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> ich lebe lieber, auf dem land
landleben ist schön,
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Abstimmungen insgesamt: 85
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Molly
Beitrag 16.Dec.2008 - 12:39
Beitrag #41


Naschkatze
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Ich bin auf dem Land geboren und kann es mir nicht vorstellen, in der Stadt zu leben.
Vor meinem Outing wollte ich nach Hamburg ziehen, um anonym leben zu können. Es wäre für mich eine Flucht gewesen, mehr aber nicht.
Heute lebe ich als offene Lesbe in einem 250 Seelen Dorf, und bin genauso ein Mensch wie jeder andere hier.
Das einzige was nervt, ist wirklich alles mit dem Auto zu erledigen, doch die meisten Eledigungen schaffe ich vor oder nach der Arbeit. Und das dabei die ein oder andere Kollegin über den Weg läuft macht mir nichts aus. Viel schlimmer ist es, wenn beim Zahnarzt plötzlich die Ex auftaucht, die "zufälligerweise" 15 Minuten später auch einen Termin hat. Schicksal, über sowas ist es doch besser zu schmunzeln.
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Hortensie
Beitrag 17.Dec.2008 - 17:23
Beitrag #42


"Jeck op Sticker"
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ich finde es auch bei sozialen berufen nicht schlimm in der nähe des arbeitsplatzes zu wohnen. meiner meinung nach geht es immer mehr um die innere abgrenzung als um die äußere abgrenzung. bekomme ich die hin (die innere...) kann ich gut in der nähe meines arbeitsplatzes wohnen, klappt es nicht hilft mir der abstand, mich abzugrenzen.

die meisten menschen haben soviel mit sich zu tun, dass ihnen garnicht auffällt, ob und wer nahe wohnt. oft kann es sogar passieren, dass gute kolleginnen z.b. beim einkaufen soviel anderes im kopf ahben, dass ein gruß (unabsichtlich) übersehn wird. ich denke, man kann dies nicht pauschal sagen, es kommt immer auf den einzelfall an.

Der Beitrag wurde von pantoffelheld bearbeitet: 17.Dec.2008 - 17:25
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Goldiefrau
Beitrag 04.Jan.2009 - 22:18
Beitrag #43


Filterkaffeetrinkerin
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Also ich lebe zwar in einer Großstadt,aber auch am äußersten Zipfel.Wo ich lebe,ist ein richtiges Dorf.Ich kann nur sagen,furchtbar. (IMG:style_emoticons/default/wacko.gif)
Wenn man dann mal vor die Tür geht ,immer diese Gafferei(Ich kenn hier eigentlich niemanden,außer 1-2 Nachbarn)
Dann hab ich ein Nachbarn,der wohnt,etwa 3 Meter von mir entfernt und kann mir schön in meine Fenster reinglotzen.Er tut es auch natürlich und somit war ich geoutet.Dann überall wird getratscht.Das mag ich garnicht.
Außerdem wohnen hier nur alte Leute.Manchmal beneide ich meine Freundin,sie wohnt mitten in der Stadt.Das wäre mir dann schon lieber.
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Rafaella
Beitrag 16.Jan.2009 - 15:11
Beitrag #44


Freies Vögelchen
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Hallo, goldiefrau, am äußersten Zipfel, das wäre Porz-Langel oder Köln-Worringen. Das finde ich allerdings auch beides gruselig... (IMG:style_emoticons/default/no.gif)
Frage: was hindert dich denn, näher ins Zentrum zu ziehen?

Der Beitrag wurde von Rafaella bearbeitet: 16.Jan.2009 - 15:11
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Goldiefrau
Beitrag 18.Jan.2009 - 01:33
Beitrag #45


Filterkaffeetrinkerin
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Um genau zu sagen Godorf.Ist auch ziemlich gruselig.Danach kommt schon Wesseling.
In die Stadt zu ziehen hindert mich das Geld daran.In der Stadt sind die Wohnungen teurer,leider.Aber ich halte weiter Ausschau (IMG:style_emoticons/default/was.gif)
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Rafaella
Beitrag 18.Jan.2009 - 11:06
Beitrag #46


Freies Vögelchen
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In Ehrenfeld gibts schon noch preiswerte Wohnungen. auch in Köln-Mülheim, was zwar auf der Schäl Sick ist, aber urban und innenstadtnah.
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Hortensie
Beitrag 18.Jan.2009 - 21:39
Beitrag #47


"Jeck op Sticker"
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auch in der stadt gibt es geförderten wohnungsbau für menschen mit geringem einkommen.
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larifari
Beitrag 03.Mar.2009 - 08:35
Beitrag #48


Salzstreuerin
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Ich bin vor 8 Monaten raus aus der Stadt aufs Land gezogen ( zum ersten Mal in meinem Leben ) und bereue es keinen Moment bisher. Zwar brauche ich nun ein Auto, da der Nahverkehr zu wünschen lässt, aber ich genieße es, ratzfatz in der Natur zu sein. Dem Hund gefällt es auch und vor allem können wir uns hier ein Haus leisten und endlich habe ich niemanden mehr, der mir auf'm Kopf rumspringt. So wie die Nachbarn im vorherigen Mietshaus. Hier haben wir einen Garten und einen eigenen Stellplatz, all das hatten wir in der Stadt nicht und ich genieße die Ruhe hier. Meiner Seele tut es einfach gut nicht mehr in der Stadt zu leben. Mir fehlen weder die Hektik noch die überfüllten Strabas. Bin gespannt ob sich das mal wieder ändern wird und ich genug vom Landleben habe.


~larifari
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Deirdre
Beitrag 16.Mar.2009 - 19:51
Beitrag #49


Satansbraten
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Beiträge: 532
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Ich wohne in einer 100.000 + Einwohner-Stadt, die aber wegen ihrer Uni relativ kosmopolitisch ist. Eine Stadt mit viel Natur, Kinos, einem Theater, einer ordentlichen Zuganbindung und vor allem einem ordentlichen öffentlichen Nahverkehr, aber auch der Möglichkeit, alles per Fahrrad zu erreichen - fantastisch.

Der Nachteil sind die hohen Kosten für's Wohnen. Deshalb wachsen meine Kinder in einer Wohnung auf. Nicht in einem Haus mit Garten.

Aber sie haben: Eine relativ tolerante Umgebung (wichtig für Kinder von Lesben, oder etwa nicht?), ordentliche Schulen, Musikschulen, ein gutes Sportangebot, und, wenn sie älter sind, gute Möglichkeiten zum Ausgehen, ohne dass sie besoffen zu fünft im Auto von der Dorfdisco nach Hause fahren müssen.

Neugierige Nachbarn gibt es hier auch, aber sie halten sich zurück. Das ist okay so. Es ist hier nicht anonym, aber es gibt eben auch keinen Konsens darüber, dass man andere Menschen wegen ihrer Lebensweise verurteilen darf. Hier gibt es so viele unterschiedliche Menschen und Lebensformen.

Eine gute Freundin von mir, die auf dem Land wohnt, wollte sich hier in der Apotheke das Läusemittel für meine Tochter in eine Tüte verpacken lassen. Jede Landbewohnerin wird wissen, warum. Leute, ich will gar nicht darüber nachdenken, wie es sein muss, so zu wohnen, dass man sogar das Läusemittel verbergen muss ... (IMG:style_emoticons/default/tongue.gif)

Der Beitrag wurde von Deirdre bearbeitet: 16.Mar.2009 - 20:34
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davvero
Beitrag 15.Jun.2009 - 19:25
Beitrag #50


Stadtei
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Beiträge: 2.509
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Ich bin in mitten einer Großstadt aufgewachsen und habe mich an viele Annehmlichkeiten (Supermärkte, Elektronikmärkte, Ärzte u.s.w) vor der Tür gewöhnt. Am Stadtrand zu leben, ist auch ganz schön. Gute Infrastruktur und trotzdem schnell im Grünen.

Aber bitte nicht am "A... der Welt"! Maximal dort, von wo aus ich ihn sehen kann! (IMG:style_emoticons/default/rolleyes.gif)
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kuschelmaus_1
Beitrag 16.Jun.2009 - 12:02
Beitrag #51


Salzstreuerin
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ich finde das landleben richtig klasse und wir verbringen 1-2 wochen im jahr im salzkammergut und da ist es richtig schön.
muss aber dazu sagen ,dass die nachbarn (meiner schwiegermutter) extrem neugierig sind ,vorallem die älteren und auch viel über alles und jeden gelästert wird (IMG:style_emoticons/default/sad.gif)
langsam aber deutlich spürbar tut sich da was und wir werden nicht mehr schief angeguckt ,wenn wir in der öffentlichkeit händchen halten ,vielleicht weil sie uns kennen und nun wissen ,dass ihre vorurteile nicht zutreffen und wir genauso mit wasser kochen?
ich mag vorallem die offene art und dass man egal wo man hingeht jemanden trifft,kurz stehen bleibt und tratscht.

wohnen möchte ich auf dem land aber doch nicht ,weil ich die anonymität der großstadt mag und nicht die ganze nachbarschaft alles über mich weiß.
für romantik eignet sich das land hervorragend,picknick am see ,lagerfeuer ,schwimmen im see (IMG:style_emoticons/default/roetel.gif)

was ich auf jedenfall empfehlen kann sind frauen vom land (IMG:style_emoticons/default/wub.gif)
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