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> Studium mit 40 +
karinregenbogen
Beitrag 16.Nov.2007 - 17:18
Beitrag #21


Vorkosterin
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Ich bin gerade beim "Reinschnuppern" in das Forum, also das erst Mal dabei und finde das Thema sehr interessant. Ich gehöre schon zu den 50+ oder 60- ? und habe auch ein Studium angefangen. Allerdings ein Selbst- oder Heimstudium. Ich kann mir die Zeit innerhalb 2 Jahre selbst einteilen, muss Hausarbeiten über gelernte Komplexe schreiben und gehe 2 x im Jahr zum einwöchigen Blockunterricht. Die Prüfungen muss ich allerdings vor Ort ablegen. Da ich zu 100% arbeite und auch mein Geld brauche, fand ich dies als eine gute Lösung. :bounce:
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Rafaella
Beitrag 17.Nov.2007 - 12:47
Beitrag #22


Freies Vögelchen
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liebe karinregenbogen

Darf ich fragen, was du studierst und wo?
Kommst du klar damit, dich immer wieder alleine zu motivieren?

Und natürlich:
Herzlich willkommen und viel Spaß hier :)
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karinregenbogen
Beitrag 18.Nov.2007 - 23:49
Beitrag #23


Vorkosterin
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Beiträge: 3
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Userinnen-Nr.: 5.248



Hallo Rafaella, ich belege derzeit den Studienzweig "Psychologische Beraterin" und bin am IPA-Institut Kruse GmbH in Berlin. Sie haben ihren Sitz über ganz Ostdeutschland verteilt. Da ich ab und zu in meine Heimatstadt Leipzig fahre, werde ich den Blockunterricht und die Prüfungen auch dort ablegen. :blumen2:
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snouka
Beitrag 10.Dec.2007 - 22:10
Beitrag #24


Fürstin Pückler
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hallo

auch ich hab gerade in nicht mehr ganz taufrischen 38 jahren (wenn ich mir meine mitstudenten so ansehe) nochmals ein studium angefangen.

ich kann nur sagen hält geistig fit und erneuert den horizont :P

nein ersthaft, es ist egal wie alt du bist, hauptsache du möchtest es wirklich und vorallem du führst es durch...

momentan sitz ich mit mitstudenten in vorlesungen, welche durchaus meine kinder sein könnten, wunder mich teilweise über die recht "jugendlichen - teilweise auch unreifen" äußerungen und bin froh dieses alter hinter mir zu haben ;-)

ich kann nur sagen, jederzeit wieder ... und in meinen 20 jahren berufsleben hatte ich bereits jede menge herausforderungen... doch diese ist die schönste
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thorn
Beitrag 11.Feb.2008 - 19:02
Beitrag #25


Gut durch
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habe mich soeben mit 42 eingeschrieben:
literaturwissenschaften, theaterwissenschaften, buchwissenschaften.
freue mich total drauf.

zuvor lernte + studierte ich zumeist im handwerklichen/technischen berich.
irgendwer sagte mir immer: das kannst du gut - mach das.
dennoch erfüllte es mich nicht.

mir diesen studienwunsch - meinen wunsch - zu erfüllen, gibt mir endlich eine antwort darauf, warum ich auch öde jobs mache.

studium 40+?
aber natürlich!
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Rafaella
Beitrag 11.Feb.2008 - 19:03
Beitrag #26


Freies Vögelchen
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klasse! :) - was sind "buchwissenschaften"?
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thorn
Beitrag 11.Feb.2008 - 19:25
Beitrag #27


Gut durch
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kleiner auszug aus dem fachbereich der johannes gutenberg- uni mainz:
"Buchwissenschaft erforscht die Rolle und Bedeutung des Buches bei der Vermittlung von Wissen und Information. Der Untersuchungszeitraum reicht von der Antike bis in die Gegenwart, wobei der Schwerpunkt auf der Geschichte des Buchdrucks von Gutenberg bis zum Internet liegt. Buchwissenschaft analysiert Schrift- und Druckgeschichte, Buchhandel und Buchherstellung immer auch unter sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Gesichtspunkten. Sie fragt nach Zensur, Leserlenkung und Medienkonkurrenz genauso wie nach geistes-, rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Aspekten des Buches und seiner Verbreitung. Fallbeispiele aus der Geschichte des Buches geben dabei Aufschluss für Probleme der Gegenwart. Beispiele dafür sind die Debatte über das Recht des Autors an seinen Werken, die Einführung eines Urheberrechts in der Mitte des 19. Jahrhunderts und die Veränderung im Urheberrecht unter globaler, elektronischer Vernetzung.".

Spezialgebiete der Buchwissenschaft sind die Handschriftenkunde, die Inkunabelkunde (Frühdrucke des 15. Jahrhunderts), die Verlags- und Buchhandelsgeschichte, Buchillustration u. -einband, betriebswirtschaftliche und sozialwissenschaftliche Aspekte.

da ich als erste ausbildung, ebenfalls in mainz, druckerin lernte + das buch als solches nie vermissen möchte vor lauter bildschirmen + hördarbietungen, sehr spannend für mich. eine weiterer meiner berufe ist marketing-kommunikationswirtin. auch hier glaube ich eine spannende vernetzung erleben zu dürfen.

ups, die zitat-zeichen oben doch glatt vergessen

Der Beitrag wurde von thorn bearbeitet: 11.Feb.2008 - 19:26
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Mausi
Beitrag 11.Feb.2008 - 19:35
Beitrag #28


Mama Maus
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Userinnen-Nr.: 78



:zustimm: cool - ich freu mich thorn, dass Du Dir Deinen Traum erfüllst :dance:

Das wird bestimmt ganz arg toll für Dich! :blumen:
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gackei
Beitrag 23.Feb.2008 - 21:54
Beitrag #29


Vorkosterin
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Userinnen-Nr.: 5.685



Hallo Raffaella,

darf ich fragen, wie lange du schon 49 bist...bzw. wie weit du dich bereits dem Rentenalter entgegengeschummelt hast? Ein grundständiges Studium (zumal bei den Studiengebühren...) ist auf jeden Fall sinnvoll, wenn eine den Abschluss als Eintrittskarte in neue berufliche Horizonte braucht. Ein Berufswechsel post Studium ist bei dir aber nicht der Plan, oder?

Du liest das Vorlesungsverzeichnis und kriegst Sehnsucht? Bestimmt ist es möglich, eine Schnupperzeit zu vereinbaren. Hör dir vor allem auch Grundlagenveranstaltungen an, nicht nur Veranstaltungen, die für die höheren Semester empfohlen sind....die sind oftmals gnadenlos öde und durch ihren Arbeitsreichtum in Sachen Klausurvorbereitung noch *gehaltvoller*. Viele Profs haben inzwischen ihre Vorlesungen als Powerpointdateien im Netz stehen, und auch die Literaturempfehlungen sind öffentlich, auf den Uni-Servern zumeist sogar ohne Passwort zu ergattern.

Als Gasthörerin kannst du natürlich auch erst mal Uniluft schnuppern. Vorteil: Du bestimmst, wie viel Zeit du an der Uni verbringst. Nachteil: Vielfach gibt es teilnehmerbegrenzte Veranstaltungen, die für Gasthörer nicht zugänglich sind bzw. wo nur wenige Gasthörer zugelassen sind.

Der niedrigere Preis spräche dafür, erst mal zu schauen, welches Maß an zusätzlicher Arbeit noch Freude bereitet, wieviel du in deinen beruflichen und privaten Alltag integrieren kannst.

Jo...ein Vorlesungsverzeichnis liest sich alle Jahre wieder immer wunderschön, aber wenn du dann im Hörsaal sitzt und ein wenig inspirierter Prof leiert zum 77ten Mal seine Grundlagenveranstaltung in eine gähnende Studentenmasse hinein - da verbringst du besser den Abend mit Fachliteratur auf der Couch, vor allem dann, wenn du selbigen Prof nicht mit seinen eigenen Zitaten füttern musst, um von ihm eine passable Klausurnote zu erhalten...

Uni im 21. Jahrhundert, da sind die engagierten 70er und 80er Jahre Fundamentaldebatten genauso lange vorbei wie im Rest des Staates. Die Alt-68-er Profs bereiten sich langsam auf die Rente vor. Das Gros der Studis in den unteren und mittleren Semestern hält fein die Klappe, statt zu diskutieren....man will den Stoff einpfeifen, Klausur schreiben, Schein haben und gut und tschüss. Engagiert sind die Studis eher am heimischen Schreibtisch, sie büffeln in den GeiWis für Bestnoten...für viele andere gibts eher keine Jobs.

Für die, die sich komplett selbst finanzieren (eben alle Ü30) ist ein Studium Knochenarbeit..., und und zwischen Zeitdruck und Geldmangel bleibt der Genuss recht schnell auf der Strecke.

Ich empfehle, den B.A. im Rentenalter anzusetzen....vorher eher ein Gaststudium, als motivationales Bombon, da finden sich auch diskussionsfreudige Gleichaltrige, eher als unter den regulär Studierenden.

Mir hat mein Studium (mit 36 begonnen) zum Traumjob verholfen; es hat sich insofern unbedingt gelohnt. Den Horizont erweitert? Nur zum Teil...Fächer gibts, die sind Hirnwichs pur....und einige, ganz wenige, wo du das Semesterende betrauerst.

Welche wollte hier noch einen Dr. phil machen im Rentenalter? Na, bei mir wärs eher Soziologie...damit die Schuldgefühle lebendig bleiben, mich meinen Lebtag nicht hinreichend politisch engagiert zu haben.

Gute Nacht

gackei










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Leah
Beitrag 11.May.2008 - 12:07
Beitrag #30


Meer sein
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Ich kann nur sagen....egal wie alt....ein herzenswunsch ist dazu da ihn zu erfüllen...

Habe gestern einen Artikel über eine Frau gelesen,die mit 66 Jahren ihr Abi nachgemacht hat....hey - warum denn nicht????
Ich finde das bewundernswert und große kasse....

Selbst ich habe mich vor kurzem entschieden mein Abi nachzuholen und danach noch zu studieren - mich quälte auch die Frage....ohje,bin ich nicht zu alt....und das mit 31....ich weiß ich weiß,ich sollte mich schämen....

Aber nach einigen Texten und Erfahrungsberichten habe ich mir gesagt "why not?"...wieso zu alt,wer sagt einem eigentlich wann man für Bildung zu alt ist....niemand ist zu alt!!!

Ich werde nun zuerst mein Abi nachholen und dann einen Autorenschreibkurs machen....und dann studiere ich....wenn alles so klappt wie ich mir das vorstelle - aber das ist mein Traum und ich bin bereit dafür einiges zu tun!!!
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Lucia Brown
Beitrag 08.Aug.2008 - 18:56
Beitrag #31


- keep it up you go girl -
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Vor ein paar Jahren traf ich mal den Sohn einer Bekannten in der Universitäts-Bibliothek. Er frage mich sehr erstaunt, was ich den hier suche? Ich erzählte ihm, mit welchem Thema ich mich auseinandersetze und das ich darüber schreibe. Dann fragte ich ihn was er denn hier suche. Er teilte mir mit das er Theaterwissenschaft studiere. Damit war das Gespräch beendet.

Dann saß ich an einem PC, um für meine Thema zu recherchieren. Plötzlich fragte mich eine junge Frau, wie sie denn hier irgendwas finden könnten und ich erklärte ihr alles. Sie war eine junge Studentin - Bereich Naturwissenschaften. Irgendwas klickte nun in mir.

Meine Auseinandersetzung mit Anthropologie, Philosophie, Ethnologie, Musikethnologie und vieles mehr nenne ich heute auch Studium. Dieses Studium wird wohl bis an mein Lebensende weiter gehen. Weil ich es liebe, zu lernen. Und diese Art von Studium ist weitgefächert und hängt nicht so nach, wie oft die pure Wissenschaft.

Die Informationen für "mein Studium" hole ich mir vom Leben, den Menschen, vielen Bücher, Vorträgen, Kursen, Internet, Ringvorlesungen an der UNI, Sommeruni für Frauen und vieles mehr.

Vor nicht allzu langer Zeit war ich auch ständig auf so einer Suche wie du. Lass, alles was an der UNI los war und war unglücklich, dass ich da nicht bin.

Jetzt werde ich noch mal nach hören bei mir, warum sich das so verändert hat. Ich bin auf einmal zufrieden wie es jetzt ist. Ich habe dieses Gefühl nicht mehr, dass ich was versäume. Ich habe soviel erlebt in den letzten Jahren. Damit bin ich so was von zufrieden. Ich kann mich selber motivieren und habe unglaublich viele Ideen. Die habe keinen Raum an der Uni. Jetzt mag ich da auch gar nicht mehr hin.

Der Beitrag wurde von Lucia Brown bearbeitet: 08.Aug.2008 - 19:17
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Rafaella
Beitrag 08.Aug.2008 - 21:39
Beitrag #32


Freies Vögelchen
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Liebe Lucia Brown,

Das habe ich mittlerweile auch festestellt, aber so ein alter Schmerz nagt noch an mir - vielleicht weil das Studium das Einzige auf beruflicher Ebene ist, das ich im Leben nicht abgeschlossen habe.

Weil ich es als ich die Möglichkeit hatte zu wenig wertgeschätzt habe. Ich glaube, das schmerzt am meisten....
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Lucia Brown
Beitrag 08.Aug.2008 - 21:53
Beitrag #33


- keep it up you go girl -
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Liebe Rafaella,

das große Zauberwort ist loslassen...gerade wenn die Schmerzen so groß sind.
Wer weiß, welche andere Tür sich dann für dich öffnet. Und Türen gibt es soviele auf dieser Welt, die noch geöffnet werden könnten. Diese Türen des Neuanfangs entdeckst du erst, wenn du losgelassen hast.

Ich schicke dir mal Mut zum Unikat, denn abseits der Massen entsteht Kreativität. Es gehört Mut dazu eine eigene Philosophie zu vertreten. Wenn eine den Uniweg wählt, auch dazu gehört Mut, dann ist es für sie der richtige Weg. Vielleicht war es nie deiner und sollte es auch nicht werden.

Hör auf das, was dein Herz dir sagt und wenn da eben Schmerzen sind, dann gehe in den Schmerz umarme ihn liebevoll und schicke ihn dann fort.

Bin schon ganz neugierig, was dann zum Vorschein kommt. ;)

Lg

Lucia Brown B)

Der Beitrag wurde von Lucia Brown bearbeitet: 08.Aug.2008 - 21:56
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Rafaella
Beitrag 09.Aug.2008 - 11:36
Beitrag #34


Freies Vögelchen
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Damit hier keine Irrtümer stehen bleiben:
Ich habe schon losgelassen, aber rein kleiner retrospektiver Schmerz bleibt eben wegen der damaligen mangelnden Wertschätzung meinerseits.
Auch meinen Eltern gegenüber, die mir das Studium ermöglicht haben. Aber das ist eine andere Geschichte.
Mir ist das so einmal klar geworden, als meine Liebste sagte: "Ich habe mein Studium geliebt!" - da erinnerte ich mich daran, dass ich es damals einfach nicht als "meins" gesehen habe, vielleicht auch nicht sehen konnte, und das schmerzt
... ansonsten bin auch ich eine freie Autodidaktin.. und Kreativgeneralistin ;)

Der Beitrag wurde von Rafaella bearbeitet: 09.Aug.2008 - 11:37
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