

Leseratte Lucia B.

Der Beitrag wurde von Lucia Brown bearbeitet: 05.Apr.2015 - 13:44
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dietutwas
Beitrag 05.Apr.2015 - 14:20
Beitrag #5


Gut durch
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Wenn dir der Hundertjährige gefallen hat, dann gefällt dir vielleicht auch Ein Mann Namens Ove von Frederik Backmann. Hat den Hundertjährigen tatsächlich getoppt (IMG:style_emoticons/default/biggrin.gif)

Besonders fand ich Sign you Home von Jodi Picoult und Irgendwo Fängt Mein Weg Zum Himmel An von Veneda Mühlenbrink (lesbischer Inhalt). Landing und The Hood von Emma Donoghue (IMG:style_emoticons/default/thumbsup.gif)

The Help von Kathryn Stockett
The Curious Incident Of The Dog In The Night-Time von Mark Haddon
Extremely Loud & Incredibly Close von Jonathan Safran Foer

Oh, und Tage wie Salz und Zucker von Shari Shattuck (genial)

Nachbar China Helmut Schmidt im Gespräch mit Frank Sieren

Viel Spaß beim Lesen (IMG:style_emoticons/default/morgen.gif) und frohe Ostern


edit: ein r hatte sich versteckt...und wurde gefunden, wo es nicht hingehörte (IMG:style_emoticons/default/roetel.gif)

Der Beitrag wurde von dietutwas bearbeitet: 05.Apr.2015 - 14:24
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SecretHeart
Beitrag 05.Apr.2015 - 14:29
Beitrag #6


Fürstin Pückler
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Ich hätt noch Jill Mansell vorzuschlagen, auch weng so schnulzige Roman (aber ohne lesbische Story).
Bisschen ähnlich wie der Hundertjährige wär z.B. noch "The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry" von Rachel Joyce. Fand ich auch schön zu lesen...

Dann noch paar, die ich echt gut fand, die aber nicht unbedingt leichte Lektüre sind (und alle schon etwas älter, also vermutlich kennst du die eh schon...)
- "Tuesdays with Morrie" von Mitch Albom
- "The Book Thief" von Markus Zusak
- "Extremely Loud and Incredibly Close" von Jonathan Safran Foer (dietutwas war schneller... ^^)
- "The Kite Runner" und "A Thousand Splendid Suns" von Khaled Hosseini
- "My Sister's Keeper" von Jodi Picoult

Und übrigens: (IMG:style_emoticons/default/thumbsup.gif) zu Nicholas Sparks Büchern (IMG:style_emoticons/default/biggrin.gif)

Der Beitrag wurde von SecretHeart bearbeitet: 05.Apr.2015 - 14:32
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-Agnetha-
Beitrag 05.Apr.2015 - 16:04
Beitrag #7


ungerader Parallel-Freigeist
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Vielen Dank für die vielen Tipps!

Werde mir die Bücher alle mal ansehen!

Freu mich (IMG:style_emoticons/default/bounce.gif)


Abgesehen von "The Help" von Kathryn Stockett kenne ich die Bücher noch nicht.
"The Help" hat mir sehr gefallen.

Der Beitrag wurde von -Agnetha- bearbeitet: 05.Apr.2015 - 16:13
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gravity
Beitrag 05.Apr.2015 - 16:58
Beitrag #8


Gut durch
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(IMG:style_emoticons/default/gruebel.gif) hhmm, mal sehen, einiges von dem, was ich dir hätte nennen wollen, wurde bereits erwähnt, wie z.B. "Landing".

Jodi Picoult lese ich auch recht gerne bzw. habe ich recht gerne gelesen. Bei den neuesten Werken von ihr bin ich noch nicht angelangt. Ich mag an ihr, dass sie ihre zum Teil nicht einfachen Themen, aus verschiedenen Perspektiven erzählt und so ein umfassenderes Bild zeichnet, schließlich gibt es eben im Leben nicht immer nur die eine Wahrheit bzw. nur einen Standpunkt (19 Minuten, Die Wahrheit der letzten Stunde, Die Wahrheit meines Vaters, um noch ein paar zu nennen).

Was mir spontan noch als empfehlenswert einfällt, wäre "Magic Hour" (auf deutsch "Wohin das Herz uns trägt") von Kristin Hannah. Ist schon was älter und hat keine lesbische Thematik. Im Blickpunkt stehen eine nach einem Skandal auf die Scherben ihrer Karriere blickende Kinder-/Jugendpsychiaterin und ein sechsjähriges Mädchen, welches eines Tages auftaucht, nachdem es Jahre im Wald am Rande der Heimatstadt der genannten Psychiaterin gelebt hat. Von dort wird sie von ihrer Schwester (Polizeichefin) im Falle des Kindes zu Hilfe gerufen. Und die Beziehung der beiden Schwestern ist jetzt auch nicht eitel Sonnenschein.
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Lucia Brown
Beitrag 05.Apr.2015 - 22:03
Beitrag #9


- keep it up you go girl -
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Lest ihr die Bücher alle in Englisch?


Mir ist noch ein Buch eingefallen.

Haruki Murakami - Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

Good Night (IMG:style_emoticons/default/rolleyes.gif)

Der Beitrag wurde von Lucia Brown bearbeitet: 05.Apr.2015 - 22:05
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SecretHeart
Beitrag 05.Apr.2015 - 22:52
Beitrag #10


Fürstin Pückler
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ZITAT(Lucia Brown @ 05.Apr.2015 - 23:03) *
Lest ihr die Bücher alle in Englisch?


Ich les sie dann auf Englisch, wenn sie im Original auf Englisch sind. Bin nämlich kein großer Fan von Übersetzungen, da geht oftmals so viel verloren, grade wenn der Autor/die Autorin nen gewissen 'eigenen Stil' hat.

(Und ich les anderssprachige auch auf Englisch, wenns noch keine deutsche Übersetzung gibt und ich nich warten will...)

Der Beitrag wurde von SecretHeart bearbeitet: 05.Apr.2015 - 22:55
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gravity
Beitrag 07.Apr.2015 - 19:59
Beitrag #11


Gut durch
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ZITAT(SecretHeart @ 05.Apr.2015 - 23:52) *
ZITAT(Lucia Brown @ 05.Apr.2015 - 23:03) *
Lest ihr die Bücher alle in Englisch?


Ich les sie dann auf Englisch, wenn sie im Original auf Englisch sind. Bin nämlich kein großer Fan von Übersetzungen, da geht oftmals so viel verloren, grade wenn der Autor/die Autorin nen gewissen 'eigenen Stil' hat.

(IMG:style_emoticons/default/thumbsup.gif) Geht mir ähnlich. Von daher greife ich auch lieber zur englischen Original-Fassung, so ich die Möglichkeit dazu habe.
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Herzfilz
Beitrag 09.Apr.2015 - 03:12
Beitrag #12


Naschkatze
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ZITAT(-Agnetha- @ 05.Apr.2015 - 00:02) *
Wirklich schön fand ich auch die Romane von Cecilia Ahern. In einigen gibt es auch "übersinnliche" Elemente, ohne dass es sich dabei um Fantasyromane handelt.

[...]

Ich mag gerne Romane über das Leben, über besondere Lebenslagen, über Beziehungen, usw.
Gerne auch ernst und traurig, es muss kein Happy End sein.
Aber auch lustige Lektüre darf es gerne mal sein.


Wenn du spukige Geschichten über zwischenmenschliche Beziehungen magst und dich ein eher düsterer Handlungsverlauf nicht abschreckt, könnten dir vielleicht "Her Fearful Symmetry" von Audrey Niffenegger oder auch "The Girl on the Landing" von Paul Torday gefallen. Das erstere scheint´s unter dem Titel "Die Zwillinge von Highgate" (aber schon dieser Titel würde mich der Übersetzung, fürchte ich, misstrauen lassen) auch auf Deutsch zu geben, mir schien es eine vierfach verwickelte Zwillingsgeschichte zu sein, die unversehens in einen ausgewachsenen Gespensterroman umschlägt und dabei auf eine Weise außer Rand und Band gerät, die mich zu mehrmaligem Lesen animierte, was noch nicht vielen Gespensterromanen gelang (und im übrigen einen der wenigen Gespensterromane abgibt, die ich jemals überzeugend fand). Eine deutsche Übersetzung von The Girl on the Landing (etwa: Die junge Frau auf dem Treppenabsatz) von Paul Torday ist mir auf die Schnelle im Netz nicht zu identifizieren gelungen, vielleicht gibt es wirklich keine. Es ist meinem Empfinden nach zwar eine finstere Mordgeschichte, aber gleichzeitig auch eine, die Fragen nach Realitätsebenen und danach stellt, wie berechtigt als selbstverständlich erscheinende Hierarchien zwischen unterschiedlichen Realitätsebenen sein können, müssen oder dürfen (subjektiver und durch nix abgesicherter Lektüre-Eindruck). Von "besonderen Lebenslagen" kann bei beiden Texten als Thema allerdings meiner Meinung nach durchaus die Rede sein.

Geschichten, die ich mit großem Vergnügen gelesen (und, wie ich gestehen muss, auch wieder und wieder gelesen) habe und die Elemente enthielten, die immer wieder das sogenannte Übersinnliche tangierten oder zu tangieren schienen, waren "The Lake of Dead Languages" und "The Drowning Tree" von Carol Goodman (dt. laut Muhme Wiki "Das Gesicht unter dem Eis" und "Wenn alles schläft") und die ersten Bände der sogenannten Emma-Graham-Reihe von Martha Grimes (vor allen "Hotel Paradise" (dt. "Das Hotel am See") und "Cold Flat Junction" (dt. "Still ruht der See"), wobei ich vor allem das zweite eher als eine Art Essay über das Erzählen von Geschichten empfunden habe (aber ich habe es auf Englisch gelesen und tendiere dazu, allgemein von der Lektüre deutscher Übersetzungen ursprünglich in englischer Sprache erschienener "Kriminalromane" eher abzuraten).

ZITAT(SecretHeart)
ZITAT(Lucia Brown)

Lest ihr die Bücher alle in Englisch?



Ich les sie dann auf Englisch, wenn sie im Original auf Englisch sind. Bin nämlich kein großer Fan von Übersetzungen, da geht oftmals so viel verloren, grade wenn der Autor/die Autorin nen gewissen 'eigenen Stil' hat.

(Und ich les anderssprachige auch auf Englisch, wenns noch keine deutsche Übersetzung gibt und ich nich warten will...)


Ich hab einmal einen sogenannten Spannungsroman erst im englischen Original und dann in der deutschen Übersetzung gelesen.
Der Eindruck davon, wie krass beim Übersetzen sowohl auf der sprachlichen, als auch -was ich viel schlimmer fand- auch auf der Ebene der Handlung simplifiziert worden war, hat mir die Lektüre solcher Übersetzungen dauerhaft verleidet, fürchte ich. Weil ich die Originale ohne Hilfsmittel auch oft nur sehr bruchstückhaft verstehen kann, sind meine englisch-deutschen Wörterbücher seitdem am Kopfende meines Bettes auf Station (IMG:style_emoticons/default/wink.gif) .
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regenbogen
Beitrag 09.Apr.2015 - 11:54
Beitrag #13


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Hatten wir schon "Zwei an einem Tag" von David Nicholls?

Sarah Waters kennst du sicher, aber falls nicht: "Selinas Geister" ("Affinity") und "Solange du lügst" ("Fingersmith") fand ich beide toll, natürlich neben der "Muschelöffnerin" ("Tipping the velvet").

Ach so... "Stadtgeschichten" ("Tales of the city") von Armistead Maupin und sämtliche Folgebände?! Oder auch vom selben Autor, mit mehr Gruselfaktor, "Der nächtliche Lauscher" ("The night listener")?
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regenbogen
Beitrag 09.Apr.2015 - 12:12
Beitrag #14


a.D.
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Ich muss aber mal eine Lanze für das Übersetzen brechen.

ZITAT(Herzfilz @ 09.Apr.2015 - 04:12) *
Ich hab einmal einen sogenannten Spannungsroman erst im englischen Original und dann in der deutschen Übersetzung gelesen.
Der Eindruck davon, wie krass beim Übersetzen sowohl auf der sprachlichen, als auch -was ich viel schlimmer fand- auch auf der Ebene der Handlung simplifiziert worden war, hat mir die Lektüre solcher Übersetzungen dauerhaft verleidet, fürchte ich. Weil ich die Originale ohne Hilfsmittel auch oft nur sehr bruchstückhaft verstehen kann, sind meine englisch-deutschen Wörterbücher seitdem am Kopfende meines Bettes auf Station (IMG:style_emoticons/default/wink.gif) .


Meinst du denn, dass du die Feinheiten, die du bei dieser Übersetzung seinerzeit vermisst hast, auf diese Weise im Original tatsächlich alle wahrnimmst bzw. richtig erkennst? (IMG:style_emoticons/default/gruebel.gif)

Ich empfehle hierzu mal den Artikel einer recht renommierten Übersetzerin (sie hat zuletzt u.a. Nick Hornby übersetzt): "Übersetzen ist eine Kunst"

Nicht darüber diskutieren müssen wir allerdings darüber, dass Übersetzer/-innen gerade von Belletristik oft so schlecht bezahlt werden, dass sie sich die sorgfältige, gründliche Arbeit, die Isabel Bogdan in dem Artikel beschreibt, schlicht nicht leisten können, wenn sie einen einigermaßen hinnehmbaren Stundensatz erzielen wollen.

Da hilft es durchaus, sich die Namen von Übersetzerinnen zu merken, mit denen man gute Erfahrungen gemacht hat. Ich bin z.B. immer noch begeistert von "Venezianisches Finale" von Donna Leon, bei dem mir die Übersetzung sprachlich in der Tat besser gefallen hat als das Original ("Death at La Fenice").


Überhaupt, was das Thread-Thema betrifft: Wie wär's mit Nick Hornby?
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Rafaella
Beitrag 09.Apr.2015 - 13:41
Beitrag #15


Freies Vögelchen
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Danke schön, regenbogen. Einzigartig finde ich zum Beispiel auch die vielen, wirklich con-genialen Übersetzungen von Ulrike Bischoff
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Lucia Brown
Beitrag 09.Apr.2015 - 17:42
Beitrag #16


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Welche Gründe sprechen für eine Beuchempfehlung?

Es geht mir zunächst nicht um die Sprache (damit meine ich Deutsch, Englich, Holländisch, Französchisch) und wie gut die Übersetzung ist.

Sondern zu allererst darum, hat es meine Seele und mein Herz angesprochen. Konnte ich mich so vertiefen, dass ich in eine andere Welt eintauchte. Die Protagonistinnen müssen mir was erzählen wollen. Oft erlebe ich die Bücher sogar live mit. Es kann passieren, dass ich gerade im Buch lesen... "sie sitzt gerade im Zug" und ich sitze gerade im Zug. Zufall oder die Duplizität der Ereignisse oder Unerklärbares.

Ganz egal, die Seele muss für mich ab ca. S. 50 zum Schwingen beginnen und mich eine hungrige Neugier packen. Wenn nicht, lege ich es weg.

Die Stadtgeschichten sind auch wunderbar. Ich habe alle mit Begeisterung gelesen.

Begeisterung, Herz und Seele, Berührt-Sein ... sowas sind die Gründe für eine Buchempfehlung und auch ein Hineinspüren ob es gerade passt. So halt.

Der Beitrag wurde von Lucia Brown bearbeitet: 09.Apr.2015 - 17:43
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dietutwas
Beitrag 09.Apr.2015 - 18:33
Beitrag #17


Gut durch
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ZITAT(Herzfilz @ 09.Apr.2015 - 04:12) *
ZITAT(SecretHeart)
ZITAT(Lucia Brown)

Lest ihr die Bücher alle in Englisch?



Ich les sie dann auf Englisch, wenn sie im Original auf Englisch sind. Bin nämlich kein großer Fan von Übersetzungen, da geht oftmals so viel verloren, grade wenn der Autor/die Autorin nen gewissen 'eigenen Stil' hat.

(Und ich les anderssprachige auch auf Englisch, wenns noch keine deutsche Übersetzung gibt und ich nich warten will...)


Ich hab einmal einen sogenannten Spannungsroman erst im englischen Original und dann in der deutschen Übersetzung gelesen.
Der Eindruck davon, wie krass beim Übersetzen sowohl auf der sprachlichen, als auch -was ich viel schlimmer fand- auch auf der Ebene der Handlung simplifiziert worden war, hat mir die Lektüre solcher Übersetzungen dauerhaft verleidet, fürchte ich. Weil ich die Originale ohne Hilfsmittel auch oft nur sehr bruchstückhaft verstehen kann, sind meine englisch-deutschen Wörterbücher seitdem am Kopfende meines Bettes auf Station (IMG:style_emoticons/default/wink.gif) .



ZITAT(regenbogen @ 09.Apr.2015 - 13:12) *
[color=#708090]Ich muss aber mal eine Lanze für das Übersetzen brechen.

ZITAT(Herzfilz @ 09.Apr.2015 - 04:12) *
Ich hab einmal einen sogenannten Spannungsroman erst im englischen Original und dann in der deutschen Übersetzung gelesen.
Der Eindruck davon, wie krass beim Übersetzen sowohl auf der sprachlichen, als auch -was ich viel schlimmer fand- auch auf der Ebene der Handlung simplifiziert worden war, hat mir die Lektüre solcher Übersetzungen dauerhaft verleidet, fürchte ich. Weil ich die Originale ohne Hilfsmittel auch oft nur sehr bruchstückhaft verstehen kann, sind meine englisch-deutschen Wörterbücher seitdem am Kopfende meines Bettes auf Station (IMG:style_emoticons/default/wink.gif) .


Meinst du denn, dass du die Feinheiten, die du bei dieser Übersetzung seinerzeit vermisst hast, auf diese Weise im Original tatsächlich alle wahrnimmst bzw. richtig erkennst? (IMG:style_emoticons/default/gruebel.gif)

Ich empfehle hierzu mal den Artikel einer recht renommierten Übersetzerin (sie hat zuletzt u.a. Nick Hornby übersetzt): "Übersetzen ist eine Kunst"

Überhaupt, was das Thread-Thema betrifft: Wie wär's mit Nick Hornby?


Ich lese auf englisch, um meinen inneren Schw*inehund zu überwinden und die Sprache wieder zu aktivieren (in meinem verrostetem Hirn)

@regenbogen: Danke für den Link. Ich glaube, dass frau als LeserIn von Übersetzungen relativ gut aufgehoben ist in diesem Lande.

ZITAT(Herzfilz @ 09.Apr.2015 - 04:12) *
Überhaupt, was das Thread-Thema betrifft: Wie wär's mit Nick Hornby?

(IMG:style_emoticons/default/thumbsup.gif)

Und weiter geht es:

The Loveliest Chocolate Shop in Paris von Jenny Colgan (nicht so schwer auf den Hüften, wie zuviel Schokolade (IMG:style_emoticons/default/wink.gif) )

Elly Griffiths: The Crossing Places, The Janus Stone und The House At The Seas End Krimis
Auch wenn du Krimis jetzt nicht bevorzugst, aber die Hauptfigur ist weiblich, mitteljung, mehr übergewichtig, denn leicht und ..., aber lies lieber selbst.

Etwas ganz anderes: Die Hälfte Des Himmels Gehört Bo von Dagmar H. Mueller (eigentlich für Kinder geschrieben)





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-Agnetha-
Beitrag 10.Apr.2015 - 12:40
Beitrag #18


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Danke danke danke!! (IMG:style_emoticons/default/bounce.gif)

Habe mir jetzt viele, neue Bücher gekauft und freue mich schon.



ZITAT
Sarah Waters kennst du sicher, aber falls nicht: "Selinas Geister" ("Affinity") und "Solange du lügst" ("Fingersmith") fand ich beide toll, natürlich neben der "Muschelöffnerin" ("Tipping the velvet").


Sarah Waters ist toll.
Diese Bücher habe ich gelesen.
Wobei das Ende bei "Selinas Geister" war (Achtung Spoiler) ärgerlich, gleichzeitig aber auch irgendwie genial.

Mir ist letztens in der Bücherei aufgefallen, dass Sarah Waters auch Romane mit nicht lesbischem Inhalt geschrieben hat.
Die kenne ich noch nicht. (IMG:style_emoticons/default/gruebel.gif)

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-Agnetha-
Beitrag 06.Nov.2015 - 13:21
Beitrag #19


ungerader Parallel-Freigeist
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Inzwischen habe ich wieder viele gute Bücher gelesen.

Als letztes "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes. Und weil es mir hier empfohlen wurde, würde ich gerne etwas darüber schreiben. Vielleicht kann man sich ein bisschen austauschen.

Es hat mir sehr gut gefallen und mich sehr berührt.

Obwohl es ja ein recht dickes Buch ist, habe ich sehr schnell fertig gelesen, es hat mich gefesselt.

Ich habe mich vorher nicht darüber informiert wie es ausgeht und daher war das dann für mich besonders spannend. Allerdings am Ende dann auch (Achtung Spoiler!!) besonders traurig!

Ich denke noch darüber nach.

Einerseits finde ich es gut, dass eine solche Thematik auch als Roman verarbeitet wird. Es war wohl wichtig, dass das Ende so ist, wie es ist. Sonst wäre die Aussage des Romans ja eine völlig andere.
Trotzdem bin ich mir unsicher, ob das Ende für mich so ganz passend bzw nachvollziehbar war.

Wie ging es euch damit?

(Nur lesen wenn ihr das Buch schon gelesen habt, oder nicht lesen wollt:)

Ansich kann ich es nachvollziehen, wenn jemand mit einer schweren Krankheit ohne Aussicht auf Besserung lieber den Freitod wählt.
Das legal möglich zu machen wie im Buch beschrieben, finde ich richtig.

Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich es in Wills Situation so nachvollziehen kann.
Einerseits sagt er am Ende es war das beste halbe Jahr seines Lebens, aber andererseits bleibt er dennoch bei seinem Entschluss. Das passt für mich nicht zusammen.

Im Buch kommt vor, dass er Angst davor hat seine Situation könnte sich noch verschlechtern. Das ist verständlich. Er hätte sich die Möglichkeit des selbst gewählten Endes ja aber für so einen Fall offen lassen können.
Vielleicht hatte er Angst, dass es dann zu spät ist das selbst entscheiden zu können. Wenn das so ist, wurde es aber für mich dann aber nicht deutlich genug.

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Mondstern
Beitrag 11.Nov.2015 - 21:20
Beitrag #20


Großer Hund
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Hallo Agnetha!

Genau aus dem Grund, weil ich vom Ende weiß, habe ich das Buch nicht gelesen. Grundsätzlich ist es nicht ganz meine Leserichtung, aber ich war - zugegebenermaßen - neugierig. Dann hat es aber meine Mutter gelesen und am Ende sehr geweint, und ich dachte mir, hm, das möchte ich dann lieber nicht.
Hättest Du es gelesen, wenn Du vom Ende gewusst hättest?

Liebe Grüße,
Mondstern
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