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> Kann man nur eine wirklich lieben?, Freundin versus Geliebte
outlook
Beitrag 16.Sep.2005 - 23:48
Beitrag #1


Suppenköchin
*******

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Hallo,

aus einem anderen Thread, von @Gattina ( entschuldige das Ausleihen)

" Man kann nur einen Menschen richtig vollends Lieben. Und wenn man das tut, at man auch gar kein Interesse an anderen!"

Zu dieser These-
mittlerweile kenn ich eine Frau, die meint genau das zu können...oder besser-
zu müssen...sie kann sich zwischen zwei Geliebten nicht entscheiden, sagt, sie liebt beide gleich...schon mehrere Monate.

Liebt sie demnach gar niemanden vollends? Das würde sie vehement bestreiten!

Kann man seine Liebe nur einem Menschen geben oder ist da die Gesellschaft, die uns das indirekt vorschreibt, die Sozialisierung, die es uns eingeimpft hat?

Dass man mit mehreren S** haben kann..unbestritten.
Wo ist der Unterschied zwischen eine liebhaben und sie lieben?

Meine Frau meinte neulich (und deshalb wird es auch für mich Thema),
auch mit ihrer besten Freundin teilt sie sehr viel, sie hat sie sehr lieb..es ist irgendwie...innig. Ich hab mich da schon gefragt, was unterscheidet mich von dieser Freundin- nur das meine Liebste nicht mit ihr intimer körperlich wird und sie mit mir mehr Zeit verbringt? Sehr nah bin ich meiner Liebsten ansonsten schon, trotzdem...
das hat mich doch etwas schockiert und zum Grübeln gebracht.

Ich muß dazu sagen, ich bin eher jemand, die zwar Freundschaften pflegt, aber sie nicht so sehr intensiv werden läßt....ich wende mich mit meinen Seelennöten und offenbarenden Gedanken eher an meine Frau.

Was ist Freundschaft, was Liebe?
Wo grenzt man denn da ab und kann man das überhaupt?
Haben Liebende, die ein Paar sind, zum Unterschied gemeinsame Träume?


Wie seht ihr das?

LG Outlook (leicht verwirrt und zugegeben, gerade leicht eifersüchtig)



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hedonistin
Beitrag 17.Sep.2005 - 08:57
Beitrag #2


Satansbraten
***********

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QUOTE (outlook @ 17.Sep.2005 - 00:48)

Haben Liebende, die ein Paar sind, zum Unterschied gemeinsame Träume?



Genau da sehe ich den Unterschied. Ein Paar hat ein UNS! Natürlich kann man andere Menschen liebhaben und auch von seinen Sorgen und Nöten erzählen, aber das gewisse vertraute Gefühl, tiefe Liebe, Leidenschaft und gewaltige Emotionen bleiben doch bei der Partnerin.
:)
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Pippilotta
Beitrag 17.Sep.2005 - 09:19
Beitrag #3


*kunterbunt*
************

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Userinnen-Nr.: 304



Also ich würde jetzt mal sagen, dass es gerade wirklich die Visionen, Zukünfte, gemeinsamen Träume sind, die den Unterschied machen... :gruebel:

Es ist schwierig abzugrenzen und es gab hier im Forum auch schon öfter die Thematik: kann man eine oder mehrere gleichzeitig lieben....
Ich denke, da gibt es genauso viele unterschiedliche Ansätze und Denkweisen, wie Menschen... Jede muss versuchen, das was für sie „richtig“ erscheint, zu leben und dahinter zu stehen.

Für mich wäre es nicht mach- oder denkbar, mehrere gleichzeitig zu lieben (im Sinne von partnerschaftlicher Liebe..) aber auch ich kenne Leute, die gerade dieses glauben zu tun oder tun zu können. An der Stelle ist es für mich schwer nachzuvollziehen aber ich versuche zu akzeptieren und damit klarzukommen. Manchmal nicht einfach – aber es erweitert den Horizont und stellt mich vor eine neue Auseinandersetzung mit mir selbst B)

Was das entscheiden „müssen“ zwischen zwei Geliebten betrifft... Deine Freundin denkt, sich entscheiden zu müssen weil es von der Gesellschaft, vom Umfeld und von vielleicht früher mal aufgenommenen Werten und Denkmustern vorgegeben wird, dass man nur eine lieben kann??? Oder weil sie vor die Entscheidung gestellt wird von einer von beiden?? Letztendlich KANN sie doch so leben und lieben wie sie es möchte, solange alle sich einigen können?....

Für mich ist der Unterschied eine zu lieben oder eine lieb/gern zu haben darin, dass ich mit der einen meine Zukunft teilen möchte, sie mit ganzem Herzen liebe, für sie da bin und sie vorbehaltslos so akzeptiere - und sie gerade deswegen schätze B) – wie sie ist.
Die andere kann ich eben „einfach“ gut leiden, gut um mich haben, respektiere sie als Mensch, schätze ihre Gedanken, akzeptiere sie (aber nicht so vorbehaltslos wie eine Geliebte... da ist für mich noch mal ein Unterschied, den ich nicht so recht auszudrücken weiß im Moment... u know?) ... plane aber deswegen nicht (zumindest einen Teil meines weiteren) Leben(s) mit ihr zusammen. Auch wenn es schön wäre, sie weiterhin als Freundin, als lieben vertrauten Menschen, an meiner Seite zu wissen...

Der Unterschied zwischen Partnerin und Freundin liegt für mich einerseits – ja doch... – auch im körperlichen. Andererseits einfach darin, dass ich einer Freundin gewisserweise eine etwas anders-geartete Loyalität entgegenbringe als (m)einer Partnerin... :roetel:

Nachdenkliche Grüße...

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Gattina
Beitrag 17.Sep.2005 - 10:08
Beitrag #4


sensible Wildkatze im Porzellanladen
************

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Beiträge: 2.878
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Meine beste Freundin fragte mich auch vor Kurzem, wo denn eigentlich der Unterschied ist, zwischen meiner Freundin und ihr. Als erstes fiel mir natürlich nur ein."Ich schlaf mit ihr!"... Nachdem ich nun darauf gestoßen wurde einmal darüber nachzudenken, bin ich zu folgendem Schluß gekommen: Meine Freundin würde ich am liebsten 24 Stunden jeden Tag sehen, sie immer um mich haben, immer mit ihr lachen, immer ihre Haut spüren... Ich begehre sie, ihre Art, ihren Verstand, ihren Körper... Meine beste Freundin begehre ich in keinster Weise. Im Gegenteil. Ich finde sie ausgesprochen unerotisch. Dennoch ist sie in meinem Herzen udn ich habe sie furchtbar lieb und sie steht mir sehr nah. Ich möchte aber nicht mit ihr leben, genausowenig mit ihr schlafen.

Und ob man nun 2 gleichzeitig lieben kann. Keine Ahnung...
Ich könnte es nicht. Eine Freundin von mir hat sich vor einiger Zeit endlich richtig verliebt. Seither denkt sie nicht mehr an andere, sagt, sie habe gar kein Interesse mehr an anderen Männern..und das, obwohl, sie zuvor keine "Kostverächterin" war und es mit der landesüblichen Treue ebenfalls nicht so genau nahm...Das würde meine These, die oben zitiert wurde unterstreichen...
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shark
Beitrag 17.Sep.2005 - 10:27
Beitrag #5


Strösenschusselhai
************

Gruppe: Admin
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Userinnen-Nr.: 741



Ich liebe meine Kinder.
Ich liebe meine Frau.
Ich liebe außerdem meine besten Freunde S. und P.
Und ich liebe meine Katzen... ;)


Für alle erwähnten Geschöpfe empfinde ich nach meinen eigenen Maßstäben (andere hab ich ja nicht...) sehr, sehr viel, bin ich bereit, wesentlich mehr als das "Übliche" zu tun und vermisse sie bei Absenz zwar immer wieder unterschiedlich stark, aber durchaus vergleichbar..

Was ich fühle ist wohl Liebe; doch sie "materialisiert" sich auf unterschiedliche, "natürlich sich anfühlende" Weise.

Meine Kinder mag ich beschützen; ich habe sie in meinem Bauch leben gefühlt und sie gewünscht und ersehnt; mich hat ihre Hilflosigkeit gerührt, meinen Beschützerinstinkt geweckt. Wenn sie leiden, fällt es mir besonders schwer, nicht in unproduktiver Weise mitzuleiden. Ich spüre jede Menge Verantwortung für sie und sorge mich um sie.

Meine Frau würde ich selbstverständlich auch vor Schmerz schützen wollen, gegen Angriffe verteidigen. Auch um sie bin ich grundsätzlich "be-sorgt"; doch sie ist als erwachsener Mensch in mein Leben, in mein Herz gekommen mit einem eigenen, von mir unabhängigen Leben, einer autarken Vergangenheit. Ich liebe sie auf eine andere Art als alle anderen Menschen; sie zieht mich mit ihrem Herz, ihrem Geist und ihrem Körper an - diese prickelnde Mischung sorgt -zumindest bei mir - für einen gewissen "Zauber", der in meinen anderen oben erwähnten "Liebes"-Beziehungen SO nicht vorkommt.

Meine beiden besten Freunde sind so tief in meinem Herzen; sie sind in mein Leben gekommen, als ich sehr weich und offen war; und haben mich eingenommen mit ihrer besonderen Art, die so sehr auf meiner Wellenlänge ist.
Wir lieben einander bedingungslos; egal, ob der eine die andere grade eher selten anruft oder auch mal gar nicht; wir wissen, dass wir in unseren Herzen auf schier unerschütterliche Weise verbunden sind. Das macht gelassen und so können wir einander auch "Fremdheit", Anderssein zugestehen, ohne dass unsere Bezíehung in Frage gestellt würde.


Allen "Lieben" eins ist aber, dass sie mit Achtung "vollgestopft" sind, die mich und meine Beziehungspartner/innen sensibel, umsichtig und wertschätzend macht.
Ich kann mehrere Menschen zutiefst - auf unterschiedliche Art und Weise - lieben und empfinde keinen Konflikt dabei....


Gruß,

shark

Der Beitrag wurde von shark bearbeitet: 17.Sep.2005 - 10:47
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Diana
Beitrag 17.Sep.2005 - 11:02
Beitrag #6


Gut durch
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Ich glaube, Liebe gehört zu den wenigen Dingen, die nicht weniger werden, wenn man sie teilt.
Es gibt viele verscheidene Formen der Liebe und jede davon macht uns auf ihre Art reich.

Konflikte entstehen immer dort, wo die Unsicherheit über den eigenen (Stellen)wert hineinkommt. Wo es nicht mehr möglich ist, klare Grenzen zu ziehen, innerhalb derer ich mich sicher fühle. Se***lität kann so eine Grenze sein. Diese Abgrenzung funktioniert in der Regel gut und ist weit verbreitet. Ich persönlich orientiere mich auch daran und es geht mir gut damit.
Und doch glaube ich, dass es es möglich ist – wenn auch im Alltag nicht leicht zu bewältigen – auch die Se***lität zu teilen. Genauso wie es manchmal vorkommt, dass sich ein Partner durch die tiefe Verbundenheit zweier Freunde irritiert fühlt und eifersüchtig reagiert, obwohl es ganz klar ist, dass es nicht um eine se**elle Beziehung geht.

Möglich ist Vieles, entscheidend ist allein, wie gut ich selbst in einer Konstellation zurechtkomme. Hier darf es keine Konventionen geben, weder die, die mir vorschreibt, ich solle mich gefälligst auf meine Partnerin beschränken noch die, die mir weismachen will, ich solle mich doch nicht so haben. Jede muss sich den Rahmen suchen, in dem sie sich wohlfühlt. Was für die eine stimmt, ist für die andere nur Quälerei.
Deshalb ist nicht das eine richtig und "ehrlich" und das andere falsch und unglaubwürdig, denn es gibt nur individuelle Antworten.

edit: ein "i" zu wenig

Der Beitrag wurde von Diana bearbeitet: 17.Sep.2005 - 11:03
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Gattina
Beitrag 17.Sep.2005 - 11:04
Beitrag #7


sensible Wildkatze im Porzellanladen
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QUOTE (Diana @ 17.Sep.2005 - 12:02)
Deshalb ist nicht das eine richtig und "ehrlich" und das andere falsch und unglaubwürdig, denn es gibt nur individuelle Antworten.



schön gesagt und :zustimm:
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outlook
Beitrag 17.Sep.2005 - 21:13
Beitrag #8


Suppenköchin
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@Pippilotta
QUOTE
Für mich wäre es nicht mach- oder denkbar, mehrere gleichzeitig zu lieben (im Sinne von partnerschaftlicher Liebe..) aber auch ich kenne Leute, die gerade dieses glauben zu tun oder tun zu können. An der Stelle ist es für mich schwer nachzuvollziehen aber ich versuche zu akzeptieren und damit klarzukommen. Manchmal nicht einfach – aber es erweitert den Horizont und stellt mich vor eine neue Auseinandersetzung mit mir selbst


Für mich ist es gar nicht nachvollziehbar...aber mal abgesehen von partnerschaftlicher Liebe - manche Menschen sind wohl eher auf einen "Haupt-menschen" bezogen...meine Frau teilt sich annähernd gleichermaßen mehreren Freunden mit.
Wir sind da unterschiedlich veranlagt, ich fühle mich wahrscheinlich von ihr auch deshalb auf gewisse Art abhängiger, als sie sich von mir und deshalb erzeugt ihr enger Bezug zu dieser Freundin in mir einen leichten Anflug von Eifersucht.

QUOTE
Letztendlich KANN sie doch so leben und lieben wie sie es möchte, solange alle sich einigen können?....

Bezogen auf meine Bekannte...ja eben, das Einigen ist das Problem...das einzig Sichere ist, dass sie von zwei Frauen geliebt wird, die sie beide für sich alleine haben wollen.

@Gattina
QUOTE
Meine beste Freundin begehre ich in keinster Weise. Im Gegenteil. Ich finde sie ausgesprochen unerotisch.

Ich denke, meine Frau findet ihre Freundin nicht unerotisch, nein.
Dann könnte ich besser damit umgehen, weil ich (leider) körperliche Anziehung schon als wesentlichen Aspekt ansehe....liberal bin ich da nicht.

@shark
QUOTE
Ich kann mehrere Menschen zutiefst - auf unterschiedliche Art und Weise - lieben und empfinde keinen Konflikt dabei....


Du bist, wenn ich deine Beiträge verfolge, sehr gut in der Lage, deine Empfindungen zu beschreiben, dich so differenziert auszudrücken, dass es deiner Frau nicht schwer sein wird, dein besonderes Gefühl für sie "herauszulesen".
Tja, leider ist das nicht jeder gegeben....und ich vermisse dieses..Besondere...
das nur mir gehört, wenn man von Körperlichkeit mal absieht.
Sie kann mir sagen, dass sie mich liebt..ich glaube es ihr auch.
Dennoch...

@Diana
QUOTE

Konflikte entstehen immer dort, wo die Unsicherheit über den eigenen (Stellen)wert hineinkommt. Wo es nicht mehr möglich ist, klare Grenzen zu ziehen, innerhalb derer ich mich sicher fühle(.....)
Möglich ist Vieles, entscheidend ist allein, wie gut ich selbst in einer Konstellation zurechtkomme. Hier darf es keine Konventionen geben, weder die, die mir vorschreibt, ich solle mich gefälligst auf meine Partnerin beschränken noch die, die mir weismachen will, ich solle mich doch nicht so haben. Jede muss sich den Rahmen suchen, in dem sie sich wohlfühlt. Was für die eine stimmt, ist für die andere nur Quälerei.


Eben diese Unsicherheit, von der du sprachst fühle ich. Die klaren Grenzen vermisse ich.
Was mache ich, wenn ich sie liebe, mir aber der Rahmen nicht gut gefällt?
Zeitweise ist es schwer..ich fühle in mir Unverständnis für mich selbst, stell mich ganz schön bescheuert an und möchte diese unguten Empfindungen meiner Frau und ihrer Freundin gegenüber gar nicht haben.

Der Chemiebaukasten in mir stellt wieder seltsame Mischungen her... :huh:
kann nicht mal was bleiben? Ständig was anderes...wer weiß schon, ob ich nächste Woche alles noch genauso sehe..

LG von Outlook und danke!

Edit : Das mit dem Zitieren lerne ich auch noch... :rolleyes:

Der Beitrag wurde von Grübler bearbeitet: 17.Sep.2005 - 22:09
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