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> "Frühjahrsputz und Entrümpeln", Nachhaltig Platz und Ordnung schaffen.
Lucia Brown
Beitrag 31.Mar.2014 - 15:57
Beitrag #1


- keep it up you go girl -
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So jetzt eröffne ich doch einen Thread zum Thema: "Frühjahrsputz und Entrümpeln ... nachhaltig Platz und Ordnung schaffen".

Ausgangspunkt ist mein Arbeitszimmer und eine Abstellkammer, deren Ordnungszustand mich gerade nervt. Alles ist dort in offenen Regalen und ich habe das Gefühl, dass so viel raus müsste. Ich weiß einfach nicht, wie ich anfangen soll.

Ich habe zu viel Zeugs herumstehen.

Wie haltet ihr Ordnung? Wie räumt ihr auf? Wie schaut bei euch das "Entrümpeln" aus?

Freue mich über kreative Ideen.

Liebe Grüße

Lucia B.

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shark
Beitrag 31.Mar.2014 - 17:19
Beitrag #2


Strösenschusselhai
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Hallo, Lucia,

ich schrieb ja schon im WoP, dass das Entrümpeln immer sehr mein Thema, gar nicht aber meine Spezialität ist. (IMG:style_emoticons/default/wink.gif)

Im Moment muss ich einen Kleiderschrank ausräumen, weil der weg muss. Er steht nicht in meiner Wohnung, sondern in der meiner Frau und die Sachen, die drin sind, hab ich fast alle ewig nicht angehabt. Trotzdem kann ich mich nicht gut trennen.
Heut hab ich mal wieder ein Fach "bearbeitet", d.h die Kleider rausgenommen, angeguckt, teils anprobiert und das in den Kleidersack geworfen, was ich wirklich nicht mehr haben will und das, was ich behalten möchte, ordentlich sortiert.
Ich weiß, dass ich vor dem Wiedereinräumen in den neuen Schrank noch mal gucken muss, was dann tatsächlich bleiben soll.
Aber ich bin schon mal froh, denn ich hab schon nen ganzen Sack voll ausgemistet und zugebunden. Morgen kommt der in den Container. (IMG:style_emoticons/default/bounce.gif)
Und dann kommt das nächste Fach dran.
Ich binj besser im Ausmisten, wenn ich verhindere, mich zu verzetteln.
Als ich mal umgezogen bin, musste ich zwischendurch immer wieder meine Frau anrufen um das Mantra "Immer nur in eine Richtung schauen" zu hören.
Ich verzweifle schnell, wenn ich anfange, mich zu verzetteln.

Von meiner Frau hab ich übrigens überhaupt erst "gelernt", dass es nicht schlimm ist, Dinge weg zu geben.
Am liebsten gebe ich sie an jemanden weiter, der oder die sie noch gern haben mag. Nur, was dann übrigebleibt, wird richtiggehend "entsorgt".

Ich weiß ja auch, warum mir das so schwer fällt, dass auch meine sich nicht mehr in Gebrauch befindlichen Besitztümer für etwas stehen, das einen Wert hat, der über den von Klamotten, angeknackstem Geschirr, alten Schlitten und ausgemusterten Nachttischlampen hinausgeht. (IMG:style_emoticons/default/wink.gif)

Ich muss mich überwinden, mich fürs Hergeben zu entscheiden, aber wenn ich es getan hab, fühlt es sich gut an und ich genieße dann regelrecht die Fahrten zum Recyclinghof und das "in den Container werfen" der ausgemusterten Sachen. Es befreit mich sehr, das zu tun.

Und wenn ich erst mal Ordnung geschaffen habe, dann kann ich sie auch gut halten.
Ich brauch es allerdings, dass alles seinen Platz hat.
Zu diesem Zweck (und weil sie auch sehr dekorativ sind) besitze ich zahlreiche Truhen und Kisten, die alle jeweils ein Thema haben.
In einer sind nur Batterien und Leuchtmittel, in einer anderen Halstücher, Schals und Mützen, in wieder einer anderen Truhe stecken Kerzen und Räucherwerk, eine mit Kuscheldecken, eine mit Bettzeug usw., mein umfangreicher Bau- und Bastelbereich ist auch so eingeteilt: eine Kiste mit Papier, verschiedene mit Farben, solche mit Klebstoffen, mit Scheren, mit Dekokrimskrams, mit Nägeln, Schrauben, Zwingen usw.
Alles ordentlich in Regal und Malwagen einsortiert. Genau wie meine Wolle und Nadeln usw.

Wenn richtig aufgeräumt ist bei mir, hat alles seine Truhe, was nicht in ein Regal oder einen Schrank gehört und ich find mich prima zurecht. (IMG:style_emoticons/default/smile.gif)

Und ich hab über mich auch gelernt, dass ich besser klarkomme mit dem Wegwerfen, wenn ich es gleich mache, nachdem etwas ausgemustert wurde. Ich hebe am besten erst gar nix "für irgendwann" auf, das eigentlich sowieso nicht (mehr) gebraucht wird.
Gleich raus aus dem Haus ist das Beste für mich.

Demnächst steht unser Dachboden auf dem Programm.
Vor dem graust mir schon, denn erstens ist er so zugestellt, dass ich noch gar nicht weiß, wie ich genügend Platz generieren soll, auf dem das Ausmisten dann stattfinden kann, zweitens ist das Licht dort schlecht, drittens haben wir alle in den vergangenen Jahren so wahllos Zeug da hoch gestellt, dass ich gar nicht weiß, nach welchem System ich vorgehen soll und viertens lässt mein körperlicher Zustand keine langen Räumaktionen zu, sodass das Ganze sich wohl über mehrere Wochen hinziehen wird. Das strengt mich an, denn ich will möglichst immer alles sofort erledigt haben.
Ich glaub, ich drück mich noch ein bisschen. (IMG:style_emoticons/default/roetel.gif) Aber nicht zu lang, denn im Sommer ist es dort oben nicht auszuhalten....

Also, zusammengefasst bedeutet mein Geschwafel:

Themenkisten/-Truhen/-Fächer sind super.
Gar nicht erst viel Zeug aufheben, sondern gleich raus damit, wenn es nicht mehr gebraucht wird.
Immer ein Bereich nach dem Anderen.
Selbst die ausgemisteten Sachen entsorgen und das Gefühl genießen, ohne sie wieder zurückzukehren.

Ich wünsch Dir erfolgreiches Entrümpeln; vielleicht helfen Dir ja die ein oder anderen meiner "Erkenntnisse". (IMG:style_emoticons/default/smile.gif)

shark

Der Beitrag wurde von shark bearbeitet: 31.Mar.2014 - 17:22
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Lena_O.
Beitrag 31.Mar.2014 - 18:59
Beitrag #3


Satansbraten
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Oh, im Moment bin ich ganz stolz auf mich:
Freitag habe ich drei grosse Tüten alter Kleidung in den DRK-Kleiderladen gebracht und Samstag zwei alte Fahrräder verkaufen können.
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Rafaella
Beitrag 31.Mar.2014 - 19:19
Beitrag #4


Freies Vögelchen
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oioioi (IMG:style_emoticons/default/roetel.gif) I don t like Chaos, but Chaos likes me

Ich habe relativ wenig Sachen, aber für meine Verhältnisse mal wieder zu viel. Es sieht noch ganz gut aus...aber bis vor ein paar Tagen verbarg sich hinter dem Laptop und meinem selbst gemalten Tarotschild mehr schlecht als recht eine riesige Ablage, die ich seit einem Jahr nicht aufgeräumt hatte. Irgendwann hatte ich mich von Behördenbriefen- wegen Erbe und Erbprozess- so überfordert gefühlt, dass ich alles nur noch auf den Stapel schmiss. Jetzt ist also Tabula rasa, im eigentlichen Sinne, das ist klasse.
Dann habe ich ein Ivarregal, dass alle meine Unterlagen beherbergt. Das ist neben privaten Papieren auch viel Seminarkrempel von meinen eigenen Veranstaltungen, Fortbildungsunterlagen und Schreibprojekte und ein Karton mit Erinnerungen, Briefen Fotos. Alles müsste mal gesichtet werden, ich schätze mal mindestens die Hälfte könnte weg...Und dann könnte ich aus der Küche das Geschirr von meiner Oma in das Regal stellen, schön ordentlich. Und den Korbparavent in den Keller stellen, der nun wie eine Tür vor dem Regal steht und eigentlich auch Leichtigkeit wegnimmt.
Dann habe ich einen riesigen Wandschrank im Flur, der auch dazu einlädt, dass alles reingeschmissen wird. Es könnten Klamotten weg, die ich nicht mehr trage. Andererseits habe ich mal welche entsorgt, die hätte ich jetzt gerne. Dann steht im Flur noch Zeugs von der letzten Renovierung. Das könnte mal in den Keller, dann wäre der Flur auch freier und der Wandschrank zugänglicher....
Aber alles in allem sieht es hier gar nicht so chaotisch aus, wie sich das vielleicht anhört. Freundinnen finden das alles sehr ordentlich...
Ich weiß aber aus Erfahrung, dass ich mich umso besser fühle, je klarer mein Umfeld gestaltet ist. Ich brauche es übersichtlich und strukturiert. Dann geht alles leichter. Und ich neige auch dazu, Ecken und Dinge, die ich eigentlich störend finde, zu ignorieren. Wegschauen kostet aber auch viel Energie. Das hört sich vielleicht seltsam an, aber geborene Chaotinnen werden wissen, was ich meine...also, am liebsten würde ich hier mindestens 3 Kleidertüten und ca. 4 Müllsäcke Papier und den Renovierungskrempel entsorgen.
Vielleicht fang ich heute noch damit an (IMG:style_emoticons/default/smile.gif)

Der Beitrag wurde von Rafaella bearbeitet: 31.Mar.2014 - 19:25
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june
Beitrag 31.Mar.2014 - 19:27
Beitrag #5


Gut durch
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Seufz, ein wundes Thema...

Seitdem ich mich mit Achtsamkeit beschäftige, beschäftige ich mich auch immer mehr mit Minimalismus (Konsumkritik mit allerlei Konsequenzen begleitet mich, auch durch meine Eltern, seit meiner Kindheit, aber Minimalismus ist eher neu für mich...)
(Ganz neu: Versuch, auf Plastik zu verzichten... Da gibt es auch immer mehr Bücher/Blogs zu)

Und was mache ich?! Kaufe, paradoxerweise, Bücher zum Thema, gerade heute den Spiegel... Und denke immer mehr: Was tue ich hier eigentlich?
Ich besitze ohnehin nicht viel, aber für meinen Job brauche ich unfassbar viel Zeug, das bei mir das Arbeitszimmer zurümpelt.
Und: Ich besutze ZU viel. Zumindest für meine eigenen Maßstäbe.

Eigentlich hätte ich den großen Wunsch, dass man mir eine gute Fee schenkt (zum Geburtstag), die mit mir Kleiderschrank, Bücher, CDs etc. entmistet und danach auch noch meine Versicherungsordner ... äh... sortiert.

Tja.

Große Ratlosigkeit.
Große Spannung, was die anderen Damen hier so schreiben...
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Rafaella
Beitrag 31.Mar.2014 - 19:37
Beitrag #6


Freies Vögelchen
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Ach so, Lucia, du hattest ja gefragt, wie wir Ordnung halten. Also, in "normalen" Zeiten mache ich es so, dass ich einmal am Tag mit "fremden" Augen auf meine Wohnung schaue, eben wegen der Betriebsblindheit, dem Tunnelblick und dem integierten Wegschauen und dann den gewünschten Zustand herstelle...

ZITAT(june @ 31.Mar.2014 - 20:27) *
Eigentlich hätte ich den großen Wunsch, dass man mir eine gute Fee schenkt (zum Geburtstag), die mit mir Kleiderschrank, Bücher, CDs etc. entmistet und danach auch noch meine Versicherungsordner ... äh... sortiert.

Jaha, die gute Fee (IMG:style_emoticons/default/wink.gif) oder....die Heinzelmännchen. Ich habe sogar von Leuten, die echt ein Problem mit Wegwerfen hatten, den Wunsch vernommen, die ganze Bude möge abbrennen.
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Lucia Brown
Beitrag 31.Mar.2014 - 20:17
Beitrag #7


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ups, ich bin nicht allein. Wir sollten eine Selbsthilfegruppe eröffnen. Uns gegenseitig motivieren und bestärken dran zu bleiben.
Bei mir ist es so, dass ich regelmäßig Dinge ins Sozialkaufhaus bringe und da gleich wieder neu einkaufe. Jetzt habe ich mir gesagt, dass ich nichts mehr einkaufen darf. Ich habe doch genug, menno.

Immer wenn ich im Urlaub bin und einen Koffer voller Klamotten, Waschzeugs usw., ein paar Bücher und die Gitarre, Fotoapparat und Handy dabei habe, fühle ich mich so super und ich vermisse nichts.

Da ich beruflich sehr viele Zettel und Bücher brauche, sind die Regal davon voll. Aber ich sammle auch Zeitschriften und das will ich jetzt abschaffen. Schon mal ein kleiner Schritt, zum Ziel.

Ich überlege mir gerade auch, ob nicht mir die Wohnung einfach zu groß ist.
Es handelt sich bei mir auch nur ums Arbeitszimmer und die Kammer, die anderen Räume sind immer aufgeräumt.

ZITAT(shark @ 31.Mar.2014 - 17:19) *
Ich muss mich überwinden, mich fürs Hergeben zu entscheiden, aber wenn ich es getan hab, fühlt es sich gut an und ich genieße dann regelrecht die Fahrten zum Recyclinghof und das "in den Container werfen" der ausgemusterten Sachen. Es befreit mich sehr, das zu tun.


Yes, go Shark go!!!! So geht es mir auch. (IMG:style_emoticons/default/bounce.gif) (IMG:style_emoticons/default/bounce.gif)

Der Beitrag wurde von Lucia Brown bearbeitet: 31.Mar.2014 - 20:15
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Rafaella
Beitrag 31.Mar.2014 - 20:19
Beitrag #8


Freies Vögelchen
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ZITAT(Lucia Brown @ 31.Mar.2014 - 21:17) *
Bei mir ist es so, dass ich regelmäßig Dinge ins Sozialkaufhaus bringe und da gleich wieder neu einkaufe.

(IMG:style_emoticons/default/lach.gif) das ist ein herrliches Bild für die ganze Problematik
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Lucia Brown
Beitrag 31.Mar.2014 - 20:25
Beitrag #9


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ZITAT(june @ 31.Mar.2014 - 19:27) *
Seufz, ein wundes Thema...

Seitdem ich mich mit Achtsamkeit beschäftige, beschäftige ich mich auch immer mehr mit Minimalismus (Konsumkritik mit allerlei Konsequenzen begleitet mich, auch durch meine Eltern, seit meiner Kindheit, aber Minimalismus ist eher neu für mich...)
(Ganz neu: Versuch, auf Plastik zu verzichten... Da gibt es auch immer mehr Bücher/Blogs zu)



früher fand ich die kreativen Zimmer so cool. Viele Bücher, Bastelkram, Musikinstrumente, Sammelstücke usw.
Doch jetzt habe ich so das Gefühl, will was anderes in mein Leben Platz und Raum haben.


ZITAT(Rafaella @ 31.Mar.2014 - 20:19) *
ZITAT(Lucia Brown @ 31.Mar.2014 - 21:17) *
Bei mir ist es so, dass ich regelmäßig Dinge ins Sozialkaufhaus bringe und da gleich wieder neu einkaufe.

(IMG:style_emoticons/default/lach.gif) das ist ein herrliches Bild für die ganze Problematik

Ich verwende das Wort Problem"matik" nicht und sage dazu Aufgabe. Also die Aufgabe für mich ist, die Dinge wegzugeben und Punkt!
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Rafaella
Beitrag 31.Mar.2014 - 20:29
Beitrag #10


Freies Vögelchen
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Verstanden.
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Tsausel
Beitrag 01.Apr.2014 - 06:16
Beitrag #11


Fürstin Pückler
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Ich liebe es, wenn alles ordentlich an Ort und Platz steht. Leider fehlt mir manchmal die Motivation, die Dinge auch ordentlich an Ort und Platz zu stellen.....Ich schließe dann die Tür des entsprechenden Zimmers. Irgendwann kommt dann die Motivation.

Neulich habe ich mir ein neues Regal für's Arbeitszimmer gekauft und umgeräumt. Alles sah gleich viel besser und ordentlicher aus.

Die Ablage müsste gemacht werden. Also sitze ich auf dem Boden und breite alles um mich aus und beginne zum Sortieren. Kurz bevor ich fertig bin klingelt mit schöner Regelmäßigkeit das Telefon und wenn ich zurück an die Ablage komme, hat sich meine besonders hilfsbereite Katze um meine Ablage gekümmert. Sie hat ein ganz eigenes Sortiersystem und auch ihr Alphabet funktioniert etwas anders. Also schiebe ich wieder alles auf einen Stapel und beginne irgendwann dann mal von vorne.

Zum Thema Kleiderschrank kann ich sagen, dass ich keinen habe. Ich habe alles offen in Regalen in einem begehbaren Kleiderschrank. Begehbar stimmt momentan leider nicht so wirklich. Glücklicherweise bin ich schlank und kann mir noch den Weg bahnen aber hier ist echt mal Ausmisten angesagt. Ich habe mir das für den nächsten Urlaub nach Ostern vorgenommen und die blauen Säcke stehen auch schon bereit.

So nachlässig ich im Haus auch sein mag so pedantisch bin ich im Garten.

Aber gut zu wissen, dass ich mit meinen Motivationsproblemen nicht alleine bin.

Sonnige Grüße


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riona
Beitrag 01.Apr.2014 - 08:13
Beitrag #12


Satansbraten
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Ich habe in letzter Zeit sehr viel ausgemistet, vor allem Sachen aus meiner Kindheit. Irgendwie gab es zu viele Kartons mit Spielsachen und irgendwelchem Kram. Es ist sehr schön, jetzt mehr Platz zu haben.

Beim Kleideraussortieren tue ich mich immer schwer, habe aber in letzter Zeit eine neue Strategie. Die Idee habe ich aus einem Buch von Tiki Küstenmacher, der als Lebenstipp schreibt: Jeden Tag etwas wegwerfen! Sodass man insgesamt jeden Tag etwas mehr aus dem Haus schafft, als hinein kommt.
So habe ich in der letzten Zeit mehrmals die Woche morgens einfach ein paar Munuten innegehalten bei der Klamottenwahl, ein Kleidungstücke genommen, das ich ewig nicht anhatte, anprobiert und entschieden ob ich es behalten will. Erstaunlicherweise klappt das ganz gut, und ich habe das Gefühl, das mein Kleiderschrank immer weniger überfüllt ist (IMG:style_emoticons/default/smile.gif) Außerdem ist es sehr viel leichter eine Entscheidung zu treffen, wenn es nur um ein Kleidungsstück geht (oder zumindest nur um wenige). Bei großen Ausmistaktionen fühle ich mich oft irgendwann überfordert und kann keine Entscheidungen mehr treffen.

Früher habe ich auch oft neue Sachen gekauft, sobald ich etwas Platz hatte. Mittlerweile habe ich aber eine andere Denkweise beim Einkaufen, denn es ist mir wichtig, welche Qualität sie haben und ob sie zum Bsp ökologisch hergestellt werden. Natürlich bedeutet das, dass ich pro Kleidungsstück/Ding mehr Geld ausgebe, aber auch, dass ich mir deshalb jede Anschaffung besser überlege. Ich habe festgestellt, dass ich insgesamt weniger kaufe, aber dafür die Sachen, die ich kaufe, auch wirklich brauche und benutze.

(IMG:style_emoticons/default/smile.gif)
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pfefferkorn
Beitrag 01.Apr.2014 - 08:48
Beitrag #13


Gut durch
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Heikel - die sammlerei und das trennen, sehr heikel -

und gleichzeitig habe ich jetzt von meiner liebsten gelernt, dass ich auch sachen haben darf - warum denn nicht? auch welche, die ich einfach nur schön finde ... das entlastet mich - denn der neue trend zum misten.... ist ja auch ein trend - ich verstehe den sinn dahinter, aber.... ich muss da jetzt auch keinen kult draus machen....

schwieriger allerdings, dass ich dinge nicht finde, dass ich es nicht bei allen dinge schaffe, ihnen einen festen platz zu geben - woher auch, meine mama ist messie... und es gab dinge, die einen platz hatten -und andere dinge, die nicht mehr auffindbar waren, dann doppelt angeschafft wurden ... und so :-)... ein bisschen was davon habe ich geerbt -

gleichzeitig habe ich in den wohnräumen ordnung... nur im "gästezimmer"... würde ich im momemt niemanden beherbergen wollen :-)

und... manchmal miste ich, wenn ich lieben besuch habe - ... rückversichere mich, dass das teil in die tonne kann.... und bringe es dann auch dahin... wenn ichs allein nicht übers herz bringe - und das ist es halt - wie auch shark schreibt - die dinge haben einen erinnerungswert, der es mir zunehmend schwer macht...

manchmal macht mich das richtig traurig... und dann muss ich auch aufhören mit räumen -

und: feststellen, dass mein wohnzimmer ganz ordentlich aufgeräumt ist und mein schlafzimmer auch und ich nicht stundenlang grübeln muss, warum ich so bin, wie ich halt bin :-)



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Lena_O.
Beitrag 01.Apr.2014 - 12:53
Beitrag #14


Satansbraten
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Eine Freundin von mir ist ganz ganz anfällig für die Non-Food-Produkte von Aldi, Lidl und Co, die in der Wochenwerbung angepriesen werden.
Wenn ich sehe, wieviel sich davon schon bei ihr angesammelt hat, wird mir ganz anders.
Später sehe ich dann, wie sie versucht, teilweise die Sachen bei Ebay oder am Flohmarkt wieder loszuwerden. Schlimm.

Da fängt es doch schon an: dieses, ich muss mir das jetzt kaufen. (IMG:style_emoticons/default/gruebel.gif)

Der Beitrag wurde von Lena_O. bearbeitet: 01.Apr.2014 - 12:54
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Joey
Beitrag 01.Apr.2014 - 15:04
Beitrag #15


Im Frühling.
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Hätte meine Mama den Frühjahrsputz erfunden, so hätte ich die Prokrastination ins Leben gerufen. (IMG:style_emoticons/default/roetel.gif)

Bei mir zuhause wird gelebt und das auch so, dass es Spuren hinterlässt. Einen Spontanbesuch (mit einer Stunde Ankündigung) könnte ich empfangen, weil ich genug Kisten zum Verstauen und Verstecken habe. Es ist nicht so, dass es völlig chaotisch aussieht, aber ich merke schon, dass ich bei Besuchen abwäge, wer in diesem Stadium vorbeischauen darf und wer nicht.
Meine Freunde dürften alle, weil sie sich wohlfühlen und selbst etwas chaotischer veranlagt sind. Meine Mama (sie liebt Putzen und Ordnung) nur sehr ungern und in Ausnahmefällen. Meine Oma - oh, da würde ich mir eine Ausrede einfallen lassen! (IMG:style_emoticons/default/roetel.gif)
Letztere hat aber für Samstag ihren Besuch angekündigt und nun muss ich wohl oder übel tatsächlich mal etwas - naja - "mehr" Ordnung schaffen. (IMG:style_emoticons/default/biggrin.gif)

Das größte Problem bei mir ist, dass mir tausend Dinge im Kopf herumschwirren, wenn ich eigentlich aufräumen bzw. ausmisten möchte. Mit Entrümpeln habe ich weniger Probleme. Mir fällt der Anfang viel schwerer.
Zwar habe ich auch einige Truhen, aber da landet alles drin. Ob es zusammenpasst oder nicht. Von daher ist sharks Tipp schon wirklich klasse und das werde ich ausprobieren. Themenkisten.
Denn solche Aufräumaktionen für Spontanbesuch sorgen dafür, dass die Kisten zwar voller werden, ich aber irgendwann auch keine Lust mehr habe, die Sachen daraus wieder wegzuräumen.

Und ein anderes, sehr wichtiges Problem ist meine selektive Wahrnehmung. Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, meine Geldbörse vom Kleingeld zu befreien. Dann lege ich die ganzen Geldmünzen irgendwo hin und vergesse sie. Hat zur Folge, dass ich in der ganzen Wohnung kleine Geldhäufchen habe und sie es nicht in die Spardose schaffen, weil ich sie prompt nach dem Ablegen übersehe. (IMG:style_emoticons/default/rolleyes.gif)

Ach ja, etwas Konstruktives beitragen kann ich nur durch's Zitieren meiner Mutter:
"Wenn erstmal ein Grund drin ist, dann wird es immer einfacher." (IMG:style_emoticons/default/rolleyes.gif)
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Lena_O.
Beitrag 01.Apr.2014 - 15:14
Beitrag #16


Satansbraten
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Ha, ha...den Spruch Deiner Mutter kenne ich auch von meiner!
"Da muss erst mal ein Grund rein". Das sagt ja heute kein Mensch mehr. Aber ich find den gut.
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Rafaella
Beitrag 01.Apr.2014 - 16:13
Beitrag #17


Freies Vögelchen
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Den Spruch kenne ich auch von meiner Mutter sowie den Ausdruck "Ausmisten" (IMG:style_emoticons/default/happy.gif) in Bezug darauf
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Lucia Brown
Beitrag 02.Apr.2014 - 08:23
Beitrag #18


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ZITAT(Joey @ 01.Apr.2014 - 15:04) *
Ach ja, etwas Konstruktives beitragen kann ich nur durch's Zitieren meiner Mutter:
"Wenn erstmal ein Grund drin ist, dann wird es immer einfacher." (IMG:style_emoticons/default/rolleyes.gif)

Hat deine Mutter auch eine Anleitung mitgeschickt, wie der "Grund" hergestellt wird?

Den Spruch kenne ich nicht, denn meine Eltern sind die Nachkriegsgeneration und da wurde alles aufgehoben. Wie mir scheint, habe ich das wohl geerbt. Ich kenne den Spruch: "Das kann man noch gebrauchen".

Der Beitrag wurde von Lucia Brown bearbeitet: 02.Apr.2014 - 08:25
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Rafaella
Beitrag 06.Apr.2014 - 19:23
Beitrag #19


Freies Vögelchen
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An die Selbsthilfegruppe: bin wieder fleißig dabei!
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Hortensie
Beitrag 16.Apr.2014 - 11:04
Beitrag #20


"Jeck op Sticker"
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Ich nehme mir mal ein virtuelles Stühlchen und geselle mich mal dazu:

Ich habe verschiedens auf der To-Do-Liste stehen:

- Arbeitszimmer: Aufräumen und eventuell in ein Zimmer für Übernachtungsgäste umgestalten

- Kleiderschrank: Klamottentechnisch aufrämen bzw. Ausräumen und systematisch alles, was nicht mehr gefällt/oder passt weggeben

Diese To-Do-Liste hilft vielleiht bei der Umsetzung in den nächsten 14 Tagen.

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 17.07.2019 - 00:15