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> lesben in der schule, problem im beruf?
frosch
Beitrag 12.Feb.2006 - 20:35
Beitrag #1


Naschkatze
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hallo ihrs,
ich würde gerne wissen, ob neben mir auch noch andere referendarinnen und/oder lehrerinnen hier unterwegs sind und welche erfahrungen bezüglich eures lesbischen liebens und lebens in der schule gemacht habt oder macht. wie geht ihr damit um? outet ihr euch oder lasst ihr das so nebenbei mit einfließen? bin sehr interessiert und überlege selbst noch, wie ichs am besten mache.
denn mal los!
:gruebel:
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leslie
Beitrag 12.Feb.2006 - 20:46
Beitrag #2


Miau
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HIER!!!!
Bin seit 2001 mit dem Referendariat fertig und lebe seither von Vertretungsstellen *schnief* - in der Grundschule übrigens, weshalb sich das mit dem Outen vor Schülern ohnehin erledigt hat... Während des Referendariats habe ich´s nur einer meiner beiden Mentorinnen erzählt, zu der ich ohnehin ein sehr gutes Verhältnis hatte. An meiner nächsten Schule wusste es keiner, an der dritten habe ich es dann denen erzählt, die eben konkrete Nachfragen nach meinen persönlichen Verhältnissen stellten... Jetzt bin ich seit anderthalb Jahren an einer ganz tollen Schule mit einer supernetten Schulleiterin und einem total netten Kollegium, und ich habe es einigen erzählt (wenn es sich im persönlichen Gespräch so ergab) und durfte feststellen, dass es nicht weitergetratscht wurde (gibt also immer noch so drei, vier, die es nicht wissen..) Ich mache kein Geheimnis draus, posaune es aber auch nicht gleich ´raus... wer mich fragt, bekommt halt eine ehrliche Antwort. Die Schulleiterin z. B. hat es sich bestimmt aus diversen Bemerkungen zusammengereimt und fragt auch schon mal: "Und wie war EUER Wochende?" - es kommt also, denke ich, immer auf die Leute an, mit denen man so täglich zu tun hat, aber ich würde mich immer dagegen wehren, etwas vorzugeben, das ich nicht bin... immer mit dem Risiko, meine Lehrerlaubnis für kath. Religion zu verlieren - aber besser, als mich zu verbiegen... Ich denke mal, dass die meisten Leute wesentlich aufgeschlossener und offener sind, als man vielleicht denkt...
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frosch
Beitrag 12.Feb.2006 - 20:50
Beitrag #3


Naschkatze
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das ist interessant. ich bin an einem gymnasium und unterrichte deutsch und ev. religion. da ich noch referendarin bin, halte ich mich halt bedeckt diesbezüglich. habe es auch nur meiner einen mentorin erzählt und zwei ref-kollegen. ansonsten versuche ich es dabei zu belassen. aber manchmal juckt es geradezu in den fingern bzw. es liegt auf der zunge... dann denke ich, lieber nicht, wer weiß wie sich das auf die schulnote auswirkt. :unsure:
weil du das gerade gesagt hast mit deiner missio, wie genau würde das denn vor sich gehen, wenn jemand dich anschwärzt?
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leslie
Beitrag 12.Feb.2006 - 20:57
Beitrag #4


Miau
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@frosch:
ich weiß es gar nicht so genau... Ich denke mal, irgendwer würde versuchen, meine persönlichen Verhältnisse zu überprüfen - und dabei unzweifelhaft feststellen, dass ich mit einer Frau zusammenlebe, und zwar nicht wirklich als WG :) - und dann kurzerhand feststellen, dass das nicht den Regeln der kath. Kirche entspricht - und schwupps, wäre ich meine Missio los...
Ich bin mir aber an meiner jetzigen Schule sehr sicher, dass keine® von den Kolleg(inn)en Interesse daran hätte, mich wieder los zu werden, insofern bin ich da zurzeit sehr gelassen (meine Schulleiterin ist übrigens sehr aktiv in der evangelischen Kirche... und schon 60 :) aber einfach spitze und supernett....!!!)


edit: an meiner Referendariatsschule hab´ ich´s ohnehin nur meiner Mentorin erzählt, weil ich mich nämlich in sie verliebt hatte... jaja... natürlich aussichtslos, weil glücklich verheiratet... sie hat´s aber locker genommen und wir haben eine supergute Freundschaft, schon vorher gehabt und da ich mich damit abgefunden habe, auch weiterhin.. verstehe mich auch mit ihrem Mann sehr gut (ok, ich glaube, das war jetzt ein bisschen Off Topic, oder?)Wenn´s nicht diesen konreten Anlass gegeben hätte, hätte ich´s wegen der Noten wohl auch im Referendariat niemandem erzählt... eigentlich traurig, dass das so ist...

Der Beitrag wurde von leslie7259 bearbeitet: 12.Feb.2006 - 21:00
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frosch
Beitrag 12.Feb.2006 - 21:02
Beitrag #5


Naschkatze
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aha!
und wenn ich mal ganz direkt fragen darf so unter theologinnen: wie siehst du das denn selbst? bringt dich deine lebensweise nicht in konflikt mit deinem glauben? oder ist das mehr ein konflikt mit der amtskirche? :wink:
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shark
Beitrag 12.Feb.2006 - 21:02
Beitrag #6


Strösenschusselhai
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Ich würd ganz gern ot mal ganz kurz eine Frage stellen, wenn ich darf.
Leslie, wie kannst Du es für Dich selbst vereinbaren , katholische Religion zu unterrichten und lesbisch zu sein? Ist das nicht schwierig?

Ich will nicht den Thread stören, aber das interessiert mich sehr.

Gruß,

shark
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Julie
Beitrag 12.Feb.2006 - 21:04
Beitrag #7


Naschkatze
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LOL

ok ich bin kein lehrer oder referendar. ich bin schülerin und bin in der 12.jahrgangsstufe und . es kommt einem in der schule vor , als wären alle hetero. :D ich glaub in der schulzeit outen ist nicht so ideal. aber freundininnen wissen bescheid und da hat keine ein problem mit. *ich weiß ich weiß* ich pass hier nicht rein...ich mach ja schon schluss.

ich stell mir das hart vor sich als lehrer zu outen jetzt vor schülern? das wür ich tunlichst nicht machen. es gibt so viel idioten die sehr beschrenkt sind. ich würds keinem rathen.

ach ja in der bibel ist gleischgeschlechtlich liebe nicht verboten! Zu mindest soll Gott damit kein problem haben. vielleicht die kirche aber den passt ja hinten und vorne nichts.

Der Beitrag wurde von Julie bearbeitet: 07.Apr.2007 - 11:22
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leslie
Beitrag 12.Feb.2006 - 21:11
Beitrag #8


Miau
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oups, gleich so viele Fragen :)
Also, während meines Studiums der kath. Theologie hab´ ich sogar mal eine Hausarbeit zum Thema Homosexualität geschrieben... Ich bin der Meinung, dass sich Homosexualität und Glaube gut vereinbaren lassen, denn wenn Gott nicht alle Menschen lieben würde, hätte er nicht die einen so und die anderen so geschaffen... und solange ich mit meiner Lebensweise niemandem schade, verstoße ich auch nicht gegen irgendwelche göttlichen Gebote. Es ist also eher ein Problem, das ich mit der Amtskirche habe (wobei der erste Mann, demgegenüber ich mich geoutet habe, unser kath. Pfarrer war, da ich derzeit sehr aktiv in der Pfarre war... ich hab´s ihm trotz seiner ziemlich konservativen Haltung ganz gut verklickert und durfte trotzdem noch weiter vorbeten :) ) In der Grundschule ist es natürlich schwer, sich gegenüber den Kids zu outen (hab´ ich bisher auch noch nicht gemacht) - aber ich hatte schon mehrere Kinder, die sich gegenseitig als "schwul" oder "lesbisch" beschimpft haben, und mit denen habe ich dann ein Gespräch darüber geführt, was denn diese Begriffe überhaupt bedeuten und warum man sie bitteschön nicht als Schimpfwörter benutzt...
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shark
Beitrag 12.Feb.2006 - 21:14
Beitrag #9


Strösenschusselhai
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Danke, Leslie...ich denke aber doch, dass der Konflikt mit der Amtskirche, deren Glaubensinhalte Du ja im Unterricht vermitteln sollst, schon schwer sein kann...

Ich arbeite aktuell für die Caritas und habe in meinem Arbeitsvertrag den Satz gefunden "Mir ist bewusst, dass ich mit meiner Beschäftigung... in den Dienst der katholischen Kirche eintrete"

Ich find das schon schwierig und muss nicht Kindern erklären, was ein Katholik zu glauben hat. Ich stell mir das nicht einfach vor....
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frosch
Beitrag 12.Feb.2006 - 21:17
Beitrag #10


Naschkatze
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tja, da freue ich mich doch, in der evangelischen kirche zu sein.
tschuldigung, leslie. ich bin höchst tolerant! aber in diesem punkt habe ichs dann doch leichter. obwohl die evangelische kirche sich ja auch nicht immer ganz deutlich pro-homo ausspricht.
und religionsunterricht von homosexuellen lehrerinnen und lehrern ist halt immernoch recht schwierig zu rechtfertigen. dabei wollen wir uns ja gar nicht rechtfertigen. nicht wahr?!
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leslie
Beitrag 12.Feb.2006 - 21:20
Beitrag #11


Miau
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Oh, so tief geht´s da in der Grundschule zum Glück noch nicht... Wir lernen verschiedene Gleichnisse kennen oder die Geschichten von Jona, Mose, Noah, Josef,....
und natürlich zwinge ich niemanden, das alles zu glauben (z. B. die Schöpfungsgeschichte, ausführlich im 4. Schuljahr behandelt und den Erkenntnissen der Forscher der heutigen Zeit gegenübergestellt!) Die Kinder sollen möglichst selbst erkennen, was realistisch ist, was sie glauben können und wollen (und haben z. B. bei der Schöpfungsgeschichte ganz selbstständig festgestellt, dass die biblische Version im Prinzip von der Reihenfolge her mit der der heutigen Forscher übereinstimmt....) Lesbische Frauen kommen in der Bibel mal grad gar nicht vor (es sei denn, man interpretiert einiges in die Geschichte von Ruth und Naomi; Homosexualität bei Männern wird auch nur in bestimmten Situationen kritisiert....) Ich denke einfach, Jesus hat alle Menschen um ihrer selbst willen geliebt, und solange ich niemandem schade, kann ich ruhigen Gewissens leben....

edit: @frosch: nee, hast Recht... ich habe keine Lust, mich dauernd zu rechtfertigen... ich kann auch als Lesbe an Gott glauben - habe übrigens auch mal ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, zu den Protestanten zu konvertieren.... aber da müsste ich nochmal ´ne Prüfung absolvieren, und an meinem Glauben ändert das ja auch nichts, also würde ich das eher nur im "Notfall" machen...

Der Beitrag wurde von leslie7259 bearbeitet: 12.Feb.2006 - 21:22
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reisende
Beitrag 12.Feb.2006 - 21:40
Beitrag #12


Gut durch
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so...ich bin auf dem weg zur lehrerin...ebenfalls grundschule. hab also noch keine erfahrung was ich erzähl oder nicht. aber ich will das auf mich zukommen lassen und nicht mit offenen karten da reinrennen. auch wenn ich jetzt nicht theologie studier. vielleicht wird das mal ein thema auch für mich sein....aber bis jetzt hab ich noch nichts zu erzählen :rolleyes:
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leslie
Beitrag 12.Feb.2006 - 21:46
Beitrag #13


Miau
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@reisende: Ich denke mal, für die GrundschulKINDER ist das auch echt noch eine Überforderung. Man kann sie darauf hinweisen, dass "schwul" und "lesbisch" keine Schimpfwörter sind und mit ihnen das Thema vorsichtig diskutieren - sich selbst zu outen halte ich bei den Kids für ziemlich schwierig, zumal dann sicher ganz schnell irgendwelche Eltern auf der Matte stehen, die nicht mehr wüschen, dass ihre Kinder von "solch einer Person" unterrichtet und "ins Verderben" geschickt werden... andererseits könnte es sicher für einige Mädchen eine Bestätigung sein, die so ab dem 3./4. Schuljahr merken, dass sie sich eher zu Mädels hingezogen fühlen, damit aber so ganz allein gelassen sind... was das Kollegium betrifft, würde ich wirklich abwarten, welche Leute man da so trifft und bei wem es angemessen scheint, etwas mehr über sich zu erzählen (ich finde, das ist aber wohl in jedem Job so...)
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Fine2311
Beitrag 12.Feb.2006 - 22:24
Beitrag #14


Gemüseputzi
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Hallo ihr,

ich bin (auch) noch Referendarin (Deutsch / Englisch; Grund- und Hauptschule) und bin an meiner Schule auch nicht geoutet, habe es nur einer Ref-Kollegin so "nebenbei" erzählt. Ich schätze mein Kollegium irgendwie auch nicht als allzu tolerant ein, wenngleich ich mit fast allen sehr gut auskomme, deshalb stellt sich für mich die Frage, mich zu outen, nicht - es sei denn, ich werde direkt gefragt.
Das "Problem" mit dem Verlieben in die Mentorin hatte ich auch - habe es ihr aber, im Gegensatz zu dir, leslie ;) , nicht gesagt, denn sie ist glücklich an 'nen Mann vergeben und erwartet im Juli ihr 1. Kind, weswegen sie nun auch nicht mehr meine Mentorin ist :( , aber wir stehen noch in Kontakt und treffen uns auch relativ regelmäßig.
Mein Fazit: Ich verstecke mich nicht, würde im Gespräch aber auch nicht lügen! Da ich zzt. solo bin, erübrigt sich wohl auch so einiges... :rolleyes:
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frosch
Beitrag 12.Feb.2006 - 22:27
Beitrag #15


Naschkatze
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ich glaube auch, dass es in der grundschule nochmal was anderes ist.
aber im gymnasium kommt das thema doch immer wieder hoch. sei es im kollegium oder in der klasse. ich habe irgendwie manchmal den wunsch, vorbild sein zu können. allerdings ist das wohl während der ausbildungszeit nicht mein vorderstes anliegen - oder sollte es zumindest nicht sein.
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Fine2311
Beitrag 12.Feb.2006 - 22:37
Beitrag #16


Gemüseputzi
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Eben! Leider Gottes bist du / sind wir in der Ausbildungszeit noch von so vielen Faktoren abhängig, dass es besser und klüger ist, den Mund zu halten...
Ich denke auch, dass es auf dem Gymnasium "einfacher" ist, aber auch dort gibt es Menschen, bei denen es mit der Toleranz / Akzeptanz nicht weit her ist...
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edelbratschi
Beitrag 13.Feb.2006 - 00:07
Beitrag #17


~ Fischkopp ~
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Moin :)
Ich bin noch gerade so im Studium, Lehramt Grund-/Haupt-Realschule mit Schwerpunkt Grundschule mit Musik, Mathe und (oh Wunder... :D) evangelischer Theologie. Ich finds wirklich gut, dass das Thema angeschnitten wird, hab ich mir doch diese Fragen auch schon öfters gestellt.
Geoutet bin ich nur gegenüber "meiner" Dozentin, in die ich wirklich verliebt war, und mit der mich jetzt eine gute Freundschaft verbindet, und einigen (wenigen) Kommilitonen gegenüber. Ich denke, ich werde es im Referendariat ähnlich halten. Ich bin im Studium gut damit gefahren, gerade meinen eT-Profs (und -Kommilitonen) gegenüber nicht zu offen zu sein, denn gerade dort gibt es (bei uns) Menschen, die meine Neigungen mit in ihre Bewertungen einfließen lassen würden... :wacko:
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Lunatic
Beitrag 13.Feb.2006 - 00:29
Beitrag #18


ohne angst kein mut
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@ leslie: Und wie machst du das mit der Missio?

(Gibt's sowas eigentlich in der evangelischen Kirche auch??)
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frosch
Beitrag 13.Feb.2006 - 00:36
Beitrag #19


Naschkatze
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@lunatic
bei der evangelischen kirche gibt es keine "missio" sondern eine sogenannte "vocatio". das ist recht interessant, denn allein durch die auswahl der begriffe wird der impetus deutlich. die katholische kirche "schickt" ihre "diener " aus, die evangelische kirche "ruft" ihre gläubigen zur verkündigung. in der evangelischen kirche gibt man mit der "vocatio" auch das einverständnis, nach den verkündigungsinhalten der kirche zu unterrichten, allerdings spricht sich die ekd ja auch nicht gegen homosexualität aus. leider spricht sie sich aber meiner meinung nach immer noch viel zu wenig DAFÜR aus. aber das lässt sich ja ändern. ich habe wirklich den wunsch, dass viel mehr lesbische und schwule religionslehrer sich dazu bekennen und dadurch die toleranz und akzeptanz steigt. denn das vermitteln von fachwissen ist unabhängig von der sexuellen orientierung und das vermitteln von ethischen werten hängt von der menschlichkeit ab, nicht vom liebens- und lebenspartner und dessen geschlecht.
so, genug gepredigt. muss noch unterricht vorbereiten.
gute nacht mädels. war schön. :happy:
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Lunatic
Beitrag 13.Feb.2006 - 00:41
Beitrag #20


ohne angst kein mut
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Danke für die Info! :zustimm:
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