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> Frau, Familie, Fehde
maura
Beitrag 26.Feb.2005 - 22:00
Beitrag #1


Vorspeisenexpertin
*****

Gruppe: Members
Beiträge: 73
Userin seit: 30.01.2005
Userinnen-Nr.: 1.146



hallo ihr,

ich muss mal ein bissl schimpfen. nee, anders, erstmal kriegt ihr die schönste nachricht:

:wub: wir haben uns verlobt :wub:

das hab ich meiner familie natürlich nicht vorenthalten... daher nun das schimpfbedürfnis. ob das ich-red-nicht-mehr-mit-dir-dasein meiner mutter was dauerhaftes ist, weiß ich noch nicht, das kann ich mir aber nicht vorstellen. mein vater hat gleichzeitig am telefon gefragt, ob er die brautrede halten solle. grins. meine oma ist fassungslos und geschockt und weint, und fragt mich, warum es denn keine "anderen lösungen" gäbe. damit meint sie übrigens - ich hab sie natürlich gefragt - selbstverständlich nicht eine andere form des zusammenlebens als mit trauschein, sondern NATÜRLICH dass ich mir einen mann suchen solle. freundschaft, auch eine "ganz ganz enge und tiefe" könne sie sich zwischen zwei frauen ja vorstellen, aber liebe und verlobung und heirat seien doch den partnerschaften vorbehalten, die eine familie zusammen gründen. mit meiner antwort, dass ich eben das will, mit meiner frau eine (kinderlose, der nächste omaschreck) familie gründen, scheint sie nicht zufrieden zu sein. und IMMER dieser satz (hauptsächlich von meiner mutter und meiner oma): "warum tust du mir das an" der kommt immer wieder, auch wenn ich ihnen jedesmal wieder von neuem erklär, dass ich mich nicht verliebe, um meine familie damit zu verletzen, sondern dass das das schönste und reichste ist, was ich jemals erleben durfte.

versteh eine meine familie. aber doof wärs ja wohl auch, ihnen in 5 monaten zu sagen, "übrigens bin ich schon ne weile verlobt, und kommt ihr dann in 4 wochen zur hochzeit?"

nerven einsammeln. hund rausbringen.
liebe grüße
maura
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blue_moon
Beitrag 27.Feb.2005 - 11:09
Beitrag #2


strösen macht blau!
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Gruppe: Admin
Beiträge: 12.621
Userin seit: 24.08.2004
Userinnen-Nr.: 12



hallo maura,

auch von mir erstmal einen herzlichen glückwunsch! :)

ich bin einzelkind, und insbesondere meine mutter hat die aussicht enkellos zu bleiben damals schwer getroffen. die frage, die ich immer wieder gehört habe, war: 'was hab ich nur falsch gemacht?' - verbunden mit tränenreichen selbstvorwürfen. - das alles ist heute lange vorbei, meine eltern haben sich arrangiert. ein cousin ist inzwischen quasi in die lücke gesprungen. das bild seiner tochter steht im wohnzimmer auf dem schränkchen. - es braucht zeit, das, was eltern ein leben lang an vorstellungen, wünschen oder bildern mit sich rumtragen, aufzugeben. manche tun sich damit schwerer als andere, aber die allermeisten schaffen das.

viel glück - und viel nerven! :zustimm:

blue
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