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Vollansicht: Love Parade Duisburg 2010
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Seiten: 1, 2
Lucia Brown
Mir fehlen gerade die Worte.

Love Parade
kawa
sad.gif

Viel dazu sagen kann man auch nicht. Nur fragen: warum wurden die Notausgänge so spät geöffnet?
neelia
ja, richtig krass. und ich wollte da die ganze zeit mitlaufen und war voll begeistert. dabei hat das schon 2 stunden vorher in der stadt angefangen komisch zu werden. bei netto sind die alle durchgedreht, weil man kein bier in glasflaschen kaufen durfte. ey zum glück sind wir da nicht mitgelaufen...

ich habe schon bei der wm gesagt, dass public viewing nicht gut ist, weil das evolutionsmäßig gar nicht gut ist, wenn so viele menschen zusammen auf einem kleinen gelände sind.

na ja, auf jeden fall musste ich gerade richtig heulen als ich das in den nachrichten gesehen habe.

warum schreibe ich eigentlich so komisch?


Lucia Brown
ZITAT(neelia @ 24.Jul.2010 - 21:37) *
na ja, auf jeden fall musste ich gerade richtig heulen als ich das in den nachrichten gesehen habe.

warum schreibe ich eigentlich so komisch?

troest.gif
dandelion
ich kenn den tunnel. war erst vor ein paar wochen drin.


heftig...



Und ich muß sagen, daß die baulichen Gegebenheiten da drin wirklich geeignet für Panik sind. Der Tunnel scheint sich endlos zu ziehen und ist dabei extrem flach - an den Außenkanten des Bürgersteigs vielleicht 1,70 hoch. Offenbar wurde die Hälfte der Besucher dort hindurch zugeleitet.

Ich frage mich, warum das Nordende des alten Güterbahnhofs nicht als Ausgang verwendet wurde. Das gesamte Gelände war abgesperrt, es gab keine Autos. Was also sprach gegen "Einbahnstraßen" oder zumindest zwei "Einfallsrichtungen"?
Ricky
Hab die schreckliche Nachricht den halben Abend verfolgt und kann es kaum glauben - es ist absolut furchtbar !!

Natürlich wird das Ganze jetzt mehrfach beleuchtet und es wird nach "besseren" "Leitsystemen" gesucht, aber für die jetzt Betroffenen ist das zu spät.

Ich kann es natürlich nur schlecht beurteilen. Ich war nicht dort, kenne die Begebenheiten nicht und bin keine Fachfrau.
Allerdings stellt sich mir automatisch die Frage, ob die Sicherheit nicht optimal genug beachtet wurde, oder ob man bei Großveranstaltungen dieser Art dem Andrang einfach gar nicht Herr werden kann und oft "einfach bisher nichts passiert ist" das Gefahrenpotential aber ebenso vorhanden ist.

Wenn ich an die Situationen zurückdenke, in denen ich in total überfüllten Massenveranstaltungen "feststeckte", muss ich sagen, dass ich dort auch oft dachte, wenn jetzt was passiert, hat man keine Chance.

Menschenmengen, Massen, Rückstau, Engstelle, Hitze, Panik - leider halte ich das für eine sehr realistische Gefahr, die bei allen Großveranstaltungen mitschwellt, dass es in Duisburg allerdings tatsächlich passiert ist und mit solchem Ausmaß ist natürlich absolut tragisch !!
kawa
ZITAT(dandelion @ 24.Jul.2010 - 22:08) *
Und ich muß sagen, daß die baulichen Gegebenheiten da drin wirklich geeignet für Panik sind. Der Tunnel scheint sich endlos zu ziehen und ist dabei extrem flach - an den Außenkanten des Bürgersteigs vielleicht 1,70 hoch. Offenbar wurde die Hälfte der Besucher dort hindurch zugeleitet.

In einem Fernsehinterview hörte ich eben, dass dieser Tunnel von den Sicherheitsprüfern im Vorfeld für ausreichend gehalten wurde, um die Menschen hinein- und wieder hinauszuschleusen. Es war vorgesehen, immer wieder den Zugang zu sperren, wenn zu viel Andrang herrschen sollte, und in genau so einer Situation kam es zu dem Unglück, weil Menschen versuchten, diese Sperren zu umgehen.

Inzwischen beklagt man 17 Tote. sad.gif
dandelion
Was spätestens nach dem Still-Leben Ruhrschnellweg (letzten Sonntag) durchaus vorhersehbar war - auch dort wurden Sperren konsequent ignoriert. Mir wurde von Besuchern berichtet, die auf dem Weg um die Sperrzäune herum auch über Tische und Bänke liefen.

davon abgesehen ging es mir weniger darum, daß der Tunnel tatsächlich zu klein war (er enthält eine vierspurige Straße und großzügige Bürgersteige auf beiden Seiten) - eher, daß er sehr flach wirkt, und ich mir vorstellen könnte, daß das die Panik verstärkt, wenn die Ausgänge dicht sind.
kawa
Aber letzten Sonntag lief eben alles glimpflich ab, und so ging man davon aus, dass es heute auch so sein würde.

Und jetzt herrscht riesiges Verkehrschaos in und um Duisburg, ebenso wie am Düsseldorfer Hauprbahnhof, wo zahlreiche Raver gestrandet sind und nicht weiterkommen.
Lucia Brown
ZITAT(kawa @ 24.Jul.2010 - 23:21) *
Aber letzten Sonntag lief eben alles glimpflich ab, und so ging man davon aus, dass es heute auch so sein würde.

Und jetzt herrscht riesiges Verkehrschaos in und um Duisburg, ebenso wie am Düsseldorfer Hauprbahnhof, wo zahlreiche Raver gestrandet sind und nicht weiterkommen.

Wir können nur noch alle hoffen, dass sie nun alle gut nach Hause gelangen.
Mein Güte, ich möchte da jetzt nicht dabei sein.



Leider sind es inzwischen 18 Tote.
Lilith666
Am Anfang, als ich nur den Begriff "Massenpanik" in den Nachrichten gehört habe, dachte ich noch:" Naja, wird schon nicht so schlimm sein." Aber als ich dann die Zahlen der Toten und Verletzten hörte, war ich einfach nur noch entsetzt.
Ich bin wahrlich kein Anhänger der Love-Parade, aber ich bin schon bei etlichen Konzerten und Festivals gewesen.

Und dass bei einem solch an sich fröhlichen Anlass eine so schlimme Situation mit so vielen Opfern eintritt, finde ich traurig.

Es wird sicher die Frage zu klären sein, ob das Sicherheitskonzept der Behörden unzureichend war, ob Fehlverhalten der Besucher maßgeblich war bzw. wie es überhaupt zu dieser Kettenreaktion mit den fatalen Folgen kommen konnte.

Insgesamt denke ich aber, dass es leider bei solchen Großveranstaltungen nie ganz auszuschließen ist, dass es zu einer Massenpanik kommt. In Wacken 2008 war es meines Erachtens kurz davor und mir fallen weitere Veranstaltungen ein, wo es vielleicht nur vom Zufall abhing, dass es nicht auch dort Verletzte oder gar Tote zu beklagen gab.
innocent
ZITAT(Lilith666 @ 24.Jul.2010 - 23:52) *
und mir fallen weitere Veranstaltungen ein, wo es vielleicht nur vom Zufall abhing, dass es nicht auch dort Verletzte oder gar Tote zu beklagen gab.


... ich denke auch, dass es oft genug nur glücklicher zufall ist, dass nichts passiert. wir müssen, so glaube ich, einsehen, dass derartige menschenmassen und was dabei passieren kann, nicht vorhersehbar und damit verhinderbar sind. ich finde es schade, wenn die presse es jetzt wieder hinterher schon vorher gewusst hat, was man alles hätte besser machen können und wer schuld ist ...
babyfrosch
Die aktuelle Zahl: 19 Tote und über 300 Verletzte.
Im Fernsehen habe ich es vorhin gehört.
Es ist unfassbar.
Lucia Brown
Gerade findet eine Pressekonferenz statt - on TV.
kawa
Ja, ich habe sie gesehen. Viele Fragen wurden nur zurückhaltend beantwortet mit dem Hinweis darauf, dass die Staatsanwaltschaft ermittele und man den Antworten nicht vorgreifen wolle und dürfe. Und man gewann den Eindruck, dass die Leute auf dem Podium vor lauter Fassungs- und Hilflosigkeit auch gar keine Antworten geben konnten.

Rainer Schaller, der Organisator der Love Parade, hat verkündet, dass es aus Respekt den Opfern und Angehörigen gegenüber künftig keine Love Parade mehr geben wird.
Tristeza
Der Wahnsinn...mir fehlen die Worte genauso...ohmy.gif...furchtbar...aber vermutl. ist so ne Massenpanik eher schwierig zu verhindern...viell. hätte man es irgendwie abbrechen sollen, nur ist halt die Frage wie, aber weil ja geschrieben wurde "es wurde komisch" ob man da net schon irgendwie einschreiten hätte sollen...
dandelion
"es wurde komisch" - wenn sich das auf die Szene im Netto bezog, muß ich leider sagen, daß da noch nichts weiter absehbar war - da ging es "nur" um etwa 20jährige, die in einem (wovon auch immer ausgelösten) Rauschzustand ihren Weg durch einen Supermarkt pöbelten. Klingt jetzt vielleicht hart, aber den Unterschied zu den meisten Festivals sehe ich da nicht - und auch bei denen blieb das meiste folgenfrei. Ist auch so: wenn junge Menschen in einer körperlich bedrohlichen Lage (wie in diesem Tunnel) sind, verhalten sie sich "folgsamer" als dort, wo "es wurde komisch" war - auf einer breiten Flaniermeile, wo überall Gleichgesinnte lagern, feiern und mit ihrem Bier in der Sonne sitzen.
Ich glaube, das ist einer der wenigen Punkte, die tatsächlich richtig eingeschätzt wurden.
küken
Natürlich bin ich auch schrecklich entsetzt. :-( An diesem Tag hatte ich Nachtdienst und hätte über den Duisburger Hauptbahnhof fahren müssen. Da ich auch immer Pendel zur Arbeit. Meine Freundin hat mich aber gebracht um dieses Chaos zu umgehen. Auf der Autobahn sind sooo viele Krankenwagen gefahren, ich habe so etwas noch nie gesehen. Es war einfach nur traurig :-(.

Ich verstehe die Stadt Duisburg aber auch nicht warum sie ein ABGESCHLOSSENES GELÄNDE MIT EINEM AUS UND EINGANG zur verfügung stellen. Und dann ist das Gelände noch nicht mal für die Hälfte der Besucher gewesen. Einfach viel zu wenig Platz.

Einfach nur schrecklich......

Meine Gedanken sind bei den Opfern und Verletzten und natürlich die vielen Traumatiesierten die alles mitbekommen haben und jetzt auch alles verarbeiten müssen.

Lucia Brown
Ich lese überall, dass im Vorfeld bereits vor dem Tunnel gewarnt wurde. Dies schien aber ALLEN (Veranstaltern, Polizei, Stadt und Ravern) egal zu sein. Hauptsache Party auf der einen Seite und auf der anderen der purer Kommerz. Jetzt hoffe ich doch, dass endlich über das immer "Höher", "Schneller" und "Größer" kommuniziert wird und zwar bei allen Arten von Großveranstaltungen.

Ich finde es immer noch erschütternd, dass Menschen sterben mussten und ich hoffe, dass nun daraus gelernt wird.
Steckt das Geld lieber in Bildung und Gesundheitsvorsorgen. Musik, Tanz und das Abschalten vom Alltag braucht jeder, daher lasst uns zu genussvolleren Parties in kleineren "Rahmen" zurückfinden.

lg

Lucia B. morgen.gif
june
Eva Herman hat sich ja inzwischen auch öffentlich zu dem Geschehenen geäußert. Das ist SO niveaulos, dass ich es hier noch nicht einmal mehr verlinken mag. (Interessierte seien auf die bekannten Suchmaschinen verwiesen...) Ich hoffe nur, dass die Medien diese Frau einfach in Zukunft kollektiv boykottieren.

Mein Mitgefühl gilt den Familien und Freunden dieser so sinnlos gestorbenen Menschen.


Edit: Rechtschreibung
shark
Ja, das habe ich auch gelesen. shudder.gif no.gif

Ich wünsche den Verletzten und Hinterbliebenen und allen anderen Menschen, die durch diese schlimme Geschichte traumatisiert sind, alles Liebe und viel Kraft.

Und den Verantwortlichen, dass sie zur Rechenschaft gezogen werden.

shark


edit: Schreibfehler entfernt
kawa
Das ist ja ziemlich geschmacklos, was die Frau da verzapft hat. mad.gif
Sinai78
Ich habe gestern Abend - ich glaub im WDR- die ganze "Geschichte" noch einmal mitverfolgt. Beklemmend und extrem hart! Es ist irgendwie völlig "ab von welt" unbegreiflich, und wie so ein schlechter Traum. Ich muss sagen wass mich ebenso schockiert hat wie die ganzen Umstände, waren die Befragten die teilweise dermassen abgebrüht (ich nehme mal die raus die augenscheinlich unter Schock gestanden haben) auf die Toten (=Gleichgesinnten?!) reagiert haben und das Alles unter "Naja passiert halt" verbuchten. Da komm ich nicht mit muss ich sagen! Und das ganze Chaos- die Einteilung von Menschen (!) in: hoffnungslos, kann man noch was machen, ok. Ärzte und Ärztinnen die noch nicht mal wußten in welchem Klinikum sie sich denn nun befinden, komplett aufgelöst, emotional und dann Verwantwortliche die dem Gegenüber vollkommen nüchtern erscheinen und sich nicht verantwortlich fühlen - nee - schlimm unsure.gif

ZITAT
Dandelion, 24.Juli.2010- 22:08 Ich frage mich, warum das Nordende des alten Güterbahnhofs nicht als Ausgang verwendet wurde. Das gesamte Gelände war abgesperrt, es gab keine Autos. Was also sprach gegen "Einbahnstraßen" oder zumindest zwei "Einfallsrichtungen

Wenn ich sehr böswillig bin, behaupte ich dass gerade bei Verantstaltungen wie der Loveparade, die ja schon häufiger komplett "aus dem Programm genommen werden sollte" man da weniger drauf schaut wie risikofrei das Ganze ist, weil eh´ "Randgruppenbeteiligung"?! Nehmen wir mal an, da hätte es eine Kundgebung gegeben mit einem hohen Tier und ähnlichem (ebenfalls vorher von der Besucheranzahl her bekannten Ansturm). Hätte die Organisation dann genauso ausgesehen? Ich wage es zu bezweifeln. Ich bin allerdings auch zu wenig darin involviert um es "beweisen" zu können- man möge es mir nachsehen. Wie sieht das denn bei Veranstaltungen wie dem CSD aus? Ereknnt ihr da Parallelen zur Organisation oder überhaupt nicht?

Interessiert
Sinai
Lucia Brown
@ Sinai - es gibt verschiedene Sicherheitsstufen bei Veranstaltungen.

Der CSD Köln hat bereits eine lange Tradition und die Kölner kennen/können (die) Karnevalsumzüge. Ein CSD ist allerdings nicht umzäunt.

Wer weiß denn, ob jemals eine Loveparade umzäunt war?

In Berlin konnten jedenfalls die Teilnehmer linkes und rechts von der Strecke die Parade verlassen.
McLeod
ZITAT(Sinai78 @ 26.Jul.2010 - 15:17) *
Wenn ich sehr böswillig bin, behaupte ich dass gerade bei Verantstaltungen wie der Loveparade, die ja schon häufiger komplett "aus dem Programm genommen werden sollte" man da weniger drauf schaut wie risikofrei das Ganze ist, weil eh´ "Randgruppenbeteiligung"?! Nehmen wir mal an, da hätte es eine Kundgebung gegeben mit einem hohen Tier und ähnlichem (ebenfalls vorher von der Besucheranzahl her bekannten Ansturm). Hätte die Organisation dann genauso ausgesehen? Ich wage es zu bezweifeln. Ich bin allerdings auch zu wenig darin involviert um es "beweisen" zu können- man möge es mir nachsehen. Wie sieht das denn bei Veranstaltungen wie dem CSD aus? Ereknnt ihr da Parallelen zur Organisation oder überhaupt nicht?


Ich saß am Samstag Abend mit CSD-Organisatoren beisammen, als uns die ersten Nachrichten aus Duisburg erreichten. Und natürlich gab es für alle dort die Parallele(n): viele Menschen versammeln sich an einem Ort. Fußball-Fanmeilen, Politiker/innen-Auftritte auch. Es reicht auch eine überfüllte "kleine" Party, wenn sich 400 Menschen in einem Raum aufhalten, der eigentlich eher für 200 passt und der nur begrenzte Ein- und Ausgänge hat...

Ich habe zum Beispiel schonmal einen damals-noch-Kanzler-Schröder-Auftritt auf einem abgesperrten Platz erlebt. Einlasskontrolle inklusive. Allerdings war auch dort gerade für die, die draußen warteten, Platz ohne Grenzen vorhanden.

Ich stand auch schonmal in einem Melissa-Etheridge-Konzert und konnte mich nicht mehr selbstbestimmt bewegen und wurde von links nach rechts und zurück "mitgetragen". Dann wurden die ersten mit Schwächeanfall nach vorne "durchgereicht". Melissa hat die Enge von der Bühne aus geregelt bekommen: wir sollten alle mal in die Hocke gehen. Hat sehr gut geklappt.

Das alles trudelt mir durch den Kopf...

Eine solche Eingangssituation, die gleichzeitig auch Ausgangssituation sein sollte, habe ich noch nirgends erlebt. Zum Glück auch keine überfüllte Party in ungeeigneten Räumen.

Es gab "Notausgänge", die nach der Katastrophe im Eingangsbereich genutzt wurden, um die vielen oben noch feiernden Raver/innen vom Gelände zu bekommen. Der Ein- und Ausgang war ein geplantes Nadelöhr und die Zufluss-Steuerung hat offensichtlich nicht wie geplant stattgefunden. Wenn ich höre, dass die Tunnel für einen Zufluss von 20.000 Menschen pro Stunde ausgelegt gewesen sein sollen und die Fotos sehe, dann sieht es so aus, als ob die 20.000 Menschen , die innerhalb einer Stunde durch sollten, gerade alle drin sind, im Eingangsbereich beider Tunnel.

Ich fand es mutig, 2009 die Loveparade abzusagen. Und nun weiß ich, dass es notwendig war und in Duisburg auch notwendig gewesen wäre.

Von den CSDs weiß ich, dass es jede Menge Auflagen gibt und mir fällt im Moment keiner der 7 oder 8, die ich schonmal in verschiedenen Städten besucht habe, ein, in denen es eine auch nur ansatzweise vergleichbare Platzsituation gegeben hätte.

Was "hohe Tiere" bei der LoveParade und anderen Massenveranstaltungen angeht, so waren dort VIPs (Künstler/innen, DJs, Medienvertreter/innen), die aber mit hoher Wahrscheinliochkeit einen separaten Zugang auf's Gelände hatten. Auch weil es nicht zu Verspätungen kommen soll, das ist üblich und normal. Schauspieler kommen ja auch nicht aus dem Zuaschauerraum des Theaters auf die Bühne sondern von hinten aus ihrem eigenen Bereich.

Ich bin sprachlos, was die Stelungnahmen verschiedener Menschen angeht: die Pressekonferenz war ein Desaster, die Wortmeldung von Dr. Motte jenseitig (für mein Gemüt und Empfinden), dass es so viele Bedenken-Anmeldungen gegeben haben soll... Ich bin fassungslos und warte auf Aufklärung - die soll ihre Zeit in Anspruch nehmen, aber bitte nicht versanden. Obwohl wir einige hundert Kilometer entfernt waren (und sind), hat mich die Katastrophe der Loveparade in Duisburg bestürzt und betroffen.

Ich hoffe, dass alle hier Mitlesenden und ihre Lieben unversehrt und möglichst auch nicht betroffen sind.

McLeise
Ricky
ZITAT(Sinai78 @ 26.Jul.2010 - 15:17) *
Ich habe gestern Abend - ich glaub im WDR- die ganze "Geschichte" noch einmal mitverfolgt.
...
Ich muss sagen wass mich ebenso schockiert hat wie die ganzen Umstände, waren die Befragten die teilweise dermassen abgebrüht (ich nehme mal die raus die augenscheinlich unter Schock gestanden haben) auf die Toten (=Gleichgesinnten?!) reagiert haben und das Alles unter "Naja passiert halt" verbuchten.
...
Und das ganze Chaos- die Einteilung von Menschen (!) in: hoffnungslos, kann man noch was machen, ok.
Ärzte und Ärztinnen die noch nicht mal wußten in welchem Klinikum sie sich denn nun befinden...


Entweder hab ich den gleichen, oder einen ähnlichen Bericht gesehen. Es lässt mich nämlich auch nicht mehr los.
Allerdings gab es in meinem Bericht wirklich nur 2 Personen, die "unpassend" gesprochen haben, und die hatten glaube ich einfach noch nicht begriffen worum es geht, ich vermute mal, dass beide ziemlich in den Erdboden versinken, wenn sie sich selbst innerhalb der Reportage wiederfinden.
Alle anderen, die große Mehrheit, hat aber, wie ich finde, nichts verkehrtes gesagt, im Gegenteil, ich bin der Ansicht, dass man ihre Bestürzung mehr als gut sehen und nachvollziehen konnte.

Wegen der Einteilung / Kategorisierung. Das hatten sie in dem Bericht, den ich gesehen hatte ebenfalls angesprochen, aber mit dem bewussten Hinweis, dass es - aufgrund der Vielzahl der Verletzten und des Chaoses etc. - unerlässlich war, dass die Helfer nach der "Dringlichkeitskategorisierung" (heißt es so ?) die es wohl bei Bundeswehr und Co. gibt, arbeiten mussten. Es hört sich hart an, das gebe ich zu, denke aber, dass es wohl wirklich, so bedauerlich es ist, in solch einer Situation keine falsche Herangehensweise ist.

Ach man, echt schlimm das Ganze !!

Ricky

edit: Zitierung korrigiert
davvero
ZITAT(june @ 26.Jul.2010 - 11:38) *
Eva Herman hat sich ja inzwischen auch öffentlich zu dem Geschehenen geäußert. Das ist SO niveaulos, dass ich es hier noch nicht einmal mehr verlinken mag. (Interessierte seien auf die bekannten Suchmaschinen verwiesen...) Ich hoffe nur, dass die Medien diese Frau einfach in Zukunft kollektiv boykottieren.


Als ich es laß, dachte ich nur: Schade, die Herman hat offenbar wirklich ein heftiges seelischen Problem! Hoffe, dass ihr bald geholfen werden kann.

Und zum eigentlichen Thema: Die um sich greifende Inkompentenz hat sich scheinbar den Weg vom kleinen Callcenter in Richtung politische Macht frei gemacht.

Zu traurig, dass durch solch Dilemma Menschenleben beendet werden . sad.gif

Ich bezweifle, dass da Gerechtigkeit noch möglich ist.
dragonfly
Ich hätte nie gedacht, dass so etwas im organisierten und bürokratischen Deutschland passieren kann. Als ich die ersten Bilder dieser unvorstellbaren Enge gesehen habe, musste ich ich eher an südamerikanische Fußballverhältnisse denken. Ich kann nicht verstehen, dass es so weit kommen konnte.

Da wollten die jungen Leute einfach nur Spaß haben und feiern und werden stattdessen nie wieder nach Hause zurückkehren. So einen Tod zu sterben stelle ich mir einfach nur grausam vor.

Die Verantwortlichen sollten hart bestraft werden, aber wahrscheinlich wird es "nur" auf "Entschädigungszahlungen" hinauslaufen.

Bochum hat so viel Kritik einstecken müssen als es die Loveparade aus sicherheitstechnischen Gründen abgesagt hat. Für diese zunächst "unpopulär" wirkende Entscheidung hätte auch Duisburg den Mumm haben müssen.

Was Eva Hermann gesagt hat, ist wirklich eine Schande. Sie scheint eine ähnliche Gesinnung zu haben wie die christlichen Fundamentalisten in den vereinigten Staaten
Ricky
ZITAT(Sinai78 @ 26.Jul.2010 - 15:17) *
...die Befragten die teilweise dermassen abgebrüht...und das Alles unter "Naja passiert halt" verbuchten.

ok, jetzt hab ich auch ein paar statements von personen gehört, die es anscheinend wirklich in keinster weise berührt hat !!!
Sinai78
ZITAT
McLeod
Heute, 18:18
Ich hoffe, dass alle hier Mitlesenden und ihre Lieben unversehrt und möglichst auch nicht betroffen sind


Das hoffe ich mir ebenfalls sehr....... unsure.gif
Lucia Brown
ZITAT(Ricky @ 26.Jul.2010 - 22:53) *
ZITAT(Sinai78 @ 26.Jul.2010 - 15:17) *
...die Befragten die teilweise dermassen abgebrüht...und das Alles unter "Naja passiert halt" verbuchten.

ok, jetzt hab ich auch ein paar statements von personen gehört, die es anscheinend wirklich in keinster weise berührt hat !!!


Ja, habe ich auch gesehen und ich kann es nicht fassen. Null Mitgefühl, gar nix... so als ob sie gar nichts mitbekommen hatten.

Als ich die Bürgermeisterin von Bochum in einem Interview hörte, dachte ich... die Frau ist realistisch und hat ganz klar gehandelt! Super!!!

Wir wohnen ein paar hundert Km`s von Duisburg entfernt, jedoch sind wir alle hier sehr betroffen und finden diese ganze Geschichte unfassbar.
Lucia Brown
Derzeit werden mögliche Planungsfehler im Sicherheitzskonzept diskutiert und das nordrhein-westfälische Innenministerium schaltete derweil die Polizei in Köln ein, um Befangenheit bei Duisburger Kollegen zu vermeiden.

Und gerade lese ich, dass am Montag eine 21-jährige Frau ihren Verletzungen erlag.

MrsM
Ich bin auch immer noch mehr als sprachlos..... und wütend über diese Menschen, die da jetzt schweigend sitzen und mir sehr emotionslos erscheinen... wie muss sich da eine Familie fühlen, die einen Menschen verloren hat?!

Für mich stinkt die ganze Sache schon im Grundsatz..... wie kann man eine Loveparade auf einem umzäunten Gelände planen?? Auf der einen Seite befahrene Gleise, auf der anderen Seite eine Autobahn..... Platz für 1/4 der Menschen, die allein schon vor 2 Jahren in Dortmund waren??

Die Loveparade war immer eine "sich bewegende" Parade.... egal ob in Berlin oder auch in Dortmund, die Leute konnten ausweichen.... alleine duch die "Floats" war immer Bewegung da....

und in Duisburg.... ein Gelände, auf dem die Loveparade im Kreis fährt?????
Sorry, da brennt bei mir echt was durch...... zudem sie ja die A59 gesperrt haben.... was hätte also dagegen gesprochen, de A59 als Parade-Strecke zu nehmen, und das Gelände des Güterbahnhofes als guten Ausweichplatz?......
Aber so wie es war, war der Ansatz schon kriminell.... finde ich.....

Bisher gab es keine Loveparade (ich hoffe, ich liege richtig) an der nicht wenigstens 1 Mio. Menschen teilhaben wollten... und in Duisburg wundert man sich über so viele Besucher? Das ist krank und so wenig durhdacht wie nur was..... finde ich.

Aber alles "hätte, wäre, wenn" bringt nun noch einer Familie Trost....

Und nun wird ermittelt..... und dann? Werden alle wegen 20fachen Mordes angeklagt? Oder gibts dann nur eine "Ich wars nicht, die waren's" Kungelei?

Das ganze ist so unfassbar.........
Hortensie
Es ist eine unfassbare Tragödie.
Besonders bizarr fand ich, dass am Nachmittag im Radio noch verkündet wurde, wie gut gelungen es sei und das man sich vorstellen könnte, die Love Parade jetzt dauerhaft in Duisburg stattfinden zu lassen...ein paar Stunden später dann Entsetzen pur.



Bleibt abzuwarten, ob sich die Menschen, die sich z.B. dafür verwendet haben gegen das Votum des damaligen Polizeipräsidenten auszusprechen und dafür z.B. an den damaligen Innenminister zu schreiben, den Mumm haben, den Angehörigen z.B. zu schreiben:

"Sehr geehrte Familie,
ich war der Befürworter des Konzeptes und ich war dafür, die Love Parade trotz aller Bedenken so durchführen zu lassen. ich habe schwere Schuld auf mich geladen und ich stelle mich meiner Verantwortung."

...aber das wird wohl eher nicht passieren.
Sie werden Krokodilstränen vergiessen und hoffen, dass ihr juristischer Berater ihnen eine Lücke weist, die sie dann nutzen werden.


Und gleichzeitig werden sie etwas von Verantwortung und Jugendlichen, die zu überdreht waren und die notwendige Disziplin vermissen liessen, um mit den örtlichen Gegebenheiten klar zu kommen, erzählen.

Irgendwann, wenn die Bilder des Schreckens nicht mehr so präsent sind im kollektiven Bewusstsein.

Lucia Brown
@MrsM du sprichst mir aus der Seele.

Zur Info:
Die erste Loveparade wurde im Sommer 1989 von Matthias Roeingh alias Dr. Motte in Zusammenarbeit mit seiner damaligen Freundin Danielle de Picciotto initiiert. Von ursprünglich 150 Beteiligten wuchs die Veranstaltung auf etwa 1,5 Millionen Besucher im Jahre 1999.

Hier ein Interview mit Dr.Motte:
Dr. Motte über die Loveparade in Duisburg
mek63
jetzt läuft mir endgültig die galle über:

wenn ich den berichten von rtl glauben darf, wurde die genehmigung erst einen tag nach der loveparade erteilt, da die beamtin der baubehörde ihre unterschrift aufgrund der sicherheitsmängel verweigert hat. die frau wurde versetzt!!!

was fällt einem da noch ein??
in mir ist eine ohnmächtige wut, wie aus imagegründen menschenleben leichtfertig und offensichtlich aufs spiel gesetzt wurden.

der ob muß gehen, solche kaltschnäutzigkeit ist nicht zu ertragen und vertretbar!!
Lucia Brown
@ mek - das ist ja unglaublich. Das ist ein riesiger Skandal!!!

511 Menschen wurden teils schwer verletzt... so die Zahlen bei Wiki: Loveparade
küken
ZITAT(mek63 @ 27.Jul.2010 - 12:12) *
jetzt läuft mir endgültig die galle über:

wenn ich den berichten von rtl glauben darf, wurde die genehmigung erst einen tag nach der loveparade erteilt, da die beamtin der baubehörde ihre unterschrift aufgrund der sicherheitsmängel verweigert hat. die frau wurde versetzt!!!

was fällt einem da noch ein??
in mir ist eine ohnmächtige wut, wie aus imagegründen menschenleben leichtfertig und offensichtlich aufs spiel gesetzt wurden.

der ob muß gehen, solche kaltschnäutzigkeit ist nicht zu ertragen und vertretbar!!



mad.gif mad.gif mad.gif Ich kanns nicht glauben!!!! shudder.gif whoa.gif eek.gif


edit: Doppelpost entfernt
McLeod
Vielleicht kurz zur Einordnung der beiden neuen News: die Genehmigung wurde nach den Medienberichten, die ich gelesen habe, am Samstag *vor* der Veranstaltung erteilt, erreichte die Beteiligten bei der Polizei auf dem Dienstweg aber erst am Sonntag - andere Beteiligte hatten sie bereits. Normalerweise dürfte die Polizei nicht ihre Einwilligung zum Start des Ganzen gegeben haben, wenn nicht z.B. der Veranstalter seine Ausfertigung der Genehmigung vorgelegt hätte. Das ist durchaus ein normales / alltägliches Prozedere, da Genehmigungen für größere Veranstaltungen die ganzen Bedingungen zur Durchführung (Auflagen) enthalten und da Demonstrationen binnen 48 Stunden angemeldet und durchgeführt werden können, macht es keinen Sinn, weit im Voraus Auflagen zu erteilen, wenn noch nicht klar ist, ob parallele Veranstaltungen andere Auflagen erfordern. Einmal erteilte Genehmigungen um neue Auflagen zu ergänzen ist vermutlich juristisch schwierig. Die zu erwartenden Auflagen werden allerdings vorab sowohl dem Veranstalter, als auch den Beteiligten (inkl. Polizei) zur Kenntnis gegeben. Auch das ist normalerweise Teil des Verfahrens. Denn z.B. Drängelgitter oder Bauzäune lassen sich in großen Mengen kaum über Nacht herbeischaffen und auch Security-Personal muss rechtzeitig eingeplant und gebrieft werden.

Und was die Zahl der Verletzten angeht, so wurde die Zahl der im Krankenhaus behandelten Menschen um die Alkohol- und Drogenkonsument/inn/en ergänzt und zusammen mit den im Tunnel verletzten ergibt das 511. Es ist bei den 342 (oder 345?) Verletzten im Eingangsbereich zum Zeitpunkt der Katastrophe geblieben. Meines Wissens.

Liebe Grüße
McLeod
Sinai78
Es läuft grad eine Zusammenfassung auf VOX................
Ricky
ZITAT(mek63 @ 27.Jul.2010 - 12:12) *
...da die beamtin der baubehörde ihre unterschrift aufgrund der sicherheitsmängel verweigert hat. die frau wurde versetzt!!!

Ich habe auch schon an die ganzen "kleinen" Sachbearbeiter gedacht, die irgendwie auch in das Genehmigungsverfahren involviert waren, aber nur auf Anweisung von oben bzw. höhergestellten handeln konnten bzw. mussten, die werden doch bestimmt auch unsagbare Schuldgefühle haben und sich immer wieder fragen, ob sie nicht doch irgendwie etwas hätten tun können / müssen, Widerstand leisten...


Lucia Brown
ZITAT(McLeod @ 27.Jul.2010 - 14:40) *
Und was die Zahl der Verletzten angeht, so wurde die Zahl der im Krankenhaus behandelten Menschen um die Alkohol- und Drogenkonsument/inn/en ergänzt und zusammen mit den im Tunnel verletzten ergibt das 511. Es ist bei den 342 (oder 345?) Verletzten im Eingangsbereich zum Zeitpunkt der Katastrophe geblieben. Meines Wissens.

Liebe Grüße
McLeod

Woher hast du diese Information?
MrsM
ZITAT(Sinai78 @ 26.Jul.2010 - 15:17) *
Wie sieht das denn bei Veranstaltungen wie dem CSD aus? Ereknnt ihr da Parallelen zur Organisation oder überhaupt nicht?

Interessiert
Sinai


Wie die Organisation beim CSD aussieht kann ich leider nicht sagen, allerdings, parallelen würde ich sehen, wenn auf einmal jemand auf die "Idee" kommen würde, die CSD-Parade auf einem Gelände abhalten zu wollen, wo dann alle "im Kreis" fahren.... das wäre wohl ähnlich desaströs wie letzen Samstag auf der Loveparade
McLeod
ZITAT(Lucia Brown @ 28.Jul.2010 - 09:41) *
ZITAT(McLeod @ 27.Jul.2010 - 14:40) *
Und was die Zahl der Verletzten angeht, so wurde die Zahl der im Krankenhaus behandelten Menschen um die Alkohol- und Drogenkonsument/inn/en ergänzt und zusammen mit den im Tunnel verletzten ergibt das 511. Es ist bei den 342 (oder 345?) Verletzten im Eingangsbereich zum Zeitpunkt der Katastrophe geblieben. Meines Wissens.

Liebe Grüße
McLeod

Woher hast du diese Information?


Aus der Presse, ich lese meist spiegel.online, höre NDR Info und schaue öffentlich-rechtlich. Ich kann Dir nicht genau sagen, welche dieser Quellen die Zusammenrechnung von 342 + wegen Alkohol und Drogen Behandlungsbedürftigen = 511 gemacht hat.

ZITAT(MrsM @ 28.Jul.2010 - 09:57) *
ZITAT(Sinai78 @ 26.Jul.2010 - 15:17) *
Wie sieht das denn bei Veranstaltungen wie dem CSD aus? Ereknnt ihr da Parallelen zur Organisation oder überhaupt nicht?

Interessiert
Sinai


Wie die Organisation beim CSD aussieht kann ich leider nicht sagen, allerdings, parallelen würde ich sehen, wenn auf einmal jemand auf die "Idee" kommen würde, die CSD-Parade auf einem Gelände abhalten zu wollen, wo dann alle "im Kreis" fahren.... das wäre wohl ähnlich desaströs wie letzen Samstag auf der Loveparade


Da eine CSD-Demo/Parade zum Ziel hat, möglichst viel Öffentlichkeit herzustellen - ergo möglichst durch die Innenstadt zu ziehen, wird solch ein Szenario vermutlich nie geplant.

Und bei platzbegrenzten Straßenfesten, wie z.B. in Hamburg, werden z.T. die angrenzenden Straßen für den Verkehr gesperrt und stehen Fußgängern als Ausweichfläche zur Verfügung.
Lucia Brown
@ McLoad - deine Info kann ich nicht finden. Überall steht die Zahl 511 Menschen, die verletzt sind.

Sie z.B. hier


Das sind ja unterschiedliche Mitteilungen. Hier habe ich was gefunden:

genauere Zahlen
McLeod
ZITAT(Lucia Brown @ 28.Jul.2010 - 11:01) *
@ McLoad - deine Info kann ich nicht finden. Überall steht die Zahl 511 Menschen, die verletzt sind.

Sie z.B. hier


Das sind ja unterschiedliche Mitteilungen. Hier habe ich was gefunden:

genauere Zahlen


Hallo Lucia,

deswegen habe ich ja dazugeschrieben: Meines Wissens.

Dein zweiter Link zeigt z.B. den Text:
ZITAT
Bislang hatten die Behörden von 342 Verletzten gesprochen. Die neuen Zahlen [McL: 511] betreffen hingegen auch die Menschen, die wegen Alkohol- oder Drogenmissbrauch ärztlich behandelt werden mussten.


Es grüßt
McLeod
Hortensie
Inzwischen beklagt man 21 Tote...
Lucia Brown
Gerade auf NTV eine Pressekonferenz!!!
kawa
ZITAT(Lucia Brown @ 28.Jul.2010 - 15:03) *
Gerade auf NTV eine Pressekonferenz!!!

Gibt es neue Erkenntnisse?
Lucia Brown
@ kawa - hier ein paar Stickpunkte, das sind sehr viele Infos. Hier das Protokoll dazu: Bericht


Beim Durchlass gab es dann Probleme: Die Menschen wurden nicht schnell genug durchgeleitet, offenischtlich waren die Ordner nicht in der Lage, den Stau aufzulösen.

8 Eingangsschleusen waren nicht Sicherheitspersonal besetzt.

Dieter Ehe, Polizei Inspekteur NRW, weiß Vorwürfe gegen Polizei zurück. Und zurecht teilt er mit, dass die Polizei bei einem friedlichen Fest, sich im Hintergrund hält. Der Veranstalter hat für die Sicherheit auf dem Gelände zu sorgen. Offensichtlich hat er das nicht.

Zu klären sei nun, warum die Anordnungen der Polizei nicht von den Ordnern des Veranstalter umgesetzt worden seien und warum das Sicherheitskonzept erst so spät der Polizei vorgelegen habe.

Weder Stadt, noch Veranstalter oder Polizei wollen sich ihrer Verantwortung stellen.

Der Veranstalter war überfordert und hollte sich Hilfe bei der Polizei.
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