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> Geschichte studieren.., was für Möglichkeiten gibt es da so?
Barthory
Beitrag 03.Jul.2011 - 23:23
Beitrag #1


Fürstin Pückler
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Hallo,
Ihr lieben, die sich meinen Thread ansehen =)

Da ich letzten Monat mein Abiturzeugnis bekommen habe, lässt sich ein Thema nicht nicht mehr aufschieben :

WAS NUN???

Da ich meine Leistungskurse in Biologie und Geschichte hatte und ich mich für beides auch privat interessiere,aber mich besonders die Geschichte interessiert,habe ich mich für ein Geschichtsstudium entschieden.
Die Bewerbungsfrist läuft bei den meisten Unis bald ab,wie ich mit erschrecken festgestellt habe und deswegen werde ich langsam wirklich nervös. (IMG:style_emoticons/default/unsure.gif)
Ich fühle mich so unbeholfen und uninformiert, dass ich mir dachte,dass ich hier mit Sicherheit ein paar Anregungen erhalte (IMG:style_emoticons/default/smile.gif)

Meine eigentlichen Fragen sind nun..
Womit lässt sich das Studienfach Geschichte gut kombinieren und welche gibt gute Zukunftschancen,was den Beruf betrifft?
Muss man diese "Nebenfächer" direkt am Anfang des Studiums wählen oder hat man erst eine Art Grundstudium?

Ich bin über jede Antwort froh und bin auf eure Vorschläge gespannt!

vielen Dank schon ein mal im Voraus!

LG Barthy (IMG:style_emoticons/default/peace.gif)
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kawa
Beitrag 04.Jul.2011 - 14:11
Beitrag #2


Blau, weil Ströse.
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Hoppla, da musst du dich aber wirklich ranhalten, die Bewerbungsdeadline ist meines Wissens der 15.7.!

ZITAT(Barthory @ 04.Jul.2011 - 00:23) *
Ich fühle mich so unbeholfen und uninformiert, dass ich mir dachte,dass ich hier mit Sicherheit ein paar Anregungen erhalte (IMG:style_emoticons/default/smile.gif)

Kompetente Studienberatung erhältst du direkt an den Unis. Falls du eine Wunsch-Uni hast, klick dich mal auf die entsprechende Homepage, da findest du erste Informationen und Telefonnummern der Studienberatungen.

ZITAT(Barthory @ 04.Jul.2011 - 00:23) *
Womit lässt sich das Studienfach Geschichte gut kombinieren und welche gibt gute Zukunftschancen,was den Beruf betrifft?

Weißt du denn schon, welchen Beruf du ergreifen möchtest? Erste kleine Orientierungshilfe: klick. Übrigens: Googeln hilft. (IMG:style_emoticons/default/wink.gif) Ich habe diesen Link mit zwei Klicks gefunden.

ZITAT(Barthory @ 04.Jul.2011 - 00:23) *
Muss man diese "Nebenfächer" direkt am Anfang des Studiums wählen oder hat man erst eine Art Grundstudium?

Früher wählte man die Fächer von Anfang an, ein Fächerwechsel war aber möglich. Wie es heute ist, weiß ich nicht. Es hat sich durch die Einführung der Bachelor- und Master-Studiengänge so viel verändert, dass ich nicht mehr mitreden kann. Daher mein Tipp: wende dich an die eingangs erwähnten Studienberatungen der Unis.

Viel Erfolg!
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Barthory
Beitrag 04.Jul.2011 - 17:32
Beitrag #3


Fürstin Pückler
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Vielen Dank für deine Antwort!
Den Link gucke ich mir direkt mal an (IMG:style_emoticons/default/smile.gif)
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svan
Beitrag 04.Jul.2011 - 21:52
Beitrag #4


Gut durch
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Was möchtest Du werden? Was interessiert Dich an den Fächern? Was sind Deine Begabungen? und was ist Dein Wunsch, wie stellst Du Dir Dein Leben vor? Kannst Du Dir vorstellen Lehrerin für Bio und Geschichte zu sein?
Liest Du gern sehr viel und auch ungewohntes? Hast Du Abschlüsse in alten Sprachen? Hast Du viel Sitzfleisch und Durchhaltevermögen? Wie weit weg von zu Hause möchtest Du studieren? Wo siehst Du Dich langfristig?
Fragen über Fragen (IMG:style_emoticons/default/morgen.gif)
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kahikatea
Beitrag 04.Jul.2011 - 23:15
Beitrag #5


Reisefreudige Nacht-zum-Tag-Macherin
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ZITAT(kawa @ 04.Jul.2011 - 15:11) *
Hoppla, da musst du dich aber wirklich ranhalten, die Bewerbungsdeadline ist meines Wissens der 15.7.!

Och, mein ZVS-Antrag (Fachwechsel) lag damals einige Monate herum, bis ich mir drei Tage vor Frist doch ein Herz gefaßt und ihn abgeschickt habe... (IMG:style_emoticons/default/wink.gif)

ZITAT(kawa @ 04.Jul.2011 - 15:11) *
Kompetente Studienberatung erhältst du direkt an den Unis. Falls du eine Wunsch-Uni hast, klick dich mal auf die entsprechende Homepage, da findest du erste Informationen und Telefonnummern der Studienberatungen.

Außerdem gibt es direkt an den Unis auch die Fachschaften, d.h. Studierende, die sich im Rahmen der Uni-Selbstverwaltung in ihrem Fach engagieren. Die offiziellen Studienberatungen können bei Formalien (Zugangsvoraussetzungen, etc.) meist verläßliche Auskünfte geben (das ist ja ihre Aufgabe), aber potentiell kritisches "Insiderwissen" über die tatsächlichen Studienbedingungen erhält man dort nicht unbedingt.

Dafür wären Leute, die das Fach an der gewünschten Uni bereits studieren, die besseren Ansprechpartner, und Fachschaften sind diesbezüglich meist recht auskunftsfreudig. Insofern würde ich z.B. mal im Netz oder direkt am Geschichts-Fachbereich/-Institut der Wunsch-Uni schauen, wann und wo sich die Geschichts-Fachschaft trifft (meist wöchentlich) und vielleicht diejenigen direkt fragen, wie sie ihr Studium finden, und ob sie Dir zuraten würden, das Fach gerade dort zu studieren.


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svan
Beitrag 05.Jul.2011 - 19:17
Beitrag #6


Gut durch
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Was hälst Du von Bremen?
Dort kannst Du sowohl Bio als auch Geschichte studieren, einen Abschluss fürs Lehramt machen und das aufstocken als Hauptstudium. Da die Stellenaussichten als Historikerin bekanntlich nicht so dolle sind, halte ich eine Kombination für sinnvoll, die es Dir ermöglicht, Dein Geld später als Studienrätin zu verdienen. Wo Frauen bekanntlich eine genauso gute Bezahlung bekommen wie Männer- anders als in der Wirtschaft.
Natürlich kannst Du auch weiterstudieren und mit dem Master und Dissertation einen Job in einem Museum oder sowas anstreben. Das Studium in Bremen ist im Vergleich zu anderen konservativen Unis einfacher.
An einer konservativen Uni kann ich mir Dich nicht gut vorstellen.
Abgesehen davon dass sich Frauen da heute auch noch abwertende Sprüche von Dozenten anhören müssen.
Oder einfach keine Förderung bekommen. Bremen ist nicht weit weg von zu Hause, Du kannst dann am Wochenende oder in den Ferien auch nach Hause fahren, Deinen Ferienjob dort machen oder diese Tätigkeit vielleicht sogar für Hausarbeiten, Diplom bzw Masterarbeit nutzen.
In Bremen ist es im Vergleich zu anderen Städten recht preiswert. Man kann mit dem Fahrrad überall hinkommen und braucht kein Auto. Die Uni ist gut. Die Leute sind nett. Es gibt günstig Wohnungen. Und last but not least, es gibt eine tolle lesbische Community.
Nähere Infos bekommst Du bei den Fachschaften.

Der Beitrag wurde von svan bearbeitet: 05.Jul.2011 - 19:18
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Sägefisch
Beitrag 05.Jul.2011 - 20:43
Beitrag #7


Schlaudegen.
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QUOTE(svan @ 05.Jul.2011 - 20:17) *
Das Studium in Bremen ist im Vergleich zu anderen konservativen Unis einfacher.


Hm, solange "einfacher" nicht anspruchsloser bedeutet...manche suchen sich ja auch gerade altehrwürdige Hochschulen, wo sie im Sparring mit konservativen Dozenten methodisch wirklich sicher werden.

Was sich bei Historikern wohl auch empfiehlt ist eine Spezialisierung bereits nach dem Grundstudium, am besten verbunden mit einem Wechsel zu einer Uni wo sich ein entsprechender Lehrstuhl findet. Und eine besondere "Technik" wie zum Beispiel Archivarbeit, Chroniken schreiben, Verlags- oder Redaktionshandwerk empfiehlt sich auch.
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MonaLisa20
Beitrag 06.Jul.2011 - 06:42
Beitrag #8


Gut durch
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ZITAT(svan @ 05.Jul.2011 - 20:17) *
Was hälst Du von Bremen?
Dort kannst Du sowohl Bio als auch Geschichte studieren, einen Abschluss fürs Lehramt machen und das aufstocken als Hauptstudium. Da die Stellenaussichten als Historikerin bekanntlich nicht so dolle sind, halte ich eine Kombination für sinnvoll, die es Dir ermöglicht, Dein Geld später als Studienrätin zu verdienen. Wo Frauen bekanntlich eine genauso gute Bezahlung bekommen wie Männer- anders als in der Wirtschaft.


Also zum Einen sind die Aussichten als Geschichtslehrerin meines Wissens gerade nicht so super, zum anderen möchte ich unbedingt davon abraten, auf Lehramt zu studieren, nur weil man 1 oder 2 tolle Fächer hat, die man sonst nicht kombieren kann oder später sinnvoll einsetzen kann. Für die Arbeit als Lehrerin sind die Fächer letztendlich recht unrelevant. Es kommt auf das Interesse an den Kindern und Jugendlichen und Spaß an der Arbeit mit diesen an. Ansonsten wird man nur selbst unglücklich und darunter leider dann auch die SchülerInnen...
Wenn du dir da nicht sicher bist, wie wäre es erst mit einem FSJ? Dann hättest du noch Zeit, dich weiter zu informieren, was es danach werden soll.

Des Weiteren kann ich auch nur die Studienberatungen der Uni und die Fachschaften empfehlen. In sozialen Netzwerken, wie StudiVZ, gibt es häufig zu den Unis und einzelnen Fächern dort Gruppen, in denen du auch mal nachfragen könntest.

Man kann übrigens auch erst einen allgemeinen Bachelor machen und sich dann später im Master spezialisieren.

Viel Erfolg bei der Auswahl!
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Tristeza
Beitrag 06.Jul.2011 - 08:45
Beitrag #9


Naschkatze
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So damit ich mich jetzt hier auch noch einmische. *gg*
Ich würde Geschichte und Biologie nur dann auf Lehramt studieren, wenn noch etwas anderes dabei ist, also sowas wie Englisch, Mathe, Deutsch, weil einfach die Chancen dann besser sind, einen Job zu kriegen, weil nur für Nebenfächer, also ich kenne weder LehramtsstudentInnen noch hatten wir LehrerInnen, die das so gemacht haben...aber viell. ist das bei euch anders...(oute mich hier mal als Ösi *gg*). Vorallem wie bereits geschrieben sollte man natürlich Spaß an Kindern haben, denen etwas beizubringen und ja ich denk das muss einem schon gefallen.

Ansonsten finde ich das, was MonaLisa gesagt hat einen guten Plan. Ich weiß, aus eigener Erfahrung, dass man vorallem als Frau, man ist mit der Schule fertig, hat das Abi in der Tasche und soll von jetzt auf gleich entscheiden, wies weitergeht. Finde ich schwierig, auch wenn man sich vorher schon nen Kopf gemacht hat. Bei mir wars so, dass mein "Wunsch" nicht aufging und ich innerhalb von 2 Monaten einen adäquaten Ersatz finden musste und das ist gar nicht so einfach. (Ja darauf hätte man sich viell. auch vorher schon einstellen können, aber tja die liebe Verdrängung *gg*)
Im Nachhinein gesehen, ich habe ein freiwilliges soziales Jahr damals gar net in Betracht gezogen und jetzt im Nachhinein, würde ich es machen.
Vorallem muss ich sagen, dass ich das Gefühl hab, dass du dich sehr reinstresst. Natürlich Zeitdruck usw. versteh ich schon. Aber ich würd an deiner Stelle auch mir im ersten Semester, wenn du denn zu studieren anfängst verschiedene Vorlesungen angucken (in die großen VLs darf man ja auch rein ohne auf der Liste zu stehen) und zu gucken, was dir noch so gefällt. Ne Freundin von mir hat das so gemacht, sie hatte damals puuh ich weiß gar nimma irgendwas inskribiert und sich im ersten Semester halt auch andere Dinge angeguckt und dann hat ihr Psychologie (natürl. auch ne brotlose Kunst *g*) so gefallen, dass sie jetzt bald fertige Psychologin ist. Langer Rede - kurzer Sinn: Lass dich net von Fristen hetzen, denn es ist eine wichtige Entscheidung, guck dir viell. auch mehreres an im ersten Semester und sattle eventl. um - ein "verlorenes" Semester zur Selbstfrindung ist überhaupt kein Ding, finde ich und überlege dir das freiwillige, soziale Jahr.

Alles Gute für deine Entscheidung!
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Barthory
Beitrag 08.Jul.2011 - 21:13
Beitrag #10


Fürstin Pückler
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Hey!
Ich wollte mich mal melden und ein kleines Update verkünden =)

Ich habe mich dazu entschieden mich einfach erst einmal für Geschichte bei den Unis zu bewerben..
Dann vergeude ich diese Zeit nicht und lerne dabei was und ich kriege einen Eindruck,wie das Studieren ist.
Ich denke ich werde mich dann über das Studium zum Lehramt informieren und mich dann zum nächst besten Semester dort dann bewerben!

Ich möchte allen ein großes Dankeschön aussprechen,die sich die Zeit genommen haben, um sich meinen Thread durch zu lesen und mir ihre Tipps und Ansichten mit zu teilen! (IMG:style_emoticons/default/smile.gif)

LG Barthy (IMG:style_emoticons/default/peace.gif)
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dandelion
Beitrag 09.Jul.2011 - 08:38
Beitrag #11


don't care
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erstmal bewerben ist das, was ich auch gemacht habe damals - für alles mögliche gleichzeitig. das ging vom mehrsprachigen Logistikstudium über Versorgungstechnik bis zur damals noch notwendigen ZVS-Bewerbung für Jura. Letztlich ist es auch Jura geworden - allerdings nicht der ZVS-Platz...
und heute arbeite und studiere ich in einem Feld, das ich mir damals gar nicht näher angeschaut hatte (IMG:style_emoticons/default/biggrin.gif)
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Cocolino
Beitrag 23.Jul.2011 - 21:43
Beitrag #12


Vorkosterin
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Ich studiere auch unter anderem Geschichte. Zu Beginn war ich mir auch total unsicher ob es die richtige Entscheidung war aber ich bereue sie nicht. Zum Glück. =)

Man sollte es aber wirklich nur studieren, wenn man sich sehr dafür interessiert. Denn man muss sehr sehr viele Texte lesen, teils mehrmals um sie zu verstehen und sich mit ihnen auseinandersetzen, Sachen hinterfragen und Zusammenhänge verstehen. Das ist sehr zeitaufwendig. Klar, es gibt die ein oder andere Null-Bock-Phase oder das ein oder andere Thema, dass einen weniger interessiert aber im Großen und Ganzen sollte man es mit Leidenschaft studieren. (IMG:style_emoticons/default/biggrin.gif)
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