![]() |
Willkommen, Gast ( Anmelden | Registrierung )
Denk bitte daran, dass unser Forum öffentlich einsehbar ist. Das bedeutet: wenn du hier dein Herz ausschüttest, kann das von allen gelesen werden, die zufällig unser Forum anklicken. Überleg also genau, was du preisgibst und wie erkennbar du dich hier machst. Wir löschen keine Threads und keine Beiträge, und wir verschieben auch nichts in unsichtbare Bereiche.
Du kannst deinen Beitrag nach dem Posten 90 Minuten lang editieren, danach nicht mehr. Lies dir also vor dem Posten sorgfältig durch, was du geschrieben hast. Dazu kannst du die "Vorschau" nutzen.
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklärst du dich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
![]() |
![]()
Beitrag
#1
|
|
Vorkosterin ![]() Gruppe: Members Beiträge: 3 Userin seit: 26.01.2014 Userinnen-Nr.: 8.848 ![]() |
Hallo zusammen,
ich habe zu diesem Thema noch keinen Thread gefunden und hoffe, dass mir irgendjemand helfen kann. Seit September führe ich eine Beziehung zu einer Frau. Es ist meine erste lesbische Beziehung. Vorher war ich immer nur mit Männern zusammen. Besser gesagt hatte ich nie eine richtige Beziehung mit einem Mann aber hatte nur sexuelle Erfahrungen mit Männern gesammelt. Es waren reine Bettgeschichten. Meine Freundin war schon immer lesbisch. Ich liebe sie über alles aber erst heute hat sie mir wieder etwas gesagt, dass mich immer wieder verletzt. Wir hatten über sexuelle Erfahrungen gesprochen und ich sagte ihr, dass ich mir manchmal wünschte, dass sie nichts von meiner hetero Vergangenheit wüsste, weil ich weiß, dass es einfacher für sie wäre. Sie hatte sich eigentlich geschworen sich nie auf ne Beziehung mit einer Heterofrau einzulassen. Ihre Antwort auf meine Aussage war: Wieso wäre das einfacher? Weil ich dir nicht das bieten kann, was du gewohnt bist? Das Thema hatten wir schonmal und es verletzt mich so unglaublich, wenn sie das sagt. Ich hatte ihr schon einmal erklärt, dass sie mir soviel mehr gibt, wie ich jemals bekommen habe und dass ich es liebe mit ihr zu schlafen und mir überhaupt gar nichts fehlt. Und das ist auch tatsächlich so. Ich habe noch nie sowas wie mit ihr erlebt. Ich weiß nicht, was ich tun kann, damit sie mir das endlich glaubt und dass sie nicht immer denkt mir würde was fehlen. Es ist einfach nicht so und es macht mich unglaublich traurig, dass sie das denkt. Sie meint, ich würde sie nicht verstehen. Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen verzweifelt und weiß nicht, was ich tun soll. Ich will nicht, dass daran irgendwann unsere Beziehung kaputt geht. Wie kann ich sie denn nur davon überzeugen? Wenn ich könnte, würde ich meine Vergangenheit ungeschehen machen aber ich kann es nicht. Habt ihr vielleicht einen Rat für mich oder war jemand schon einmal in der Situation? Egal auf welcher Seite. Über Antworten würde ich mich freuen. |
|
|
![]() |
![]()
Beitrag
#2
|
|
Freies Vögelchen ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 9.416 Userin seit: 24.08.2004 Userinnen-Nr.: 14 ![]() |
(IMG:style_emoticons/default/thumbsup.gif)
Und davon abgesehen, gibt es gute und erfreuliche Mann-Frau-Beziehungen auf Augenhöhe und wirklich unschöne ungleiche, auf Macht basierende Frauenbeziehungen. Soll heißen, lesbisch alleine ist kein Qualitätsmerkmal. (Ich bin aber froh, dass ichs bin btw...weil es für mich richtig ist und außerdem oder somit mein/das Leben spannend und authentisch gemacht hat). Mich wundert eigentlich die Problematik ein bisschen. Gerade habe ich die Idee, dass die Psychodnamik der Heterophobie keine andere ist als die der Homophobie - somit wäre der suffisante Hinweis an Heterroristen: "Schätzchen, du hast wohl Angst vor deinen eigenen Tendenzen....?" vielleicht übertragbar. Versteht mich nicht falsch: "draußen" wehr ich mich in erster Linie vehement gegen jede Form von Heteronormativität. Aber hier in der gemäßigten Filterbubble des Forums nehme ich auch gerne mal andere Standpunkte ein. edit: zugefügt: ich weiß, dass es primär in dem Anliegen der Posterin nicht so sehr darum ging, sondern eher um das Misstrauen der Freundin wegen ihrer "Vergangenheit". Dennoch sehe ich darin u.a. auch den Aspekt der Heterophobie, als wäre eine mit Heteravergangenheit irgendwie "beschmutzt" oder weniger wert. Dabei war durchaus eine nicht kleine Anzahl großer Lesben und Feministinnen vor ihrem CO heterosexuell liiert, verlobt, verheiratet. Das sollte mal erwähnt werden. Jill Johnston ist den umgekehrten Weg gegangen, afaik....;-) Der Beitrag wurde von Rafaella bearbeitet: 30.Jan.2014 - 15:24 |
|
|
![]() ![]() |
Vereinfachte Darstellung | Aktuelles Datum: 01.05.2025 - 20:02 |